Bis jetzt haben sich insgesamt 206 Busunternehmen mit einem Fuhrpark von 2.138 Fahrzeugen an der Umfrage beteiligt (Stand. 23.04.2012, 08.00 Uhr). Das sind mehr als 18 Prozent aller bayerischen Busunternehmen, die zirka 16 Prozent aller zugelassenen Omnibusse betreiben. 85,4 Prozent fordern und befürworten eine Ausnahme für Busse mit der Schadstoffklasse 3 (gelbe Plakette). Sie begrüßen daher die entsprechenden Pläne der Bundesregierung für die geplante Leitlinie zur Umweltzone. Die LBO-Umfrage beweist laut Verband, dass die Aussperrung von Bussen insbesondere für kleine und mittlere private Omnibusunternehmen eine außerordentliche Herausforderung darstellt und deren Marktteilnahmechancen stark beeinträchtigen. Die technisch nicht unumstrittene Nachrüstung mit Partikelfilter führe zu einer erheblichen wirtschaftlichen Belastung der gesamten Branche. Bis jetzt hat die Online-Umfrage folgende Ergebnisse hervorgebracht (Stand: 22. April, 12.00 Uhr)
- Beteiligung: 206 von 1.140 Busbetrieben, Teilnahmequote 18,07 Prozent
- Betroffene: 88 Prozent sind von den eingerichteten Umweltzonen in Deutschland betroffen
- Wirtschaftliche Einbußen: 79 Prozent bejahten die Frage nach wirtschaftlichen Einbußen
- Schadstoffklassenstruktur der Busse: Anzahl der Busse insgesamt 2.138, hiervon Euro 3: 660 Busse (30,7 Prozent), Euro 0 bis Euro 2: 503 Busse (23,5 Prozent) – dies bedeutet, so der LBO, dass von den Fahrverboten für Omnibusse insgesamt 54 Prozent der Busse betroffen sind.
- Nachrüstung mit Partikelfilter: 126 Busse
- Nachrüstungspreise: zwischen 8.000 und 10.000 Euro
- Ausnahmegenehmigung bis Ende 2014: 85,4 Prozent befürworten und fordern eine Ausnahmeregelung für Busse der Schadstoffklasse 3 (gelbe Plakette).
Die Umfrage ist noch bis 18. Mai unter http://www.umfrageonline.com/live.php?code=e18db1c freigeschaltet. (ah)