Pimp my Omnibus

Kein Omnibus von der Stange, sondern immer etwas Besonderes. Die Gebrüder Heymann GmbH hat sich einen Namen gemacht mit Bus-Umbauten, die vor Exklusivität und Komfort nur so strotzen. Was möglich ist, das wird gemacht. OMNIBUSREVUE besuchte das traditionsreiche Familienunternehmen in Nastätten.
Es gibt eigentlich keine Zeit, stolz zu sein“; antwortet Prokurist Michael Aulmann auf die Frage nach seinem Lieblings-Busumbau. Zu viel gibt es zu tun, bei der Gebrüder Heymann GmbH aus Nastätten. Hier werden „normale“ Omnibusse zu Luxusgefährten, die gestressten Fußball-Bundesliga-Kickern und der deutschen Frauen-Nationalmannschaft viel Beinfreiheit und perfekte Unterhaltung über DVD bieten. Dort bekommen Flughafenbusse von Mitarbeitern die Heymannsche Komfortausstattung mit Lederbestuhlung verpasst und gehen auf Reisen zu Air France oder Quatar Airways.
In der Busbranche hat sich das Unternehmen, das 1934 von Karl Heymann gegründet und von seinen Söhnen Helmut und Herbert seit 1958 erweitert und ausgebaut wurde, einen Namen durch Umbauten mit dem gewissen Etwas gemacht. Die Erfolgsgeschichte in Sachen Fußball-Mannschaftsbusse begann 1994. „Da gab es den ersten größeren Umbau – den Teambus der Kicker vom Karlsruher SC“, erinnert sich Geschäftsführer Thomas Heymann. Mittlerweile fährt fast jedes Bundesliga-Team mit einem Heymann zu den Spielen und genießt den Luxus. Einen Bus von der Stange gibt es dabei nicht, bei den „Omnibus-Pimpern“ ist jedes Fahrzeug ein Unikat.(tt)
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(Foto: OMNIBUSREVUE)
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