15.12.2011Reiseportal veröffentlicht 130-Städte-Studie ÖPNV

ÖPNV

Laut der Studie von ab-in-den-urlaub.de sind 19 Prozent der ÖPNV-Anbieter zu teuer und zu wenig touristenfreundlich. Dabei gibt es jedoch große Preisschwankungen in Deutschland, Österreich & der Schweiz.

Am schlechtesten schnitten nach Angaben des Reisportals unter anderem der ÖPNV in Oldenburg, Hagen, Bonn, Neunkirchen, Baden-Baden, Mönchengladbach, Aalen, Jena, Leipzig, Celle, Flensburg, Kiel und Lübeck ab. Spitzenreiter hingegen sind: Augsburg, Erlangen, Freiburg, Innsbruck (A), Koblenz, Nürnberg, Ludwigsburg, Mannheim, München, Potsdam, Regensburg, Salzburg (A), Stuttgart, Wiesbaden, Zürich (CH), Wolfsburg und Würzburg.

Nach Angaben des Studienleiters Dr. Konstantin Korosides haben 30 der größten Pressestellen des deutschen Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in diesem Jahr viel unternommen, um die zweite umfangreiche ÖPNV-Studie von ab-in-den-urlaub.de zu verhindern: „Sie ignorierten E-mail-Anfragen zur Ticketpreisgestaltung oder bügelten das zehnköpfige ab-in-den-urlaub.de-Studienteam am Telefon ab. Transparenz und Vergleichbarkeit von Tarifen des Öffentlichen Nahverkehrs ist gerade in Deutschland ein heißes Thema, das man gerne von vornherein versucht zu verhindern“, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.

Trotz allem wurde die Studie zum Öffentlichen Personennahverkehr in Deutschland, Österreich und der Schweiz nun zum zweiten Mal vorgelegt. Herauskam dabei unter anderem, dass der ÖPNV eine enorm wichtige soziale, ökologische, wirtschaftliche und touristische Rolle spielt. Deshalb würde es zu den obersten Aufgaben der Kommunen gehören, für einen qualitativ hochwertigen, bezahlbaren und auf Internationalität ausgerichteten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu sorgen. Große Schwankungen gibt es bei der Ticketpreis-Gestaltung. So kostet in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein Einzelticket im Schnitt 2,01 Euro, ein Tagesticket 4,91 Euro, ein Wochenticket 15,42 Euro, ein Kurzstrecken-Ticket 1,43 Euro und ein Monatsticket 49,57 Euro. Sofern es einen Flughafen in der Nähe der 130 untersuchten Städte gab, schlägt ein Ticket aus der Innenstadt zum Flughafen im Schnitt mit 4,64 Euro zu Buche. Sozialtickets bieten lediglich 37 Prozent der untersuchten Städte.

Insgesamt wurden alleine in Deutschland 19 Prozent der untersuchten Städte sowohl hinsichtlich ihrer Preisgestaltung als auch hinsichtlich der mangelnden internationalen Ausrichtung und anderer Serviceindikatoren – wie der Erhältlichkeit von Tickets an Automaten etc. – mit der Note Vier beurteilt (23 Städte). Nur zwei Städte kamen laut der Studie auf eine Eins: Ludwigshafen (Note 1,3) und Koblenz (Note 1,4).

Weitere Ergebnisse finden Sie unter http://www.ab-in-den-urlaub.de/service/presse


 

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