Ruhr Tourismus

Komm zur Ruhr
Eine ehemalige Arbeiterregion wird zum aufregenden Urlaubsziel. Auch nach Ende des Jahres als Kulturhauptstadt Europas gibt es im Ruhrgebiet viel Kunst und Kultur zu entdecken.

Das Ruhrgebiet ist eine junge Tourismusregion, die sich auf dem Weg zu einem aus der Masse herausragenden Reiseziel befindet. Keine andere Region in Europa erzählt so eindrucksvoll die Geschichte der Industrialisierung und des Strukturwandels wie das Revier. Heute verbinden die Relikte von damals mit den unterschiedlichsten neuen Nutzungsformen die Vergangenheit mit der Zukunft des Ruhrgebiets. So erwarten den Kulturreisenden zwischen Duisburg und Dortmund 250 Festivals und Feste, 200 Museen, 120 Theater, 100 Kulturzentren, 100 Konzertsäle, zwei große Musical-Theater, zahlreiche Varietés sowie Sport- und Freizeitparks – und das alles vor der eindrucksvollen Kulisse von 3.500 Industriedenkmälern.
Liebhaber moderner Kunst werden in den 20 RuhrKunstMuseen fündig, von denen einige über eine mehr als 100-jährige Geschichte verfügen. Häufig stehen namhafte Bewohner des Ruhrgebiets hinter den eindrucksvollen Sammlungen, was zu individuellen Schwerpunkten in den einzelnen Häusern führt. Engagierte Direktoren arbeiten die Unterschiede zwischen den Sammlungen heraus, indem sie beispielsweise Verbindung von Kunst und Alltag suchen, zeitgenössisch in ihrer Ausrichtung bleiben, die Brücken zwischen Kunst und Design, Kunst, Architektur und Städtebau, europäischer und außereuropäischer Kunst schlagen.

Zu den RuhrKunstMuseen gehören beispielsweise das Museum Folkwang in Essen, das Museum Ostwall im Dortmunder U und das Kunstmuseum Bochum. Für Lichtblicke ganz anderer Art sorgt das Zentrum für internationale Lichtkunst in Unna mit verblüffenden Lichtinstallationen in der ehemaligen Lindenbrauerei. Und in Hagen finden sich im Kunstquartier Hagen mit dem Osthaus Museum und dem Emil Schuhmacher Museum gleich zwei bedeutende Sammlungen moderner und zeitgenössischer europäischer Kunst auf engem Raum. Sie bieten den Besuchern intensive Begegnungen mit künstlerischen Ausdrucksformen von der klassischen Moderne bis hin zu zeitgenössischen Positionen. Zu der Ausstellung „100 Jahre Lehmbrucks Kniende – Paris 1911“ empfängt das LehmbruckMuseum in Duisburg noch bis zum 22. Januar 2012 seine Besucher. Und ab Dezember 2011 heißt es „200 Jahre Krupp. Ein Mythos wird besichtigt“ im Ruhr Museum in Essen. Die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen plant für das kommende Jahr gleich sieben Sonderausstellungen, die von Todesdarstellungen in der frühen Neuzeit bis zu Ulf K. – dem Comic-Poeten reichen.
Gleich zwei Jubiläen hat sich das Gustav-Lübke-Haus zum Thema gemacht: Bis zum 29. Januar ist der 1991 gegründete Hammer Künstlerbund Gegenstand der Ausstellung „Blickkontakt“, die die Werke der aktuell 14 Mitglieder zeigt. Und vom 12. November 2011 bis 15. April 2012 gibt es die Glanzstücke aus den Schenkungen des Museumsvereins während seines 125-jährigen Bestehens zu sehen. Die Flottmann-Hallen in Herne starten am 28. Januar mit der 2. Europäischen Jugendkunstausstellung in das Jahr 2012, worauf vier weitere Ausstellungen im Lauf des Jahres folgen. Einen Überblick über die Werke lokaler Künstler bekommen Besucher beispielsweise vom 2. Juni bis 8. Juli.

Ruhr Tourismus GmbH
Tel. 02 08 / 8 99 59 -1 25
reisen@ruhr-tourismus.de
http://www.ruhr-tourismus.de/busnetz


EXKLUSIV FÜR DEN BUSCLUB
Wer die Kunst an der Ruhr entdecken möchte, sollte sich ein paar Tage Zeit nehmen. Daher hat die Ruhr Tourismus ein Paket geschnürt: Zwei Übernachtungen, Freitag bis Sonntag auf Anfrage und nach Verfügbarkeit in 2012, für 120 Euro je Person im Doppelzimmer für BUSCLUB-Mitglieder, der Busfahrer übernachtet kostenlos. Damit profitieren Mitglieder des BUSCLUB von einem Rabatt von zehn Prozent! Dieses Angebot gilt für Gruppen ab 18 Personen, Einzelzimmerzuschlag 35 Euro.


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