06.04.2016Kommentar der Woche

Und wieder ist es einer weniger. Um es genau zu sagen: Es hat die Deutsche Touring erwischt. Weg, aus, vorbei?

Der gnadenlose Preiskampf auf dem Fernbusmarkt ist daran schuld, dass die ehemalige Tochter der Deutschen Bahn Insolvenz anmelden musste. Dieser Vorgang ist schon deswegen bemerkenswert, da es sich bei der Deutschen Touring um ein Unternehmen mit fast 70-jähriger Erfahrung handelt. Der Fernlinien-Anbieter betreibt nach eigenen Angaben 260 Linien und Zubringerstrecken in 34 europäischen Ländern. Allerdings: Die Auslandstöchter der Deutschen Touring sind nicht von der Insolvenz betroffen. Schützt also nicht mal mehr Erfahrung vor der Pleite? Oder muss dieses Geschäft ganz anders gedacht werden, als es bisher der Fall war? Eines dürfte klar sein: Größter Profiteur von der Insolvenz ist Flixbus. Wieder einmal. Über 90 Prozent Marktanteil besitzt das Start-up und erschließt dabei auch immer neue Geschäftsfelder. Der grenzüberschreitende Fernbusverkehr, eine der Hauptdomainen der Deutschen Touring, gehört längst dazu. Sascha Böhnke


 

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