02.02.2016Kommentar der Woche

Aktuell ging diese Meldung durch die Presse: Die EU schafft hohe Roaming-Gebühren zum Juni 2017 ab. Denn das EU-Parlament hat sich nun endlich auf die neuen Obergrenzen für Telefonieren, SMS schreiben und Surfen im europäischen Ausland verständigt.

Ab 15. Juni also wird es für Busfahrer im Ausland preiswerter, aber auch und erst recht für alle Busfahrgäste. Können diese, wenn sie sich an Bord eines Reisebusses begeben haben, ohnehin schon recht unbeschwert reisen, wird es ab Juni dann noch einmal entspannter.

Für die Busunternehmer allerdings kann das nur bedingt gelten, denn es ist doch immer wieder dasselbe. Wenn irgendwo etwas läuft, reißt es garantiert an anderer Stelle ein. Stichpunkt Umweltzonen. Ja, die sind eine feine Sache und schützen die Menschen in den feinstaubbelasteten Städten. Doch weshalb um alles in der Welt kocht wieder einmal jedes Land und womöglich noch jede Stadt ihr eigenes Süppchen? In Deutschland gibt es die bunten Plaketten. Nur leider nützen die einem in immer mehr europäischen Städten und Regionen gar nichts, denn die verlangen neuerdings eigene Plaketten (u.a. Paris) und Extra-Registrierungen (u.a. Belgien). Wehe, man hat die nicht. Das wird teuer - Strafe! Denn dann hat man zwar einen sauberen Bus (Euro 6) und eine grüne deutsche Plakette. Doch bekanntlich ist deutsches CO2 ganz anders als französisches oder belgisches CO2. Logisch, oder? Als EU-Bürger kann man da wieder einmal nur fassungslos mit dem Kopf schütteln: Da bekommt die Europäische Gemeinschaft die Verordnung Nr. 1677/88/EWG super hin, doch auf einheitliche Standards beim Umweltschutz werden wir wohl noch lange warten dürfen. Dabei wären die so viel sinnvoller als die dann 2009 wieder außer Kraft gesetzte Verordnung Nr. 1677/88/EWG. Bei der stellte sich nämlich irgendwann heraus, dass es völlig Banane ist, welche Krümmung eine Gurke aufweist

Sascha Böhnke


 

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