26.02.2018Auf Kaisers Spuren

St. Gilden

Österreich ist von Bergdörfern, barocker Architektur, kaiserlicher Geschichte und rauem Alpenterrain geprägt. Die Bundesländer Kärnten und Oberösterreich setzen zum Teil auf diese Gegebenheiten, heben sich aber auch durch ausgefallene touristische Besonderheiten vom Rest des Landes ab.

Dort, wo Tirol an Salzburg grenzt, des Glockners Eisgefilde glänzt …“, das Kärnter Heimatlied, das im Jahr 1911 sogar zur Landeshymne Kärntens wurde, zeugt schon in den ersten Versen von dem Stolz und der Schönheit, die das südlichste Bundesland der Republik Österreich zu bieten hat. Im Westen grenzt Kärnten an das Bundesland Tirol, im Norden an Salzburg, im Osten an die Steiermark und im Süden an Italien und Slowenien. Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes ist Klagenfurt am Wörthersee. Nach Tirol und Salzburg zählt Kärnten zu den wichtigsten Tourismus-Magneten Österreichs. Neben wirtschaftlichen und sozioökonomischen Aspekten spielt deshalb der Tourismus hier eine sehr große Rolle. Weil das Klima in Kärtnen, bedingt durch die verschiedenen Klimaeinflüsse, sehr kleinräumig strukturiert ist, setzt Kärnten im Gegensatz zu anderen Bundesländern in Österreich vor allem auf den Sommertourismus. Dennoch gibt es mit Naßfeld, Bad Kleinkirchheim und Heiligenblut auch einige bedeutende Wintersportgebiete.

Der Weg ist das Ziel. Wenn die Busfahrt zum Reiseziel für die Reisegäste und den Busfahrer selbst schon zum Erlebnis werden soll, wählt man am besten eine der Panoramastraßen, die sich durch das Bundesland Kärnten schlängeln. Die 35 Kilometer lange Nockalmstraße zwischen Innerkrems im Norden und Ebene Reichenau im Süden beispielsweise ist eine der abwechslungsreichsten Alpenstraßen Kärntens. Die Panoramastraße führt in einer sanften Steigung immer wieder auf und ab und bietet jeweils neue Aussichten auf weitläufige Almen oder auf den größten Zirbenwaldbestand der Ostalpen. Außerdem befinden sich zahlreiche gastronomische Betriebe entlang der Straße, die zu einem Zwischenstopp oder einer kurzen Rast einladen. Busgruppen sind in den Gasthäusern jederzeit willkommen. Zu beachten ist, dass die Panoramastraße während der Wintermonate für den Verkehr gesperrt ist. Ab Mai heißt es dann aber wieder „Freie Fahrt“ auf der Nockalmstraße. www.nockalmstrasse.at 

Reisepanorama. Auch die Villacher Alpenstraße bietet spektakuläre Aussichten und besondere Naturerlebnisse auf der Fahrt zum Reiseziel. Mit sieben Kehren und 116 Kurven überwindet die Panoramastraße auf ihren 16,5 Kilometern rund 1.200 Höhenmeter. Zielpunkt ist meist die „Ross­tratte“, die den Blick auf den Dobratsch-Gipfel freigibt. Die Villacher Alpenstraße ist ganzjährig für den Verkehr geöffnet. Vom 15. November bis zum 15. April jeden Jahres ist sie sogar – anders als im Sommer – gratis befahrbar. www.villacher-alpenstrasse.at

Flora und Fauna. Mit dem Nationalpark „Hohe Tauern“ verfügt Kärnten über eine Region, die neben Bergromantik in Hütten mit regionalen Schmankerln auch schöne Strecken zum Tourengehen, Winterwandern und Langlaufen besitzt. Im Frühling und Sommer bieten sich hier vor allem Wasserfall- und Schluchtenwandern oder Wassersport wie Rafting, Canyoning und Wakeboarding an. Kostenlose Tourenguides, die an die schönsten Flecken des Nationalparks führen, sind auf den Online-Seiten des Nationalparks „Hohe Tauern“ verfügbar. Dabei können sich Besucher des Nationalparks auf eine Vielzahl an unterschiedlichen Pflanzen- und Tierarten freuen. Neben dem seltenen Edelweiß finden sich beispielsweise die Rost-Alpenrose, verschiedene ­Enziansorten oder der Gletscher-Hahnenfuß, der auf bis zu 4.200 Metern Höhe noch blüht und gedeiht. Wer genau hinsieht, kann auf seinen Wanderungen hier auch die „Großen Fünf“ der Gebirge entdecken. Zu ihnen werden die im Nationalpark „Hohe Tauern“ ansässigen Tierarten Bartgeier, Steinadler, Steinbock, Murmeltier und Gämse gezählt.  www.hohetauern.at

Die Aussicht genießen. Westlich der Stadt Klagenfurt liegt der ­Aussichtsturm Pyramidenkogel. Mit fast 100 Metern ist er der höchste Aussichtsturm aus Holz. Spiralförmig schraubt sich die Holzkonstruktion in den Himmel und macht oben den Blick für ein wunderbares Panorama frei. Auf drei frei begehbaren Aussichtsplattformen ist ein Rundumblick über das Kärntner Tal garantiert. Wer den Adrenalinkick sucht, kann den Abstieg mittels der höchsten überdachten Rutsche Europas wagen. Der Aussichtsturm hat ganzjährig geöffnet. Zu beachten sind aber die jeweiligen Tagesöffnungszeiten in den verschiedenen Monaten. www.pyramidenkogel.info




 

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