04.09.2017Brandenburg entdecken

Brandenburg

Potsdam mit seinen historischen und kulturellen Schätzen, das Havelland mit seinen Schlössern und Gärten, das Seenland Oder-Spree mit der endlos erscheinenden Naturlandschaft Märkische Schweiz, oder die Uckermark, auch Toskana des Nordes genannt ... im Reiseland Brandenburg gibt es noch Vieles zu entdecken!

Wer nach Brandenburg reist, der kommt an Potsdam nicht vorbei. Die Schlösser und Gärten der brandenburgisch-preußischen Könige, allen voran das weltberühmte Schloss Sanssouci, eine historische Innenstadt mit beeindruckenden barocken Plätzen und der größten Siedlung im holländischen Stil außerhalb der Niederlande, die prachtvolle Aussicht vom Belvedere auf dem Pfingstberg – all das sind schon Anlässe genug für einen Besuch in Potsdam. Aber die Stadt des UNESCO-Weltkulturerbes mit ihrer einmaligen Lage an den Havelseen hat noch mehr zu bieten.

Das neue Museum Barberini zeigt nach seinen erfolgreichen Eröffnungsausstellungen, die in ganz Europa Aufsehen erregten, noch bis 3. Oktober 2017 mit der Ausstellung „Von Hopper bis Rothko - Amerikas Weg in die Moderne“ sein erstes internationales Kooperationsprojekt. Die Phillips Col­lection in Washington, D. C. schickte dafür erstmals 68 Werke der frühen amerikanischen Moderne nach Deutschland. Die amerikanische Kunst des 20. Jahrhunderts ist in
Europa bis heute wenig bekannt. Die Ausstellung präsentiert einen Querschnitt anhand der drei zentralen Themen Landschaft, Portrait und Stadt ebenso wie die sich parallel entwickelnde abstrakte Malerei. Sehr sehenswert! www.museum-barberini.com

Schinkel und seine Vorliebe fürs Kloster Chorin. Das ehemalige Zisterzienserkloster in Chorin
gehört zu den bedeutendsten Baudenkmalen der frühen Backsteingotik in Brandenburg. Wegen seiner faszinierenden Architektur inmitten der wald- und seenreichen Region des UNESCO-Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin zählt das Bauwerk im Barnimer Land zu den beliebtesten Ausflugszielen in Brandenburg. Jetzt wird das Kloster um eine neue Dauerausstellung bereichert. Ein lautes Muhen tönt durch den Raum, dazwischen mischt sich das Grunzen von Schweinen. Mit diesen ungewöhnlichen Geräuschen, die aus einem Lautsprecher kommen, werden Besucher der neuen Dauerausstellung im Kloster Chorin begrüßt. Allerdings wird Vieh im ehemaligen Brauhaus schon lange nicht mehr gehalten. Das war vor 200 Jahren allerdings noch ganz anders, als Baumeister Karl Friedrich Schinkel (1781 bis 1841) die Gebäude besichtigte. Dieser Umstand veranlasste ihn 1817, ein offizielles Schreiben an das preußische Finanzministerium zu schicken. In diesem Brief erklärte er das ehemalige Kloster Chorin zum nationalen Kulturdenkmal. Schinkels Engagement für den Erhalt des früheren Klosters bildet deshalb auch einen Schwerpunkt der neuen Dauerausstellung. So sind beispielsweise 28 Skizzen von Schinkel zu sehen, die den Zustand der Anlage Anfang des 19. Jahrhunderts dokumentieren. Darüber hinaus bietet eine Medienstation im ehemaligen Brauhaus Einblicke in die Baugeschichte, aber ebenso in die mittelalterliche Klosterwirtschaft. www.kloster-chorin.org




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