Der Trambus Präfekt - neue Baureihe von Büssing

Vor rund 35 Jahren entstand mit dem Büssing-Hawa der erste Omnibus mit Unterflurmotor, womit dieses schienenunabhängige Nahverkehrsmittel seine zweckentsprechende Konzeption gefunden hat.

Durch den Unterflurmotor wurde die Wagengrundfläche bis auf den letzten Zentimeter zur „verdienenden" Fläche, und diese neue Bauweise gestattete von Anfang an die Verwendung aller denkbaren neuzeitlichen Abfertigungssysteme.

Der Trambus mit dem Motor zwischen den Achsen ermöglicht mit der tief herabgezogenen Heckplattform gleichsam einen Bereitstellungsraum für Fahrgäste, die am Sitzschaffner vorbei in das Wageninnere streben. Für die personalsparende Einmannbedienung setzte sich dagegen die Hecklage des Unterflurmotors stärker durch, weil so der Wagenfußboden tief herabgezogen werden kann. Der am Fahrer/Schaffner vorbeifließende Passagierstrom gelangt so über eine niedrige Einstiegstufe in den Wagen und kann ihn in gleichem Maße bequem wieder verlassen. In jüngster Zeit entstand als Mittel zur Kürzung der notwendigen Haltezeiten der Zweiwegeeinstieg: Durch eine doppeltbreite Tür vor der Vorderachse passieren links alle Fahrgäste mit vorgelösten Dauerausweisen einen automatischen Entwerter, während auf der rechten Spur nur direkte Fahrscheinlöser zum Fahrer/Schaffner gelangen. Die letzte Entwicklung dieser Art bei Büssing war der „Senator D".(tt)

Bilder



Anzeige

› Suche im Buskatalog

 

« Zurück › An die Redaktion › Artikel empfehlen › Drucken
OR extra Branchenkompass 2019

› Sonderheft

OR extra Branchenkompass

Trends in der Elektromobilität: Das planen Hersteller, Zulieferer und Verkehranbieter

OR extra