JAHRE OMNIBUSREVUE Neugestaltetes Fahrwerk

- Als Betriebsbremse wird eine kombinierte Druck-uft-Hydraulik-Simplex-Bremse verwendet, die eine automatische Nachstellung hat. Im „Präfekt" wurde die Breite der wirksamen Bremsfläche vorne um 45% und hinten um 29% erhöht, womit sich - abgesehen von einer erhöhten Sicherheit - auch die Lebensdauer der Bremsbeläge wesentlich verlängert. Die Hinterradbremsen wurden außerdem gegen eventuell eintretenden Schmutz besonders abgedeckt.

- Die Federspeicher-Handbremse wurde mit den Radbremsen kombiniert und als Servobremse ausgebildet. Die Handbremse wird über ein kleines Luftventil am Armaturenbrett betätigt.

- Es werden nur noch Trilex-Räder verwendet, bei denen die Radsterne so ausgebildet sind, daß die Bremstrommeln ohne Demontage der Naben zusammen mit den Radsternen abgenommen werden können. Diese Maßnahme erleichtert die Bremsenhauptuntersuchungen beträchtlich und beseitigt die Gefahr der Verschmutzung der Radlagersätze. Die Nabenlager brauchen nun nicht mehr nachgestellt zu werden. Außerdem wird bei dem hier angewendeten neuen Trilex-Rad eine Gewichtsersparnis erreicht, die bei der Reifengröße 10.00-20 etwa 60 kg pro Fahrzeug ausmacht.

- Für die Schaltung des am Heck gelegenen Getriebes wird nun eine besonders leichtgängige Drehwellenschaltung eingesetzt, die mit sehr geringer Reibung arbeitet und das Schalten äußerst leicht gestaltet.

- Die Kühlluft wird nun in der rechten Seitenwand vor dem Heckende angesaugt und nach hinten unmittelbar neben der Heckrundung ausgeblasen. Die während der Fahrt am Wagenkörper auftretenden Druckverhältnisse beeinflussen dabei den Kühlluftdurchsatz nicht mehr. Die Öffnung für den Kühlluftaustritt ist als Klappe ausgebildet, durch welche das gesamte Kühlaggregat ohne Schwierigkeiten auszubauen ist.

- Die Anordnung und die Zugänglichkeit des Fußhebelwerkes wurde wesentlich dadurch verbessert, daß das Lenkgetriebe nicht mehr unmittelbar an der Lenksäule, sondern unter dem Wagenboden vor der Vorderachse liegt. Zwischen Achslenkhebel und Lenkstockhebel gibt es nur eine kurze Schubstange, welche sorgfältig in die Geometrie der Achsführung eingepaßt wurde. Beeinflussungen der Lenkung durch die einfedernde Achse sind damit weitgehend ausgeschlossen.(tt)

Bilder


Anzeige

› Suche im Buskatalog

 

« Zurück › An die Redaktion › Artikel empfehlen › Drucken
OR extra Branchenkompass 2019

› Sonderheft

OR extra Branchenkompass

Trends in der Elektromobilität: Das planen Hersteller, Zulieferer und Verkehranbieter

OR extra