08.10.2018Die Farben Niedersachsens

Niedersachsen, Regionenspecial

Drei Motive, die die Vielfalt Niedersachsens gut beschreiben – die Lüneburger Heide mit ihren einzigartigen und weitgehend unberührten Naturlandschaften, die endlosen Strände und der weite Horizont der Nordseeküste und schließlich der kulturelle Glanz der Landeshauptstadt Hannover mit seinem Barockschloss Herrenhausen.

Hannover leuchtet. Während der Sommermonate und bis weit in den Herbst hinein erstrahlen nach Einbruch der Dunkelheit die herrlichen Brunnen, sprudelnden Fontänen, geheimnisvollen Hecken und imposanten Figuren im Großen Garten Herrenhausen in festlicher Beleuchtung. Zur Illumination erklingt traditionell die Wassermusik von Georg Friedrich Händel in einer Aufnahme mit der Hannoverschen Hofkapelle aus dem Jahr 2013. Kaum zu toppen ist ein Besuch bei dem Internationalen Feuerwerkswettbewerb, der jedes Jahr an unterschiedlichen Terminen von Mai bis September stattfindet. Das Event ist ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes, denn hier treten die besten Pyrotech­niker aus aller Welt gegeneinander an. Die Kombination aus Musik, Schauspiel und Feuerwerk geht unter die Haut und man wünscht sich, die beeindruckende Performance möge nie enden. Ein schöneres Ambiente als der barocke Große Garten vor dem Schloss Herrenhausen ist für diese atemberaubenden Himmels­gemälde kaum vorstellbar. Schon jeweils einige Stunden vor Beginn lockt ein Rahmenprogramm aus Kleinkunst und Live Musik die Besucher in die Herren­häuser Gärten. www.hannover.de/tourismus

Fake News. Noch bis zum 30. Dezember widmet sich das Sprengel Museum Hannover in einer neuen Ausstellung den als Fälschung eingestuften Werken verschiedener Künstler. Werke von prominenten Urhebern wie Giorgio de Chirico, Alberto Giacometti, Oskar Kokoschka und Max Beckmann, die nach bisheriger Einschätzung als Repliken, Fälschungen und Kopien zu bezeichnen sind, werden präsentiert. Zusammen mit diesen Werken werden auch einige Originale der Künstler als Vergleichs­beispiele gezeigt. Zu jedem „Fall“ wird in einer begleitenden Broschüre der aktuelle Forschungsstand dargelegt, der über Jahrzehnte durch den Austausch mit Wissenschaftlern, das Erstellen von Werkverzeichnissen und Recherchen entstanden ist. Auch Diskussionen um vermeintliche Fälschungsfälle, deren Ende noch offen ist, werden vorgestellt. Der spektakuläre Bau des Sprengel Museums am Ufer des malerischen Maschsees zählt mit seiner Sammlung und dem vielfältigen Ausstellungsprogramm zu den bedeutendsten Museen der Kunst des 20. Jahrhunderts und 21. Jahrhunderts in Deutschland. www.sprengel-museum.de

Royaler Zeitensprung. Das Schloss Marienburg in der Nähe der Landes­hauptstadt Hannover befindet sich noch heute im Familienbesitz der Welfen, dem ältesten Fürsten­geschlecht Europas, und verzaubert durch die märchenhafte Erscheinung und die nahezu komplett erhaltene Inneneinrichtung seine Besucher. In der rund einstündigen Schlossführung können die Innenräume besichtigt werden, die Teilnehmer erfahren Wissenswertes über Schloss Marienburg, seine Bewohner und die Geschichte des Hauses Hannover. Highlights der Führung sind unter anderem das Ensemble von Silbermöbeln aus dem 18. Jahrhundert, die voll ausgestattete Schlossküche mit zahlreichen Kupferkesseln, Backformen, Schüsseln und Schalen sowie die Bibliothek der Königin mit einem aufwendig bemalten und mit Blattgold verzierten Schirmgewölbe. Der romantische Innenhof und der Rittersaal von Schloss Marienburg bieten ein einmaliges Ambiente für Konzerte, Theateraufführungen und andere Veranstaltungen. Highlight ist das jährlich stattfindende „Schloss Marienburg Tattoo“ mit zahlreichen Blasorchestern und Pipes & Drums aus ganz Europa. www.schloss-marienburg.de

Lokal und regional. Ob echter Gin aus der Heide oder Kaffee aus der stadteigenen Rösterei: Im niedersächsischen Celle sind bei einem gemütlichen Bummel durch inhaber­geführte Geschäfte ganz besondere Schlemmereien zu finden. Da lohnt sich ein Besuch in der historischen Altstadt Celles mit ihren über 490 Fachwerkhäusern gleich doppelt. Viele regionale Spezialitäten kommen aus der direkten Nachbarschaft oder werden hier angebaut, wobei die Themen Nachhaltigkeit und regionale Erzeugnisse immer wichtiger werden. Hier kann Celle ganz besonders punkten: Die Stadt bekam 2017 als erste Stadt in Norddeutschland die Auszeichnung „Nachhaltige Destination“. Calluna vulgaris ist der botanische Name für Heidekraut. Was liegt also näher, als einem heimischen Produkt diesen Namen zu geben und den Geschmack der Lüneburger Heide in der Flasche einzufangen? Calluna Lüneburger Heide Gin wird mit regionaltypischen Pflanzen wie Wacholder und Heidekraut gemacht und schmeckt besonders gut, da er zusätzlich mit destillierten Lavendel- und Holunderblüten sowie mit einem feinen Hauch Rosendestillat verfeinert wird. Für Kaffeedurstige darf Huth’s Kaffee in der Einkaufstasche nicht fehlen. Einfach der Nase nachgehen, schon landet man bei Huth’s Kaffee & Feinkost, wo die Kaffeeröstmaschine täglich in Betrieb ist. An die zwanzig hausgeröstete Kaffee- und Espresso­sorten sind hier zu bekommen. Und was hat es mit dem Schafsbock-Logo auf den Kaffeetüten auf sich? Die ganze Geschichte erfährt man bei einer Führung durch die Rösterei mit den alten Jugendstil­fliesen und einem Kaffeeröster aus dem Jahr 1964. www.celle-tourismus.de




 

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