28.06.2019Erste Fahrverbote in Frankreich

Hohe Ozonwerte führen zu ersten Fahrverboten in Frankreich. Paris untersagt Fahrzeugbenutzung für 57 Prozent der zugelassenen Fahrzeuge – auch ausländische Fahrzeuge sind betroffen.

Erstmals gibt es in den französischen Großstädten Paris und Lyon seit dem 26. Juni Fahrverbote für Fahrzeuge der Crit’Air-Kategorie 3 und höher. Von den Verboten sind allein in der Region Ile-de-France zirka 57 Prozent der zugelassenen Fahrzeuge betroffen. In Grenoble, Marseille und Straßburg sind seit dem 27. Juni ebenfalls Verbote in Kraft – für die Straßenbenutzung sind dort nur Fahrzeuge mit einer Umweltplakette zugelassen, die Crit‘Air“-Vignette 0 (= grün), 1, 2 und 3 .

Die Crit’Air Vignette, die offiziell „certificat qualité de l'air“ heißt, ist für in Frankreich zugelassene Fahrzeuge verpflichtend. Aber auch für ausländische, also auch deutsche Fahrzeuge ist die Umweltplakette seit dem 1. Februar 2017 vorgeschrieben.

Vorwarnungen, die kurzfristige Fahrverbote nach sich ziehen können, sind aktuell ausgesprochen für verschiedene Regionen in Ostfrankreich. Über permanente und wetterabhängige (temporäre) Umweltzonen in Europa und in den jeweiligen europäischen Ländern informiert das Berliner Unternehmen Green-Zones über sein Hauptportal green-zones.eu. Mittels einer neuen Green-Zones-App ("Fleet App") können sich speziell gewerbliche Nutzer wie Busunternehmen in Echtzeit über permanente und wetterabhängige (temporäre) Umweltzonen informieren. (mp)



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