28.12.2019Fünf in Siebenbürgen

Coach Euro Test 2019. In diesem Jahr stellten sich fünf Hersteller in Sibiu der internationalen Bus-Jury. MAN, Iveco, ­Se­tra, VDL und Volvo wollten wissen – wer ist würdig, um ab dem nächsten Jahr die Krone „Coach of the Year 2020“ zu tragen? Verschiedene Konzepte traten an, um in ihrer jeweiligen Kategorie zu zeigen, dass sie es sind.

Relativ spät, nämlich im September dieses Jahres, war es so weit: Beim Coach Euro Test entschieden 22 internationale Busjournalisten über die Vergabe des renommierten Preises „Coach of the Year“. Da mit einem Doppeldecker, normalen Hochdecker-Reisebussen und einem Kombibus unterschiedliche Konzepte geprüft wurden, hier noch einmal der Hinweis: Es handelt sich nicht um einen Vergleichstest, auch wenn beispielsweise in den Disziplinen Beschleunigungs-, Brems- und Geräuschtest jedes Fahrzeug brillieren sollte. Bewertet wurden am Ende die Punkte Innovation, Qualität, Zukunftsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit, Praxistauglichkeit, Fahrerfreundlichkeit, Passagierkomfort. Und das sind Punkte, die bei jedem Omnibus möglichst gut gelöst werden sollten. Fast jedes Jurymitglied lenkte die Busse während des Tests selbst über anspruchsvolle rumänische Strecken, die zum Teil durch Sibiu, zum Teil durch die Karpaten führten. Durchaus typische Strecken, denen die Busse auch in ihrem normalen Busleben begegnen. Dabei wurde auch im Dunkeln gefahren, um die aktuellen Beleuchtungssysteme einzuschätzen. Um es vorwegzunehmen: Wer „Coach of the Year 2020“ ist, lesen Sie auf der letzten Seite dieses Berichts. 

Durchaus anspruchsvoll – so lässt sich die Testsituation in diesem Jahr im rumänischen Sibiu beschreiben. Enge Straßen, teils in sehr schlechter Fahrbahnqualität, und lange Testtage, die bis weit in die Dunkelheit reichten, prägten diesen Test. Zum ersten Mal überhaupt mussten die teilnehmenden Busse auch zeigen, dass sie nicht nur am Tag, sondern auch bei Dunkelheit überzeugen können. Lediglich der Iveco Crossway war noch mit den deutlich dunkleren H7-Scheinwerfern ausgestattet, der Rest des Feldes kam mit Xenon- oder LED-Scheinwerfern. Hier lassen sich interessanterweise so gut wie keine Unterschiede bei der Helligkeit ausmachen. Typisch LED: Kurz vor dem Bus gibt es einen kleinen dunkleren Bereich, was aber nicht weiter stört. Auch interessant: Hatte ein Bus keine Abbiegelichter, fiel das erstmals recht unangenehm auf. Sicherheit ist eben nicht verhandelbar.

(sab)




 

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