06.11.2017Im Sauerland tut sich was

Sauerland, Regionenspecial

Neue Kampagnen zum Thema Wandern und Radeln machen das Sauerland als Naturregion noch attraktiver. Aber auch als Shopping-Destination ist das Sauerland dank zahlreicher heimischer Hersteller auf dem Vormarsch. Mit kreativen Ideenschmieden unterstützt Sauerland Tourismus darüber hinaus seine touristischen Dienstleister.

Unter dem Motto „Made im Sauerland“ startet Sauerland Tourismus eine neue Kampagne. Hintergrund: Zahlreiche Markenfirmen aus dem Sauerland bieten Outlet-Shopping an. Design-Porzellan aus Marsberg, Strümpfe aus Schmallenberg, Töpfe und Pfannen aus Sundern und Neheim-Hüsten – große Marken aus dem Sauerland sind bundesweit bekannt. Viele dieser ­Unternehmen bieten einen Werks- oder Fabrikverkauf in der heimischen Region an. Damit Sauerländer und ihre Gäste die Angebote der Hersteller schnell und unkompliziert finden, stellt Sauerland Tourismus in einem Internetportal unter dem Motto „Made im Sauerland“ das breite Spektrum der regionalen Markenfirmen und -produkte vor.

„Made im Sauerland“ versteht sich als Online-Einkaufsführer zu Outlets, Fabrik- und Werksverkäufen, zu Manufakturen und Handwerksbetrieben, die ihre Erzeugnisse vor Ort anbieten. Auf den Seiten von „Made im Sauerland“ wird jeder teilnehmende Betrieb in einem Kurzporträt vorgestellt, auch werden seine Produkte beschrieben und eine detaillierte Anfahrtsskizze zu dem Werksverkauf angeboten. Damit kommen nicht nur Einheimische, sondern auch Sauerland-Urlauber auf ihre Kosten, denn ein Ausflug als Reisebaustein einer Gruppenreise zu einem der Markenhersteller ist sehr beliebt. Natürlich erhofft sich der Sauerland-Tourismus von diesem Projekt auch neue Impulse für die Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft, wie Marketingleiter Dr. Jürgen Fischbach erklärt: „Die Leistungen heimischer Unternehmen und Handwerksbetriebe sind für uns eine wichtige Facette beim Aufbau einer starken ‚Marke Sauerland‘ für die Region, sowohl als erlebnisreiches Reiseziel als auch als attraktiver Lebensraum.“

Sauerland-Happen. Deftig und reichlich essen die Sauerländer, so heißt es. Knochenschinken und Hausmacher-Wurst zur Brotzeit, ein saftiges Krüstchen zur Mittagszeit, dazu ein erfrischendes Bier. Stimmt alles, doch die Region hat noch viel mehr zu bieten: Küchenchefs zum Beispiel, die je nach Saison mit den Gaben der heimischen Felder und Wälder kochen oder die die Sauerländer Bio-Ente auch mal asiatisch würzen. Und die Gerichte werden nicht nur klassisch am Restauranttisch kredenzt, sondern an vielen ungewöhnlichen Orten, an denen das Dinieren in ausgefallener Atmosphäre zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Die klimatischen Bedingungen des Sauerlandes bringen eine Vielfalt an kulinarischen Produkten hervor. Gar nicht so leicht fällt es daher den Köchen der Region, die wirklich „typischen Sauerländer Spezialitäten“ zu nennen. Als regionales Traditionsgericht gilt beispielsweise die „Potthucke“, ein gebackener Kartoffelteig, der von Ort zu Ort unterschiedlich mit fleischlichen Zutaten versehen wird. Ob das nun wirklich die klassische Ur-Sauerländer Speise ist, darüber sind sich auch ortsansässige Köche nicht immer einig. Denn die regionale Küche ist äußerst vielseitig. 

Zum Beispiel Käse. Heimische Käseproduzenten vergleichen das Klima im Sauerland mit jenem in den großen Käseregionen Emmental oder Holland. So liefern Kühe und Ziegen eine Milch, aus der in mehreren Dorf- und Hofkäsereien ein köstlicher Käse hergestellt wird. Für die Fleischproduktion grasen sich glückliche Tiere auf saftigen Wiesen satt, sie werden gemäß strengen ökologischen Kriterien gehalten. Auf den Teller kommen auch Fische aus zahlreichen heimischen Seen, Flüssen und Bächen – man denke an die Sauerländer Forelle! – sowie Wild aus den großen Wäldern. Viele Gastronomen servieren hausgemachte Wurst- und Schinkenspezialitäten, unterschiedliche Kartoffelvariationen und verschiedene Pilzsorten runden das kulinarische Angebot ab. Nur Deftiges, Fleischlastiges und Rustikales allein kommt im Sauerland schon lange nicht mehr auf den Tisch. Die Küche in vielen Restaurants präsentiert sich weltläufig und experimentierfreudig. Sie ist der Ausdruck einer wiederum typischen Sauerländer Lebensart. Denn Wert legen die Köche dabei auf Produkte aus der Region, die sie dann mal bodenständig und doch leicht oder auch mal exotisch zu neuen Kombinationen zusammenstellen. Auch Hobbyköche und heimische Genießer schätzen das regionale Angebot für den Esstisch: Zahlreiche Hofläden und Landcafés versorgen sie mit Sauerländer Gaumenfreuden. Und nicht zu vergessen: Drei Biermarken von Weltruhm werden im Sauerland gebraut! So kreativ wie die Küche, so sind auch die Orte, an denen aufgetischt wird, oder die Veranstaltungen, bei denen der Genuss im Mittelpunkt steht.




 

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