28.02.2018In der Kurpfalz zu Gast

Mannheim, Heidelberg

Direkt am Neckar gelegen sind die beiden baden-württembergischen Großstädte Heidelberg und Mannheim eine tolle Destination für Citytrips und verschiedene Kurzurlaube. Mit speziellen Gruppenangeboten locken die Städte nicht nur ausländische, sondern vor allem auch viele innerdeutsche Besucher an.

Heidelberg – diese Stadt hat „etwas Ideales“, soll Johann Wolfgang von Goethe zu Lebzeiten gesagt haben. Wer die Stadt im Südwesten Deutschlands direkt am Fluss gelegen einmal hautnah erlebt hat, dürfte sich wohl dem Urteil eines der größten deutschen Dichter und Denker anschließen. Die Universitätsstadt verzaubert nämlich nicht nur mit historischem Flair – nein, sie bietet städtebaulich einige Besonderheiten und sorgt für Unterhaltung, Abwechslung und genussvolle Gastronomie.

Fürstliches Leben. Am besten lässt sich Heidelberg zu Fuß erkunden, da viele Sehenswürdigkeiten nur den sprichwörtlichen „Katzensprung“ auseinanderliegen. Das Heidelberger Schloss mit seinem berühmten Schlossgarten „Hortus Palatius“ beispielsweise ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten Heidelbergs. Rund fünf Jahrhunderte lebten hier die Kürfürsten der Pfalz. Heute sind von dem Schloss zum Teil nur noch die Ruinen übrig, dennoch hat das Bauwerk nichts von seinem Glanz verloren. Lange galt das verfallene Schloss als Inbegriff einer romantischen Ruine. Viele Maler und Dichter – insbesondere jene um 1800 – nahmen die Schlossruine zum Anlass und Vorbild ihrer Werke. Wer die Überreste des Schlosses mittels einer Führung entdecken möchte, hat die Wahl zwischen mehreren verschiedenen Angeboten mit jeweils unterschiedlichem Schwerpunkt. Das Leben bei Hofe bekommen Interessierte zum Beispiel bei der gleichnamigen Sonderführung, die der Tourenguide in Perücke und historischem Kostüm durchführt, nähergebracht. Auch die klassische Schlossführung, die sogenannte Standardführung zum Preis von fünf Euro, und die Comedy-Führung „Die Theres und D’Frau Schäufele“, die für Gruppen zu einem individuellen Termin vereinbart werden können, lassen interessante und lustige Einblicke in das ehemalige Schlossleben in Heidelberg zu. www.schloss-heidelberg.de

Auf berühmten Spuren. Direkt gegenüber dem Heidelberger Schloss liegt am Nordufer des Neckars der 440 Meter hohe Heiligenberg. Vom Gipfel des Bergmassivs bietet sich der beste Ausblick über das Neckartal und die Stadt Heidelberg. Ein Rundwanderweg, der sogenannte Keltenweg, führt vorbei an Überresten aus keltischer, römischer und mittelalterlicher Zeit. Unter anderem können Wanderer die „Thingstätte“, eine aus der Zeit des Nationalsozialismus nach dem Vorbild antiker griechischer Theater errichtete Freilichtbühne, oder die Ruinen des Klosters Sankt Michael, welches sich bereits Anfang des 16. Jahrhunderts auflöste, nachdem die letzten drei Mönche beim Einsturz des Vierungsturmes der Kirche erschlagen worden waren, erkunden. Außerdem führt die Wanderroute zum westlichen Plateaurand, wo über eine Strecke von knapp 200 Metern der keltische Ringwall besonders gut erhalten ist. Der südlichste Punkt auf dem Rundweg ist das „Heidenloch“, ein rund 56 Meter tief in den Felsen gehauener Schacht, der von Mönchen des Mittelalters zur Wasserversorgung angelegt wurde. Letzte Station des Keltenwegs ist das erst kürzlich restaurierte Stephanskloster. Am südlichen Hang des Heiligenbergs verläuft außerdem der berühmte „Philosophenweg“. Entlang dieses Weges wachsen wie auf einer eigenen Klima-Insel Pflanzenexoten wie die japanische Wollmistel, die amerikanische Zypresse, Zitronen, Granatäpfel, Bambus, Palmen und Pinien. Zurückzuführen ist dieses Naturschauspiel auf die Tatsache, dass dieser Ort zu den wärmsten Stellen Deutschlands gehört. In früheren Zeiten wandelten auf diesem Weg Gelehrte, weswegen der Rundweg auch auf den Namen „Philosophenweg“ getauft wurde. www.tourismus-bw.de

Bergbahn. Seit Jahren befördern die Heidelberger Bergbahnen Besucher von der Teilstation „Kornmarkt“ hinauf zum Schloss und über die Station „Molkenkur“ bis zum Königstuhl. Mit rund 1,5 Kilometern ist die Heidelberger Bergbahnstrecke die längste dieser Art in Deutschland. Tradition trifft Moderne, wenn das erste Stück – vom „Kornmarkt“ zum Schloss – mittels einer der modernsten Standseilbahnen und das zweite Stück – von der „Molkenkur“ bis zum Königsstuhl – in einer der ältesten Bergbahnen Deutschlands absolviert wird. www.bergbahn-heidelberg.de




 

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