30.08.2016Maritimer Doppelpack

Zwei Städte – ein Land. Auf einer Fläche nicht einmal halb so groß wie Berlin locken Bremen und Bremerhaven mit Kultur, Erlebniswelten und nicht zuletzt einer beeindruckenden Hafenanlage, die sich zu Wasser, aber auch zu Land besichtigen lässt. Neue Shows und Ausstellungen sorgen für Abwechslung im Zwei-Städte-Staat.

Ist es ein silberner Wal oder doch eine Muschel? Schon das Gebäude des Universum in Bremen macht neugierig. Innen warten auf Besucher über 250 Exponate zum Anfassen, Mitmachen und Experimentieren rund um die Themen Mensch, Natur und Technik. Ab dem 9. Dezember erwartet die Besucher die neue Sonderausstellung „Lieblingsräume – so vielfältig wie wir“. Sie erzählt die Geschichten unterschiedlicher Personen, die auf den ersten Blick „anders“ sind – vom geflüchteten Syrer über einen kleinwüchsigen Schauspieler bis hin zum Handwerker im Rollstuhl. Auf interaktive Art und Weise verschafft die Ausstellung den Besuchern einen Zugang zu dem oft sperrig anmutenden Begriff der „Inklusion“ und füllt ihn mit Leben und Gesichtern. Amerika wiederum macht das Übersee- Museum erlebbar. Das 1896 eröffnete Haus vereint handels-, völker- und naturkundliche Sammlungen unter einem Dach und zeigt nach mehreren Jahren Umbau ab November 2016 wieder die Amerika- Ausstellung. Neben dem großen präkolumbischen Goldschatz des Übersee-Museums, einem reich gedeckten „Thanksgiving“-Tisch und einem lebensgroßen Bison begegnet man in dieser Ausstellung Menschen und ihren persönlichen Geschichten im Nord- und Südamerika des 21. Jahrhunderts. Ausgehend von der Besiedlung verschiedener Natur- und Kulturräume widmet sich die Ausstellung den Themen Einwanderung, Religion, Politik und Gesellschaft sowie Welthandel. Dabei werden neben inneramerikanischen Fragestellungen auch globale Auswirkungen thematisiert. Mit der deutschen Geschichte befasst sich der Bunker „Valentin“ in Bremen-Farge. Er war eines der größten Rüstungsprojekte des nationalsozialistischen Deutschlands. Von 1943 bis 1945 arbeiteten Tausende Zwangsarbeiter aus ganz Europa auf der Bunkerbaustelle. Heute ist „Valentin“ eine Gedenkstätte. Ein neu entstandener Rundweg führt entlang von 25 Stationen durch und um den Bunker – der Eintritt ist frei. Eine Ausstellung im Informationszentrum schließt sich thematisch an den Rundweg an. Auf sechs Themeninseln werden Objekte aus der Bau- und Nachkriegszeit gezeigt. Neben Führungen gibt es für Besucher auch einen Multimedia-Guide oder einen Audioguide. Das neue Gruppenprogramm der Bremer Touristik-Zentrale (BTZ) „Gezeiten und Geschichte hautnah“ bietet neben einer Führung entlang der Vegesacker Maritimen Meile auch einen geführten Rundgang durch den Bunker und ein Mittagessen im Restaurant „Gläserne Werft“.  




 

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