30.07.2018Meck-Pom voll im Trend

Mecklenburg-Vorpommern, Regionenspecial

Short-Cuts aus Mecklenburg-Vorpommern. Seit seiner Partnerschaft auf der diesjährigen ITB ist das Reiseland Mecklenburg-Vorpommern in aller Munde. Das touristische Konzept der Erneuerung und Verjüngung wird konsequent fortgeführt. Das Ergenbis: Neue Zielgruppen aller Generationen fühlen sich angesprochen.

Das Ozeaneum in Stralsund feiert seinen 10. Geburtstag. Mit zahlreichen Aktionen für Gruppen, darunter Schaufütterungen, Sonderführungen oder virtuelle Unterwasserreisen mit einer VR-Brille durch die Ostsee, feierte das Ozeaneum Stralsund am 11. Juli 2018 seinen zehnten Geburtstag. Mehr als sechs Millionen Gäste haben das Erlebnismuseum seit der Eröffnung 2008 besucht. Nicht nur eine große Geburtstagstorte, Keksdelfine und andere Knabbereien lockten Gäste an diesem Tag in die UNESCO-Welterbestadt: Das größte Geburts­tagsgeschenk im Jubiläumsjahr ist das inzwischen rundum renovierte Großbecken „Offener Atlantik“ mit Rochen und Sandtigerhai. Außerdem sind neue, originalgetreue Modelle von Narwalen im Foyer zu bestaunen. Darüber hinaus sind pünktlich zum Geburtstag gläserne Nachbildungen von Juwelenkalmaren für die Weltmeer-Ausstellung angekommen. Reisebusgruppen willkommen! www.ozeaneum.de

Gute Idee – Nachhaltigkeit am Strand. Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde setzen auf biologisch abbaubares Geschirr im Bereich der Rostocker Seebäder zum Schutz der Meere. Die gemeinsame Initiative unter Beteiligung des Amtes für Umweltschutz soll Gäste und Einwohner für einen schonenden Umgang mit der Natur sensibilisieren. Das Einmal-Geschirr besteht aus Maisstärke, Palmblättern, Zuckerrohr, Holz und Karton. Alle unterstützenden Gastronomen erhalten eine Plakette zur Kennzeichnung des nachhaltigen Engagements. Zur Entsorgung und Trennung vom rest­lichen Abfall stehen speziell gekennzeichnete Mülltonnen zur Verfügung, die täglich und streng nach Vorschrift entsorgt werden. Beim Verwertungsprozess werden aus den Abfällen Strom und Biogas erzeugt und in das Rostocker Energienetz eingespeist. Gelangen die Artikel ungewollt dennoch einmal ins Meer, bauen sie sich dort selbst biologisch ab und richten keinen Schaden an. Im Juni 2018 startete die Initiative mit elf Partnern in Rostock-Warnemünde und Markgrafenheide. Ehrgeiziges und langfristiges Ziel ist es, an allen Stränden Mecklenburg-Vorpommerns vollständig biologisch abbaubares Geschirr einzusetzen. www.rostock.de/biogeschirr 

Neuer Audiowalk am Kap Arkona. Wer ritt das „heilige“ Pferd? Wo sind Swantevits Schätze? Wer erstürmte den Tempelberg am Kap Arkona vor 850 Jahren? Diese und weitere Fragen rund um den geschichtsträchtigen nördlichsten Punkt der Insel Rügen, die zur Zeit der Ranen noch Rugia hieß, können sich Gäste bei einem neuen Audiowalk beantworten lassen. Die Künstler „die TONabnehmer“ sind der Geschichte für einen spannenden Erlebnisweg auf den Grund gegangen und erzählen in sieben Audiobeiträgen mit Liedern und kleinen Hörspielszenen von dem westslawischen Volk und seinen Mythen und Bräuchen. Der Audiowalk mit dem Titel „Svantevits Spuren“, bei dem der auf Rügen beliebte und bekannte Störtebeker-Mime Sascha Gluth als Sprecher mitwirkte, ist ab sofort für alle Interessierten am Kap Arkona kostenfrei nutzbar. www.kap-arkona.de

Neu: Geführte Touren auf der Halbinsel Wustrow. Die mehr als 80 Jahre nicht für die Öffentlichkeit zugängliche Halbinsel Wustrow in der Mecklenburger Bucht kann jetzt während einer Kutschtour erkundet werden. Auf Anfrage bietet Herbert Bannow, Inhaber von Bannows Pferdewelt Rerik, Plan­wagentouren an, die Gästen imposante Ein- und Ausblicke bieten. Dabei gibt es unter anderem auch einen Stopp an der Steilküste, von der Teilnehmer einen imposanten Blick auf das angrenzende Ostseebad Rerik genießen, oder am Tower auf dem ehemaligen Flughafengelände, den sich die Natur Stück für Stück zurückerobert hat. Die Halbinsel, die lange Jahre militärisch genutzt wurde, ist Eigentum des Investors August Anno Jagdfeld, der diese 1998 erwarb und touristisch entwickelt. www.insel wustrow.de

Original und Interpretation. Im Rahmen des Jubiläums „200 Jahre Hochzeitsreise Caroline und Caspar David Friedrich“ wurde am 13. Juni die dreiteilige Schau „Hiroyuki Masuyama – 1818 | 2018“ in Greifswald eröffnet. Sie zeigt die Auseinandersetzung des japanischen Künstlers Hiroyuki Masuyamas mit dem Werk des Vertreters der Romantik Caspar David Friedrich (1744–1840). In der Schau im Geburtsort des Künstlers wird das Bild „Greifswalder Markt“ neben der zeitgenössischen Interpreta­tion von Hiroyuki Masuyama präsentiert. Ab 16. Juni wird dann das wohl berühmteste Werk Friedrichs, „Kreidefelsen auf Rügen“, das auf der Hochzeitsreise 1818 entstanden ist, im Mittelpunkt stehen. Zudem wird am gleichen Tag die letzte Schau im Bunde in der Galerie „Cicus Eins“ in Putbus eröffnet, in der 20 Werke des Künstlers Masuyamas gezeigt werden. www.vorpommern.de 

(js)



 

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