"Eine separate Behandlung von Bussen und Lkws im österreichischen Mautsystem ist mehr als überfällig", erklärt der Obmann des Fachverbandes der Autobusunternehmungen, Komm.Rat Karl Molzer, angesichts der undifferenzierten Ankündigung von Österreichs Verkehrsminister Werner Faymann, die "Lkw-Maut Tarife" erneut verdoppeln zu wollen. Konsequent werde verschwiegen, dass die mit 1. Juli 2007 erfolgte Erhöhung der Lkw-Mauttarife auch die österreichischen Busunternehmer zu 100 Prozent getroffen hat. Die Branche fordert mit Nachdruck eine eigene Tarifstaffel. Damit könnte die verkehrspolitisch erwünschte differenzierte Behandlung des Verkehrsmittels Autobus erfolgen. "Busfahren heißt Klimaschützen", bringt es der Branchensprecher auf den Punkt, der in der der öffentlichen Diskussion die Anerkennung des Busses als ökologischstes und sicherstes Straßenverkehrsmittel vermisst. "Eine eigene Tarifstaffel für Reisebusse wäre als verkehrspolitisches Signal unbedingt erforderlich", schließt sich der Obmann des Fachverbandes der Reisebüros, Komm.Rat Edward Gordon, den Forderungen an.
Ein Bus ist kein Lkw
Österreichs Busverband fordert eigene Mauttarife für Busse