Unter verschiedenen klimatischen Bedingungen – von arktischer Kälte bis hin zu feuchter Tropenhitze – sollen dort der Komfort, die Verkehrssicherheit und die Umweltverträglichkeit der Fahrzeuge getestet werden. Ziel sei es, die technische Entwicklung effizienter und flexibler zu gestalten. Das 3.500 Quadratmeter große, mehrstöckige Gebäude soll vor Ort in das Forschungs- und Entwicklungszentrum von Scania integriert werden und das einzige seiner Art in Europa sein. Die Fertigstellung ist für 2013 geplant. „In den verschiedenen Stadien der Entwicklungsphase bieten sich viele Vorteile, wenn man Fahrzeuge und einzelne Komponenten unabhängig von der Jahreszeit testen kann und sie nicht in verschiedene klimatische Zonen transportieren muss“, erklärt Sven-Åke Edström, Senior Vice President Truck, Cab and Bus Chassis Development. Durch die Investition in einen neuen Windkanal werde die Möglichkeit geschaffen, die Entwicklungszeiten zu verkürzen, die Produktqualität und damit letztlich auch die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. (ah)
Scania will mit neuem Windkanal seine Wettbewerbsfähigkeit steigern
Der Nutzfahrzeughersteller Scania plant den Bau eines neuen Windkanals am schwedischen Hauptstandort Södertälje.