08.10.2018Natürliches Saarland

Saarschleife, Regionenspecial

Das Saarland ist in jeder Hinsicht besonders. Geprägt durch die Nähe zu Frankreich wird auf kulinarische Genüsse größten Wert gelegt. Ganz klar, dass nach Wanderungen und Radtouren durch die schöne Natur des Saarlandes selbstverständlich eine kulinarische Belohnung in Form von Speis und Trank auf dem Reiseprogramm steht.

Wer kennt das nicht: Nach einer erlebnisreichen Wanderung und mit angenehm müden Gliedern schmeckt jede Mahlzeit doppelt so gut. Deshalb schenkt das Saarland der Wandereinkehr mit seinen Tafeltouren eine ganz besondere Aufmerksamkeit. Unter dem Motto „Wandern und Schlemmen“ verschaffen sich Urlauber auf reizvollen Wegen landschaftliche Hochgenüsse, um sich dann in ausgewählten regionalen Restaurants mit kulinarischen Leckerbissen verwöhnen zu lassen. Ein Beispiel: Herrliche Aussichten, wildromantische Bachtäler, idyllische Waldlandschaften, diese interessante Mischung bietet die als Premiumwanderweg ausgezeichnete Schaum­berg-Tafeltour. Bei der Wanderung über den 569 Meter hohen Schaumberg, den „Hausberg des Saarlandes“, eröffnen sich weite Blicke zu den Hunsrück-Höhenzügen, über das wellige Saar-Nahe-Bergland und bis ins benachbarte Frankreich. Schmale, erdige Pfade schlängeln sich an seinen dicht bewaldeten, steilen Flanken entlang. Die Tafeltour windet sich durch eine wunderbare Landschaft mit üppiger Vegetation, die schon vor Jahrhunderten Kelten, Römer, Ritter und Mönche in ihren Bann zog. Lohnenswert sind Abstecher in die Abtei Tholey, die auf eine bis ins 7. Jahrhundert zurückreichende Geschichte zurückblickt, das Museum Theulegium und die Blasiuskapelle mit einer 700-jährigen Geschichte, die in ihrer heutigen Form 1716 errichtet wurde. Eine kulinarische Belohnung für die Wanderer gibt es in der Schaumbergalm. www.urlaub.saarland

Ein besonderer Leckerbissen im Herbst ist die traditionelle Wildwoche am Hunsrück-Steig, die in diesem Jahr vom 10. bis 18. November stattfindet. Sie bietet in zahlreichen Restaurants kreative Wildgerichte von heimischen  Jägern an. Im Veranstaltungsprogramm stehen der Wildmarkt in Wadern und geführte Wanderungen. Frisches Wildbret von den heimischen Jägern bietet allerhöchste Qualität, denn das Wild wächst in den Wäldern der Region unter natürlichen Bedingungen auf. Die beteiligten Restaurants haben lange Erfahrung mit der Wildküche. Es gehört zur Philosophie der Wildwoche, dass nicht nur Edelteile wie Rehrücken angeboten werden. Das ganze Tier wird zu hochwertigen Gerichten verarbeitet. Knusprig gebratene Keulen oder deftig zubereiteter Braten finden ebenso ihre Liebhaber wie zartes Ragout oder Leber und Niere. Serviert wird sowohl Deftiges nach traditionellen Rezepten als auch Gegrilltes auf moderne Art. www.saar hunsrueck-steig.de

Baumwipfelpfad Saarschleife – die goldene Jahreszeit aus einer anderen Perspektive erleben. Die Saarschleife gilt als nationales Geotop und liegt im Naturpark Saar-Hunsrück. Geomorphologisch handelt es sich bei der Saarschleife um ein tiefes Kerb- bis Kerbsohlental, das von bis zu 200 Meter hohen Steilhängen umrahmt wird. Wie ein Mosaik wechseln sich offene, trockene und besonnte sowie geschlossene, feuchte und schattige Laubwaldgesellschaften mit großflächigen Blockkrüppelwäldern und Eichenwäldern entlang der Saar ab. Als ideales Ausflugsziel führt der 1.250 Meter lange Naturpfad vollkommen barrierefrei entlang umweltpädagogischer Stationen durch den inzwischen bunt gefärbten Mischwald vom Atrium hinunter zur Orscholzer Cloef. Dort angekommen, schraubt sich der Pfad über die Baumkronen hinauf in die Lüfte und mündet im 42 Meter hohen Aussichtsturm, der einen atemberaubenden Blick auf die Saarschleife, das Wahrzeichen des Saarlands, ermöglicht. Durch die geringe Steigung können auch Menschen mit Handicap einzigartige Aussichten genießen. Für Busgruppen stehen besondere Angebote bereit. www.baumwipfelpfad-saarschleife.de

Mitten im Biosphärenreservat Bliesgau befindet sich das Orchideengebiet Gersheim. Hier kann nahezu die Hälfte der in Deutschland vorkommenden 60 Orchideenarten bewundert werden. Der Grund: Die Muschelkalkböden sind ideal für diese Orchideen. Ihnen folgen viele hochspezialisierte und bedrohte Insektenarten. Der im vergangenen Jahr eingerichtete Orchideenpfad zeigt die besonderen Arten auf und warum sie ausgerechnet an diesem Standort vorkommen. Neben Orchideen stellt der Lehrpfad auch die hier beheimateten Schmetterlinge, Vögel und Heuschrecken vor. Ganz in der Nähe, im Tal der Blies, erstreckt sich zwischen den Dörfern Reinheim in Deutschland und Bliesbrücken in Frankreich der etwa 100 Hektar große Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim. Er ist einer der bedeutendsten archäologischen Freilichtmuseen in Deutschland. Highlight: das begehbare Fürstinnengrab. www.gersheim.de




 

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