Neoplan Ghana

Fünf Jahre Erfolg in Afrika.

„Ich danke dem Management und der Belegschaft für ihre Leistungen gerade in den Zeiten, in denen es für jedes Unternehmen in diesem Lande sehr mühsam war", sagte Ghanas neuer Minister für Industrie, Wissenschaft und Technologie bei der Feier zum fünfjährigen Bestehen des Neoplan-Werkes in Kumasi. In diesen fünf Jahren hat Ghana einen zweimaligen Regierungswechsel erlebt, mit allen Schwierigkeiten, die derartige Entwicklungen mit sich bringen. Daß Neoplan-Ghana dennoch in diesen fünf Jahren außerordentlich erfolgreich war, ist, wie bei den Reden zum fünften Geburtstag gesagt wurde, vor allem dem großen persönlichen Engagement der Familie Auwärter für die afrikanische Tochter zu verdanken.

Dieser Erfolg läßt sich in Zahlen belegen. Während im ersten Jahr 100 Neoplan-Tropics in Kumasi gebaut wurden, mußte wegen der starken Nachfrage schon zwei Jahre nach der Eröffnung eine zweite Fertigungsstraße installiert werden sowie der Bau eines separaten Reparaturwerkes mit eingegliederter Lehrlingswerkstatt in Angriff genommen werden. Bereits drei Jahre nach der Gründung wurde der 500. Neoplan afrikanischer Provenienz ausgeliefert, übrigens der erste in Westafrika gefertigte Doppeldecker. Wieder ein Jahr später folgte die Eröffnung eines großzügig und modern ausgebauten Kundendienst- und Reparaturwerkes in der Ghanaischen Hauptstadt Accra. Am fünften Geburtstag, dem 12.12.1979, hatte das Werk in Kumasi 935 Busse auf der Produktionsbilanz, Neoplan insgesamt 981 Busse ausgeliefert.

Verbunden war der Geburtstag mit der Vorstellung eines neues Bustyps, der die Typenbezeichnung N 311 E erhielt. Welche Bedeutung die Busfabrik der Möhringer Busbauer in Kumasi für das Land Ghana hat, sieht man nicht nur an den vielen Neoplans, die man auf allen oft sehr schwer zu befahrenden Straßen in diesem westafrikanischen Land sieht, sondern sie dokumentiert sich auch in der Zahl der Beschäftigten, die von den ursprünglichen 200 auf über 600 Ghanaer angewachsen ist.

Hauptabnehmer der Produkte aus Kumasi ist die OSA, die Omnibus Services Authority, die seit 1972 über 400 Neoplans in Dienst gestellt hat, pro Jahr also rund 60. Wie der Managing-Direktor der OSA, Nana Fredua Mensah, bei der Übernahme zweier neuer Busse sagte, wird die OSA künftig einen noch größeren Anteil an der Neoplan-Busproduktion beanspruchen.(tt)

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