04.04.2018Österreichs grünes Herz

Grundlsee, Steiermark

Die Steiermark rührte auf der ITB in Berlin kräftig die Werbetrommel. Ganz vorne mit dabei waren die steirischen Regionen Schladming-Dachstein, Graz Tourismus und die Hochsteiermark. „Es herrschte großes Interesse an der Steiermark, dem grünen Herz Österreichs“, freut sich Erich Neuhold, Geschäftsführer von Steiermark Tourismus.

Zehn Jahre GenussHauptstadt Graz. Am 23. August 2008 wurde Graz zur ersten und bis heute einzigen GenussHauptstadt Österreichs erklärt. Die Erfolgsgeschichte geht 2018 somit ins zehnte Jahr. Bisher konnten 14.000 Teilnehmer bei den „Kulinarischen Rundgängen“ und 5.400 Gäste an der „Langen Tafel“ begrüßt werden. Rund 3.300 Besucher haben den Besuch eines steirischen Konzerts oder den Besuch in Oper oder Schauspielhaus mit einem GenussHauptstadt-Menü kombiniert. Zusätzlich zu diesen bewährten Angeboten kommen im Jubiläumsjahr neue dazu. Die „Lange Tafel“ der GenussHauptstadt am 18. August wird in diesem Jahr wetterfester als bisher, das versprechen die Organisatoren. Die Tafel wird im Freien abgehalten, aber für Gäste mit Hotelpackages, die extra zu dieser Veranstaltung anreisen, wird im festlichen Ambiente des Stefaniensaals eine Schlechtwetter-Variante vorbereitet. Diese bietet das volle kulinarische und künstlerische Programm, also statt am schönsten Platz im schönsten Saal der Stadt.

Neu im Jahr 2018 ist eine Kooperation mit dem Universalmuseum Joanneum. Unter dem Titel „Genussreise im Museum“ – Termine von Ende April bis Ende September 2018 – gibt es in gleich vier Museen unterschiedliche Zugänge zum Essen und Trinken. Im Museum für Geschichte unter dem Motto „Tischlein deck Dich“, im Volkskundemuseum „Sterzgeschichten“, in der Archäologie in Eggenberg „Küchengeheimnisse der alten Römer“ und im Land wirtschaftsmuseum Stainz „Vom Korn zum Brot, zum Butterbrot“ werden Sonderführungen in Kombination mit einem kulinarischen Erlebnis geboten. Diese Kooperation ergänzt die seit Jahren bewährte Zusammenarbeit mit den verschiedenen Bühnen und Festivals von Graz, wo jeweils vor oder nach den Vorstellungen ein ganzheitlich genussvoller Abend mit künstlerischem und kulinarischem Genuss von lokalen Gas­tronomen garantiert wird.

Immer der Nase nach. Die Trüffelrunde in den Grazer Stadtwäldern macht den Weg zu einem Trüffelfestival Anfang November frei, bei welchem die heimischen Trüffel gemeinsam mit den schon bekannten internationalen Trüffeln zelebriert werden. Auch die Trüffelwanderungen, die schon im letzten Jahr erfolgreich begonnen wurden, werden wieder aufgenommen. „Die Grazer Trüffel setzten der GenussHauptstadt das Krönchen auf“, meint die Projektleiterin der GenussHauptstadt, Waltraud Hutter, zu diesem unverhofften Zusatzangebot. www.graztourismus.at

Mehr Herz für Ihre Gruppen – unter diesem Motto startet Busreisen Steiermark mit 63 Mitgliedern ins nun schon 21. Betriebsjahr. 1998 gegründet, ist das Netzwerk Busreisen Steiermark ein wichtiger Ansprechpartner für Bus- und Gruppenreisen in die Steiermark. Die Betriebe garantieren Busunternehmern und Reiseveranstaltern bestmögliche Beratung und Unterstützung bei der Erstellung, Organisation und Durchführung ihrer Steiermark-Reisen und betreuen die Reisegruppen vor Ort ganz persönlich und vor allem mit großer Begeisterung. 16 unabhängige Hotels und 47 Ausflugsziele spiegeln die Bandbreite des steirischen Angebots wider. Neu dabei sind ab 2018 unter anderem die Schifffahrt Grundlsee, der Dampfbummelzug Feistritztalbahn, der Biohof Laboca, das Stutenmilchgestüt Töchterlehof sowie Schloss Kornberg in der Oststeiermark-Thermenland, die BrauSchauerei Flecks, die Meierei beim Stainzer Flascherlzug und die steirischen klassischen Festspiele „Styriarte“. Wer Busreisen Steiermark persönlich kennenlernen möchte, der hat am 5. April in Wien die Gelegenheit dazu, wo ein Busunternehmer-Workshop stattfindet. Ebenfalls vertreten ist Busreisen Steiermark auf der RDA Group Travel Expo am 10. und 11. April in Friedrichshafen. www.busreisen-steiermark.com

UNESCO-Welterbe Steiermark. Zu den steirischen UNESCO-Welterbestätten zählen die Semmeringbahn und ihre umgebende Landschaft in der Hochsteiermark sowie die Altstadt mit dem Schloss Eggenberg in der Kultur- und Genusshauptstadt Graz. Neben den UNESCO-Welterbestätten wurde darüber hinaus aber auch ein immaterielles Kulturerbe der UNESCO definiert – diese Bezeichnung schenkt überlieferten Traditionen Anerkennung und fördert deren künftiges Bestehen. Greift man aus dieser Vielfalt der steirischen Traditionen einige ­heraus, so werden unter anderem das Murauer Faschingsrennen, das Öblarner Krampusspiel oder das Samsontragen als immaterielles Kulturerbe bezeichnet. Zum immateriellen Kulturerbe in der Steiermark gehören außerdem das Korbmachen, eine Flechtkunst mit Weiden, Stroh und gespaltenem Holz, oder das umfassende Wissen um die Lipizzaner-Zucht im Gestüt und rund um das Schloss Piber sowie auch der Festbrauch der Bürger- und Schützengarden des Bezirks Murau. Auch das Ratschen in der Karwoche in der Osterzeit und das Laßnitzer Volksschauspiel werden zum immateriellen Kulturerbe gezählt. Der Festbrauch der Bürger- und Schützengarden des Bezirks Murau wurde ebenso in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. 




 

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