05.04.2019Singendes, klingendes Land

Das Salzburger Land verzaubert nicht nur mit seinen Bergen, seiner Natur und seiner Tradition. Auch auf kultureller Ebene hat das österreichische Bundesland einiges zu bieten. Vor allem die „Big Five“ sollten Besuchern dieser Region ein Begriff sein. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Musik und Geschichte.

Wenn Gäste an das Salzburger Land als Urlaubsziel denken, fallen ihnen bestimmt zunächst einmal die wunderschöne Natur mit ihren Almen, Bergen, Gletschern und Seen ein. Beim zweiten Gedanken an das Salzburger Land schwelgt man dann in Erinnerungen an die tollen Abfahrten mit den Ski oder dem Snowboard im vergangenen Winter oder aber an die abwechslungsreichen, manchmal auch sehr anspruchsvollen Wanderungen im Sommer. Unter dem Motto „Hoch.Kultur.Genuss“ stehen im Salzburger Land mit den „Big Five“ aber noch andere Dinge hoch im Kurs. Denn Salzburg ist dank seines internationalen Kunst- und Kulturangebots, seiner spannenden Geschichte und seiner weltbekannten Persönlichkeiten auch ein einzigartiges Reiseziel für Musiklieb­haber und Kunstbegeisterte. Zu den „Big Five“, wie die fünf größten und spannendsten Musik- beziehungsweise Kulturproduktionen des Salzburger Lands manchmal genannt werden, zählen der Filmhit „Sound of Music“ aus den 1960er-Jahren, die Stadt Salzburg mit ihren kulturellen Höhepunkten über das Jahr verteilt, das 200-jährige Jubiläum des Weihnachtsliedes „Stille Nacht“, der he­rausragende Komponist Wolfgang Amadeus Mozart und die bekannten Salzburger Festspiele. www.salzburgerland.com

Eins aus fünf. Der Filmhit „The Sound of Music“, der im deutschsprachigen Raum auch unter dem Titel „Meine Lieder – meine Träume“ bekannt wurde, ist vor allem in Österreich, in der Region um Salzburg, sehr beliebt. Grund ist wohl, dass der Film aus dem Jahr 1964 hier gedreht wurde. In dem Film geht es um die junge Novizennonne Maria, die sich über ihre weitere klösterliche Laufbahn nicht sicher zu sein scheint. Das merken auch die Mutter Oberin und ihre Mitschwestern, sodass Maria als Kindermädchen zu dem verwitweten Kapitän von Trapp geschickt wird. Dort soll sie sich Gedanken machen, wie es mit ihr und dem Kloster weitergeht. Obwohl das Verhältnis zwischen dem Kapitän, den Kindern und Maria zunächst angespannt ist, schafft sie es mit ihrer offenen und freund­lichen Art sowie vor allem durch ihre Lieder, zunächst die Kinder und später auch den Kapitän für sich zu gewinnen. Und auch persönlich findet sie am Ende den Weg, den sie im Leben gehen möchte. Die Handlung basiert auf der wahren Geschichte von Maria Trapp. Gerade deshalb sind Fans bis heute von dem Film so angetan. Um den filmischen Erzählungen um die Familie Trapp ganz nah zu kommen, werden in Salzburg Fahrten zu den Original-Schauplätzen des Films angeboten. Drehort des Zuhauses der Familie Trapp war beispielsweise das Schloss Leopoldskron. Dort können sich Besucher auch heute noch so fühlen, als würden Maria, Kapitän von Trapp und die Kinder jeden Moment nach Hause kommen. Weitere Drehorte, die man noch heute besuchen kann, sind beispielsweise das ehemalige Café Winkler am Mönchsberg.

Zwei aus fünf. Weltkulturerbe, Geburtsort Mozarts, Drehort von Sound of Music, Treffpunkt der Hochkultur bei den alljährlichen Salzburger Festspielen und weitläufige Plätze, versteckte Innenhöfe, kleine Gässchen und dazwischen zwei Berge mitten in der Stadt – Salzburg mit nur einem Wort zu beschreiben ist schlichtweg einfach unmöglich. Über 4.000 kulturelle Veranstaltungen gibt es das ganze Jahr über in Salzburg zu erleben. Vom 23. Januar bis zum 2. Februar 2020 heißt es beispielsweise in Salzburg wieder „Willkommen zur Mozart­woche!“. Rund um den 27. Januar, den Geburtstag von Johann Amadeus Mozart, ehrt Salzburg seinen berühmtesten Sohn mit dieser renommierten Konzertreihe. Schon seit dem Jahr 1956 findet die Mozartwoche, die von der Stiftung Mozarteum Salzburg federführend veranstaltet wird, statt. Die nächste Mozartwoche im kommenden Jahr wird unter dem Motto „Mozart pur“ stehen. Dabei sollen vor allem Mozarts besondere Freundschaften und seine Werke für Bläser im Mittelpunkt stehen. Wenige Monate vorher finden die Salzburger Kulturtage statt. Sie wurden 1972 mit der Idee gegründet, Salzburg auch im Herbst zur Szene für klassische Konzerte und kulturelle Veranstaltungen zu machen. In diesem Jahr feiern sie ihr 45-jähriges Jubiläum. Auch dieses Jahr wird eine bunte Mischung an Aufführungen das Publi­kum begeistern.

Drei aus fünf. Es zählt zu den bekanntesten Weihnachtsliedern und blickt doch auf eine schon so lange Geschichte zurück. Seit über 200 Jahren erklingt „Stille Nacht, heilige Nacht“ zu Weihnachten auf der ganzen Welt. Dabei waren es zunächst leise Töne, die am Heiligabend des Jahres 1818 das erste Mal in Oberndorf im Salzburger Land zu hören waren. Nur mit Gitarre und zweistimmigem Gesang trugen der Dorfschullehrer Franz Xaver Gruber und der Hilfspfarrer Joseph Mohr das Stück erstmals vor. Noch heute übt das Lied auf seine Sänger und Zuhörer eine enorme Begeisterung aus. Deshalb können Interessierte im „Stille Nacht Museum Oberndorf“ auf den Spuren des Liedes wandeln. Am besten gelingt dies bei einer Führung, die für Gruppen mit maximal 25 Personen angeboten wird. Teilnehmer bekommen dann Einblicke, wie der Abend der ersten Aufführung ablief, wie die weitere Verbreitung von „Stille Nacht, heilige Nacht“ vonstattenging oder was das Lied auch heute noch für eine Bedeutung innehat. Auch die „Stille-Nacht-Kapelle“ lockt jährlich viele Besucher an. Sie ist dort zu finden, wo einstmals die St. Nikolaus-Kirche gestanden hat. In ihr wurde das weltberühmte Weihnachtslied erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Auch dieses Bauwerk, das im Jahr 1937 feierlich eingeweiht wurde, können Besucher bei einer Führung entdecken.




 

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