13.11.2017Der neue Mercedes-Benz Tourismo

Mercedes-Benz Tourismo

Zum ersten Mal konnte die OMNIBUSREVUE den neuen Mercedes-Benz Tourismo auf der Straße kennenlernen. Gleich mehrere Tage und Nächte musste sich der Stückzahlenbringer beweisen, bei strahlendem Sonnenschein genauso wie bei nächtlichem Dauerregen. Ein Fahrbericht.

Mercedes-Benz hat eingeladen
Zum ersten Mal hat die Fachpresse die Möglichkeit, den neuen Tourismo ausführlich kennenzulernen. Der Testredakteur der OMNIBUS­REVUE nutzte zusätzlich die Gelegenheit, das Fahrzeug im Rahmen einer Überführung vom kroatischen Split nach München auch in der Nacht und bei schlechten Wetterbedingungen zu erleben. Und das waren sie, die gefahrenen Busse: Mit vier Modellen in drei Längen (Zwei- und Dreiachser) von 12,3 m bis 14,0 m deckt der Hochdecker nahezu alle Ansprüche ab. Im Heck arbeitet entweder der OM 936 mit einem Hubraum von 7,7 Litern und einem maximalen Drehmoment von 1.400 Nm oder der große OM 470 mit einem Hubraum von 10,6 Litern und 2.100 bzw. 2.200 Nm beim längsten Tourismo RHD L. Serienmäßig wird der Tourismo in Deutschland mit dem hauseigenen manuellen Schaltgetriebe angeboten, darüber hinaus gibt es das automatisierte Schaltgetriebe Powershift GO 250-8. Doch genug der technischen Daten, los geht es mit der Fahrt.

Der Tourismo überzeugt
Kroatien zählt schon seit Jahren zu den angesagten Busreise-Zielen. Darauf haben sich auch längst Hotels und die touristischen Hotspots eingerichtet. Gelegentlich wird es beim Parken am Hotel ein wenig eng und zahlreiche Passstraßen erfordern ein Mindestmaß an Fahrzeugbeherrschung. Gut, wenn man dann ein Fahrzeug führt, welches sich in Sachen Übersichtlichkeit keine Schwächen leistet. So wie der Tourismo. Der Fahrerarbeitsplatz ist vorbildlich eingerichtet, sämtliche der zu Bediengruppen zusammengefassten Schalter sind gut einseh- und erreichbar. So kennt man das bereits von den Setra-Bussen der 500er Reihe. Das Multimediacenter bietet ein hohes Maß an Funktionalität, auch wenn es nicht ganz an die moderne Bedienerfreundlichkeit beispielsweise der neuesten Neoplan-Reisebusgeneration heranreicht. So ist das Abspielen eigener, auf dem Smartphone gespeicherter Musik immer noch eine kleine Herausforderung und beim Navigationsgerät vermisst man die funktionelle Einfachheit moderner Touch-Lösungen, wie sie beispielsweise von TomTom oder Google angeboten werden. Dafür aber ist der Fahrerarbeitsplatz kompromisslos auf die tägliche, teils harte und stressige Arbeit ausgerichtet, wozu nicht nur eine gute Ergonomie zählt (abgesehen von der viel zu tiefen Position des Radios beim Basis-Cockpit), sondern auch Faktoren wie Lautstärke. Hier kann der neue Tourismo die volle Punktzahl einfahren. 


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