Stadt - Land - Fluss - Teil II

Mit Dampf oder per Fahrrad lässt sich auch die Region Wesermarsch mit ihren weiten Geestflächen auf der Vier-Sterne Qualitätsradroute „Weser-Radweg“ erkunden. Die themenbezogenen Radtouren, wie zum Beispiel die Storchenroute oder die Wolfs-Tour, geben inte­ressante Einblicke in Historie, Flora und Fauna der Mittelweser-Region zwischen Minden und Bremen. Auf einer gemütlichen Ausflugsfahrt mit einem schippernden Weserschiff können vom Wasser aus ganz besondere Eindrücke gewonnen werden. Nos-talgie pur bietet die Museumseisenbahn in Bruchhausen-Vilsen. Gemächlich tuckern die Dampf- und Diesellokomotiven durch die bunten Felder. Einzigartig ist die Sammlung von mehr als 100 Kleinbahn-Fahrzeugen im ältesten deutschen Eisenbahn-Freilichtmuseum. Mit Schaufütterungen und Geheul erhalten Besucher im Wolfcenter Dörverden einen spannenden Einblick in das Leben rund um Meister Isegrim sowie Infos über die Chancen, Risiken und Herausforderungen, die wild lebende Wölfe mit sich bringen. Die Tiere leben in mehreren Gehegen, für Übernachtungsgäste gibt es sogar exklusive Baumhaushotels. Glasherstellung wie vor 100 Jahren mit Pfeife und historischem Schmelzofen: Die faszinierende Glaskunst lässt sich noch heute in der Glashütte Gernheim erleben. Zudem werden rund um die Glasgeschichte wechselnde Ausstellungen, kreative Kurse, Führungen und Schauvorführungen angeboten. Auf den Spuren der Dinosaurier geht es im Dinosaurierpark Münchehagen, Deutschlands größtem wissenschaftlichen Erlebnis- und Themenpark. Anhand von 230 lebensechten Rekonstruktionen der Urzeittiere mit über 300 versteinerten und 150 Millionen Jahre alten originalen Dinosaurierspuren sowie Mitmach-Aktionen tauchen kleine und große Dino-Fans in die spannende Welt der Riesenechsen ein. www.mittelweser-tourismus.de

Eenfach mol verpuusten – das idyllische Bremervörde lädt zur nordischen Auszeit. Im Zentrum des Elbe-Weser-Dreiecks bettet sich Bremervörde in die Idylle Nordniedersachsens. Der anerkannte Erholungsort zwischen Bremen und Hamburg punktet unter anderem mit einem gut ausgebauten Radwanderwegnetz. Ob Moor, Heide, Wald oder Wasser – die abwechslungsreiche Umgebung lässt sich ideal per pedes oder Drahtesel erkunden. Vier lokale Themen-routen, die „Geest-Route“, die „Wald­entdecker-Route“, die „Moorteufel-Route“ und die „Ostekultur-Route“ eignen sich ideal als Tagestour und sorgen für faszinierende Anblicke. Auch die sogenannten Nordpfade versprechen schöne Wandermomente. Flach, weit und einzigartig ist hier das Motto, und die Wege führen entspannt zu attraktiven Zielen im Landkreis Rotenburg/Wümme. Ein echtes Highlight ist zudem eine Fahrt mit dem historischen Moorexpress, der den Passagieren die Fülle landschaftlicher und kultureller Anziehungspunkte der Region näherbringt. Der legendäre Zug verkehrt zwischen Bremen und Stade und versprüht auf seiner Fahrt durch das Teufelsmoor das Flair vergangener Tage. Darüber hinaus lockt Bremervörde mit seinem barrierefreien Natur- und Erlebnispark, dem grünen Juwel der Region. Nur fünf Minuten vom Stadtkern entfernt, direkt am Vörder See gelegen, erwarten Besucher hier nicht nur üppig blühende Themengärten, Feuchtbiotope sowie weitläufige Grünflächen, sondern auch ein buntes Freizeit- und Wassersportprogramm. Ruhiger geht es im Haus des Waldes, das Interessierten unter fachkundiger Betreuung das komplexe Gebilde Wald näherbringt, und der Welt der Sinne zu: Frei nach dem Motto „Erleben, Entdecken, Erforschen, Erfahren“ erhalten Besucher spannende Einblicke in die Geheimnisse der Natur. www.bremervoerde.de

Winter in der Lüneburger Heide. Weitläufige Heideflächen mit Wacholderbäumen und Birken, geheimnisvolle Moorlandschaften, glasklare Flüsse und Bäche – wenn der Winter in der Lüneburger Heide Einzug hält, fällt die Landschaft in einen tiefen Schlaf. Und gerade dann entpuppt sie einen Charme, dem man sich nicht entziehen kann. Raureif hat Heidebüsche und Bäume überzogen und lässt sie in der Wintersonne funkeln, Teiche sind zugefroren, und in den Mooren ragen Schilfhalme trotzig aus dem glitzernden Eis. Dabei ist es so still, dass man beim Laufen nur das Rascheln unter den Füßen hört und spürt, wie die Lungen die frische, glasklare Luft einatmen. Einen großartigen Rundumblick in die Vielfalt der winterlichen Heidelandschaft bietet ein Spaziergang auf den 135 Meter hohen Turmberg bei Oberhaverbeck im Herz des autofreien, 23.440 Hektar großen Naturschutzgebiets. Von oben blickt man auf weitläufige Heideflächen, die sich mit Eichen- und Buchenwäldern abwechseln. Steinbrocken und Findlinge aus Granit, teilweise bis zu 300 Tonnen schwer, liegen wie zufällig verstreut in der Landschaft. Relikte aus den Eiszeiten, die mit ihren bizarren Formen das Gesicht der Heide prägen. Mit etwas Glück sieht man eine Heidschnuckenherde – Wappentiere und wichtigste Landschaftspfleger in der Lüneburger Heide. Nur ihr leises Blöken ist zu hören, ansonsten ist es still. Dann heißt es innehalten und den Moment genießen.

Das urige Heidedorf Wilsede mit seinen roten Backsteinhöfen und reetgedeckten Dächern ist eines der Hauptattraktionen der Lüneburger Heide, obwohl der Ort völlig abgeschieden liegt und nur zu Fuß, dem Rad oder der Pferdekutsche zu erreichen ist. Im Sommer ist Wilsede ein beliebtes Ausflugsziel, im Winter aber ist man dort fast allein. Die perfekte Jahreszeit, um entspannt durch das Museumsdorf zu bummeln, das Heidemuseum „Dat ole Huus“ zu besuchen oder im Museumsladen leckeren Heidehonig und andere Souvenirs zu erstehen. In den Restaurants stehen regionale Wildspezialitäten und deftige norddeutsche Gerichte wie Grünkohl auf den Speisekarten – genau das Richtige, um sich nach einem sinnlichen Winterspaziergang in der Lüneburger Heide zu stärken. Übrigens wurden die riesigen Heideflächen südlich von Hamburg und nördlich von Hannover bereits 1921 unter Naturschutz gestellt. Sie gelten damit als eine der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands. www.lueneburger-heide.de

(js)


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