JAHRE OMNIBUSREVUE Zusammenfassung

Der Senator 12 D stellt eine Variation des Einmann-Stadtlinienwagens dar, die durch eine Vereinfachung und Beschleunigung der Fahrgastabfertigung einen wirtschaftlicheren Betrieb mit Sicherheit ermöglicht. Erreicht wurde diese Verbesserung durch die Schaffung eines vorderen Doppeleinstiegs mit genügend breiten Durchgängen in den Wagen und durch die getrennte Zweispurabfertigung von zahlenden Passagieren und Sichtkarteninhabern. Die Arbeit des Fahrers, der zugleich Schaffner ist, wurde nicht nur durch die Zweispurabfertigung erleichtert, sondern insgesamt durch die sehr einfache und leichte Bedienung des Wagens, die sich in geringem Kraftaufwand für Lenkung, Schaltung und Kupplung und in ausgezeichneten Sichtverhältnissen für den Fahrer feststellen läßt. Dem Fahrgast bietet der Senator 12 D durch bequeme Ein-und Ausstiege, eine allgemein sehr gute Gesamtfederung und ein geringes Fahrgeräuschniveau einen guten Komfort. Den letzten Schliff sollte der Senator durch eine Überarbeitung des Fahrwerks im Hinblick auf die Unruhe beim Überfahren von rauhen Fahrbahnstellen erhalten.

Ein Prachtexemplar von einem Omnibusmotor ist zweifellos der verstärkte U 7-Motor, der nach unserer Meinung in Bezug auf seine Laufkultur und auf sein Zugkraftverhalten einen Höhepunkt in der Entwicklung von Vorkammermotoren darstellt.

Die Gesamtausführung des Senator 12 D weist in jedem Punkt die traditionelle Robustheit und saubere Verarbeitung der Büssing-Fahrzeuge auf und läßt einen langen, störungsfreien und wirtschaftlichen Betrieb erhoffen.(tt)

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