Gott zum Gruß

© Foto: Joerg Koch/dapd

Wer nach Bayern kommt, wird obligatorisch mit diesem Willkommensgruß empfangen. Er ist der Start zu einem Streifzug durch das größte und – wie die Bayern finden – schönste Bundesland. Die beliebte Urlaubsregion hat es in sich.


Datum:
25.07.2011

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Spricht man ausländische Touristen auf Deutschland an, dann sprudeln förmlich folgende Worte heraus: Oktoberfest, Lederhosen, Bier. Damit liegen sie nicht verkehrt, wenn man sich auf Bayern beschränkt. Besonders in Oberbayern werden diese Traditionen gepflegt und erhalten: Denn man möchte die Besucher schließlich nicht enttäuschen. Aber das wird man auch garantiert nicht.Touristenmagnete sind zweifelsohne die bayerischen Seen: Sie untermalen die Symbole der Ferien­welt mit der idyllischen ­Infrastruktur und ihrem Berg­panorama. Wer etwas auf sich hält, besitzt ein Grundstück an einem der vielen Seen – vom Allgäu bis hin zum Salzburger Land. Die Preise für Seegrundstücke sind gesalzen, aber das Urlaubsflair passt einfach. Nicht nur die Seen sind mindestens einen Besuch wert: Spannend ist auf jeden Fall der Besuch von Deutschlands höchstem ­Natur-Informationszentrum in Mittenwald. Von dort aus schwebt man in zehn Minuten auf 2.244 Meter Höhe und kann das Pano­rama der „Alpenwelt Karwendel“ genießen. Das Informationszentrum umfasst eine Ausstellung zur faszinierenden Welt des Hoch­gebirges. Zudem erlaubt das 30 Quadratmeter große Panoramafenster einen wunderbaren Blick ins Tal. Das Karwendel ist das größte Schutzgebiet der nördlichen Kalk­alpen. Mit etwas Glück kann man Adler, Murmeltiere oder Alpenschneehühner beobachten. Das regt den Appetit an, der sich auf der Sonnenterrasse oder in der Berggaststätte stillen lässt. 200 Personen finden hier bequem Platz, Speisekarten für Gruppen stehen bereit. http://www.karwendelbahn.de Noch 718 Höhenmeter trennen die Touristen vom höchsten Berg Deutschlands, der Zugspitze. Auf ihrem Gipfel befindet sich die Berghütte Münchner Haus, von wo aus man bei guter Sicht bis zu den Alpengipfeln der Schweiz und nach Italien sehen kann. Bei nicht idealen Bedingungen beeindruckt auf alle Fälle der Blick ins tief gelegene, flache Alpenvorland. An der hinter Garmisch-Partenkirchen liegenden Zugspitze, direkt an Öster­reich angrenzend, befinden sich unterhalb des Gipfels zwei Gletscher und damit Deutschlands einziges Gletscher-Skigebiet. Sowohl mit Zahnrad- als auch Seilbahnen ist die Zugspitze von Deutschland und Österreich aus gut erreichbar. Zu empfehlen ist eine Rundreise mit unterschiedlichen Bahnen mit Start- und Endpunkt in Grainau oder Garmisch-Partenkirchen. http://www.zugspitze.de
© Foto: Michael Latz/dapd

Ein attraktives Ziel für Wanderer

Ein attraktives Ziel für Wanderer ist die Breitachklamm im Allgäu. Zu bewundern sind die tobenden Wassermassen der Breitach, die durch 100 Meter hohe Felswände fließen. Zum Teil rieseln einzelne Wasserfälle herunter und bieten den Besuchern in der wohl spektakulärsten Schlucht der Alpen eine gewaltige Kulisse. Die Breitachklamm ist ganzjährig geöffnet. Im Winter verleihen riesige Eiszapfen und Eisgebilde den Fels­wänden der Schlucht ein besonders aufregendes Aussehen. http://www.breitachklamm.de Eine Reise in die Vergangenheit machen Besucher in der „mittelalterlichsten Stadt Deutschlands“, Rothenburg ob der Tauber. Die nahezu vollständig erhaltene, ­begehbare Stadtmauer und die verschachtelten alten Gassen versetzen die Besucher zurück in vergangene Zeiten. Der Entschluss, mit der Industrialisierung um ­Rothenburg einen Bogen zu machen, fiel Ende des 19. Jahrhunderts. Dabei setzt sich der bereits 1898 gegründete Verein „Alt-Rothenburg“ bis zum heutigen Tag für die Erhaltung der alten Bausubstanz ein. Mit etwa zwei Millionen Besuchern gehört Rothenburg zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Bayern. http://www.rothenburg.de Mit einem „Glück auf“ werden Besucher im Salzbergwerk Berchtesgarden begrüßt. Tief unten wartet eine verborgene Welt darauf, erforscht zu werden. Früher war der Zutritt der weitläufigen Stollen nur Bergleuten erlaubt, heute steht ein Teil des 500 Jahre alten Bergwerks auch Abenteuerlustigen ­offen. Die Führung dauert rund 90 Minuten. Ein erfahrener Bergmann führt Besucher auf eine Salz-Zeitreise und informiert über alles Wesentliche der berühmten Bad Reichenhaller Markensalze. Etwas Langärmliges sollten Besucher schon anhaben, denn die Temperatur beträgt im Inneren konstant zwölf Grad Celsius. Seit neuestem stehen zur Unterstützung der Bergmänner Audioguides in zwölf Sprachen dem internationalen Publikum gratis zur Verfügung. Damit verheißt dieser Besuch ein außergewöhnliches Erlebnis zu werden. http://www.salzzeitreise.de
© Foto: Uwe Lein/dapd

Schlösser in Bayern

Natürlich hat Bayern auch einige Schlösser im Angebot. Dazu gehört das „Neue Schloss“ auf der Herreninsel im Chiemsee. Es gehörte Schlösserkönig Ludwig II. und wurde nach seinem myste­riösen Tod für die Öffentlichkeit freigegeben. Das nach dem Vorbild des Schlosses Versailles nie fertig gestellte Bauwerk zog seitdem viele Ausflugsgäste zum Chiemsee und ermöglichte so die Entwicklung einer ausgeprägten, touristischen Infrastruktur. Umringt von kleinen Ortschaften ist auch die Fraueninsel mit ihren Klosterbauten sowie Fischerei- und Handwerkshäusern einen Besuch wert – ohne Autoverkehr. http://www.herrenchiemsee.de Wer Bayern bereist, kommt an der Landeshauptstadt München natürlich nicht vorbei. Die dort gebotenen Sehenswürdigkeiten würden Tage füllen. Mitnehmen sollte man das Deutsche Museum, so wie rund 1,4 Millionen Menschen Jahr für Jahr. Das 1903 gegründete Museum zeigt heute unzählige Ausstellungsstücke, die den Besucher leicht verständlich in die Erkenntnisse aus Forschung und Technik einweihen. Zu sehen gibt es wertvolle Unikate wie beispielsweise die Magdeburger Halbkugeln oder den ersten Dieselmotor. Berühmt sind auch die zahlreichen Experimente und Demonstrationen, wie zum Beispiele die tägliche Starkstromvorführung am Faradaykäfig, in dem eine Person ein künstliches Blitzgewitter mit bis zu 800.000 Volt unbeschadet übersteht. http://www.deutsches-museum.de In Niederbayern schlängelt sich auf einer Länge von 5,5 Kilometern die Donau bei Kehlheim, ­zirka 15 Kilometer südwestlich von Regensburg gelegen, durch ein gewaltiges, 180 Meter tiefes Tal. Auf Ausflugsschiffen fährt man an bis zu 70 Meter hohen Felsen vorbei. Der ideale Startpunkt ist Kehlheim mit dem Ziel Kloster Weltenburg. Das Kloster am ­Donaudurchbruch ist die älteste Klostergründung im heutigen ­Bayern und besitzt eine der ältes­ten Brauereien mit einem riesigen Biergarten. Na dann Prost!

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