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Küss die Hand ...

© Foto: Image Broker

Geh bittä … a bisserl a Schmäh und a Glasl Wein gehören bei einem Österreich-Besuch immer dazu! Was die Tourismusverbände von Wien und Niederösterreich jedoch sonst noch alles auf die Beine stellen, um immer neue Besucher- und Übernachtungsrekorde zu brechen, das lesen Sie hier.


Datum:
01.03.2019
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Erfolgreiche Bilanz für Wiens Tourismus: 793 Millionen Euro brachten im Zeitraum Januar bis November 2018 ein Plus von 11,8 Prozent und damit einen Rekordumsatz für die Beherbergungsbetriebe. Im Gesamtjahr 2018 erzielte Wien mit 16,5 Millionen Gästeübernachtungen und einem Plus von 6,3 Prozent einen neuen Bestwert. Rund 82 Prozent der Wiener Gästeübernachtungen 2018 resultierten aus internationalen Besuchern. Unter Wiens übernachtungsstärksten zehn Herkunfts­märkten gab es 2018 keinen Rückgang: Deutschland, Österreich, die USA, Frankreich, Russland und die Schweiz brachten einstellige Zuwächse, bei Großbritannien, Italien, Spanien und China fielen sie sogar zweistellig aus.

Von Overtourism keine Spur. Die Zustimmung zum Tourismus bei den Einheimischen ist hoch: 94 Prozent der Wiener Einwohner stehen dem Tourismus laut aktueller Befragung positiv gegenüber. Die laufende Untersuchung zur Tourismusgesinnung der Wiener Bevölkerung liefert ein aktuelles Stimmungsbild: 3.650 Wiener im Alter von 18 bis 70 hat der WienTourismus in Kooperation mit dem Marktforschungsunternehmen Manova das gesamte Jahr 2018 über online befragt: „94 Prozent der Befragten sind dem Tourismus gegenüber positiv eingestellt. Ähnlich hohe Werte konnten wir auch in den vergangenen beiden Jahren messen“, freut sich Wiens Tourismusdirektor Norbert Kettner über die stabile Zustimmung der Wiener zum Tourismus.

Wien das Leben so spielt – neue Tourismus-Kampagne mit Perspektiven­wechsel. „Ab dem Frühjahr laden wir unser Publikum mit einer Kampagne ein, aus der klassischen touristischen Landkarte auszubrechen“, erklärt Kettner. Eine Microsite wird Tipps abseits ausgetretener Pfade liefern. Kettner: „Kein Erstbesucher wird auf Stephansdom oder Schönbrunn verzichten, doch die Hälfte aller Gäste sind Wien-Wiederholer. Ihnen wollen wir einen Perspektivenwechsel bieten und zugleich weniger frequentierte Bezirke vom Tourismus profitieren lassen.“ Beworben wird der Launch der Website, die in der Folge sukzessive ausgebaut wird, hauptsächlich in Österreich selbst, in Deutschland und der Schweiz.

Das Leben ist eine Bühne. Wiens Musik-, Theater- und Ausstellungsbühnen genießen Weltruf. Denn Wien zeichnet sich wie keine andere Stadt dadurch aus, das Leben auf die Bühne zu heben. 2019 hebt sich der Vorhang für ganz besondere „Bühnen des Wienerischen“: Einblicke in sonst verborgene und nicht zugängliche Welten erlauben es, Wien von seiner theatralischen Seite kennenzulernen. Und der Wien-Gast kann selbst als Hauptdarsteller am Wiener Leben mitspielen. Eben „Wien das Leben so spielt“. Eine Bühne für all jene, die selbst einmal in die Hauptrolle schlüpfen möchten, bietet zum Beispiel das Schwarze Kameel – halb Stehausschank, halb Nobelrestaurant und ein einzigartiges Kaleidoskop der Wiener Gesellschaft aus allen Milieus. Hier trifft der Bauarbeiter auf den Sektionschef. Neben- und miteinander werden ein Achterl Wein oder ein Seiterl Bier getrunken. Und Frau Erna verkauft Brötchen mit dem besten Beinschinken der Welt obendrauf, während das Who is who der Wiener Society seinen großen Auftritt hat. www.kameel.at

Der dritte Mann. Vor 70 Jahren wurde das Wiener Kanalsystem zur Bühne für Orson Welles und den Film „Der dritte Mann“. Diese mystische Gegenwelt mit ihren unendlichen Rohr-, Kabel- und Tunnelsystemen, die dafür sorgen, dass „oben“ alles funktioniert, lässt den Besucher in ein Superhelden-Epos wie aus dem Marvel Universum eintauchen. Führungen durch diese Stadt unter der Stadt lassen die Besucher eintauchen in die Welt des „dritten Mannes“ und der Kanal­arbeiter, die in Schwerarbeit ihr Tagwerk verrichten. Und dazu beitragen, dass Wien zu den lebenswertesten Städten der Welt gehört. www.drittemanntour.at

Die Couch des Kaisers. Hinter einem unscheinbaren Tor auf der Mariahilfer Straße verbirgt sich eine längst vergessene Welt: Hier lagert die „Couch des Kaisers“ in der an das Hofmobiliendepot – Möbel Museum Wien angeschlossenen Bundesmobilienverwaltung, die die Möbel des ehemaligen österreichischen Kaiserhauses verwahrt. Doch hier lagert nicht tote Materie. Die Couches, Tische, Stühle und Tafelservice kommen heute noch bei Staatsbesuchen zum Einsatz. Führungen hinter die Kulissen erlauben Einblicke in das Zeremoniell, zeigen die roten Teppiche für Staatsempfänge sowie das Geschirr des Kaisers. Und Besucher erfahren, wie die Möbel von damals in den Werkstätten fit für ihre heutige Verwendung gemacht werden. www.hofmobiliendepot.at

Wiener Wildnis. Mit ausgiebigen Expeditionen in die Wiener Wildnis des Zentralfriedhofs warten die Tierfotografen Georg Popp und Verena Popp-Hackner auf. Zwischen verwitterten, efeubewachsenen Gräbern im jüdischen Teil des Friedhofs trifft man auf Rehe, die sich hier ihren Lebensraum zurückerobert haben. Die Experten vermitteln umfangreiches Wissen über die Fauna am zweitgrößten Friedhof Europas. Denn neben Rehen haben sich hier auch viele weitere Tierarten angesiedelt. www.wienerwildnis.at

© Foto:  westend61

Wien & Niederösterreich – Teil II

Barockspektakel – Caravaggio und Bernini vom 15. Oktober 2019 bis 19. Januar 2020 im Kunsthistorischen Museum Wien. Die international angelegte Ausstellung präsentiert erstmals ein großes und überwältigendes, visuelles Barockspektakel im Kunsthistorischen Museum. Im Zentrum steht dabei das bahnbrechende Werk des Malers Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571–1610) und des Bildhauers Gian Lorenzo Bernini (1598–1680). Mit rund sechzig Hauptwerken, Malerei wie Skulpturen, von Künstlern des frühen 17. Jahrhunderts spürt die Ausstellung dem Phänomen des aufblühenden Barockzeitalters nach. Zu sehen sind Werke voller Dramatik, intensiver Leidenschaft, starker Bewegung und farbintensiver Thea­tralik der Weltkünstler Caravaggio und Bernini. www.khm.at Niederösterreich boomt. Mit mehr als 7,4 Millionen Übernachtungen und drei Millionen Ankünften geht 2018 als erfolgreichstes Reisejahr in die bisherige niederösterreichische Tourismusgeschichte ein. Damit steht Österreichs größtes Bundesland seinem Nachbarn, der Bundeshauptstadt Wien, in nichts nach. „Ich bin sehr stolz auf dieses sensationelle Ergebnis und bedanke mich bei allen touristischen Betrieben und Akteuren, die unermüdlich für diesen Erfolg arbeiten. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. „Mit der Etablierung neuer Produkte wie den außergewöhnlichen ,Hin und Weg‘-Betrieben oder der steten Optimierung des beliebten Weinherbstes hat Niederösterreich seinen Gästen viel zu bieten, so konnten 2018 rund 233.000 Übernachtungen mehr als im Vorjahr verbucht werden.“ Niederösterreich-Ausblicke 2019. „Auch 2019 wird sicherlich vielversprechend, allen voran die Landesausstellung in Wiener Neustadt, die Eröffnung der Landesgalerie in Krems und die attraktiven Genuss-, Rad- und Wanderangebote im ganzen Land. Die Welt ist in Bewegung und in Niederösterreich finden unsere Gäste die ideale Mischung aus Aktiv- und Genuss­urlaub“, erklärt Christoph Madl, Geschäftsführer der Nieder­österreich Werbung. Welt in Bewegung. Bei der Niederösterreichischen Landesausstellung „Welt in Bewegung“ in Wiener Neustadt vom 30. März bis 10. November 2019 dreht sich alles um das Thema Mobilität. An den beiden Ausstellungsorten Kasematten und Museum St. Peter an der Sperr widmet man sich den Fragen „Wie verändert Mobilität unsere Zukunft?“ und „Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?“. Anlässlich des 500. Todestages von Kaiser Maximilian I. erfahren Besucher in Wiener Neustadt auch mehr über sein Leben und Wirken. Im Stift Neukloster, im Museum St. Peter an der Sperr und in der Theresianischen Militärakademie begibt man sich auf die Spuren des Kaisers. Ein Besuch bei der Landesausstellung lässt sich für Gruppenreisende mit einem genussvollen Aufenthalt verbinden. Spannende Reiseangebote führen ins Schneebergland, Semmering-Rax-Gebiet, in die Region Bucklige Welt–Wechselland und entlang des Wiener Neustädter Kanals. www.noe-landesausstellung.at Kulturelle Highlights 2019. In Krems eröffnet am 25. Mai 2019 mit der Landesgalerie Niederösterreich der neue kulturelle Hotspot in der Wachau. Bereits Anfang März kann man bei der Pre-Opening-Ausstellung „Architektur pur“ die neue Landesgalerie besichtigen. Vom 16. März bis 3. November erleben Besucher der Schallaburg in der Ausstellung „Der Hände Werk“ mit allen Sinnen, dass eine moderne Welt ohne altes und neues Handwerk nie denkbar wäre. Mit unseren Händen begreifen wir Wirklichkeit, erschaffen Neues und verrichten die tägliche Arbeit. Etwas auf die Ohren bekommt man beim Musiksommer Grafenegg vom 13. Juni bis 8. September 2019. Die Sommernachtsgala in Grafenegg am 13. und 14. Juni ist Auftakt des Musiksommers und Inbegriff der Lebensfreude zugleich. Bei den Sommerkonzerten von 22. Juni bis 10. August ist „die Welt zu Gast“ am Wolkenturm. Das Grafenegg Festival vom 16. August bis 8. September gilt mit seinen internationalen Orchestern als Höhepunkt des niederöster­reichischen Kultursommers. www.tourismus.niederoesterreich.at Die Welt der Kräuter und Gewürze. Im „Sonnentor Erlebnis“ inmitten der schönen Waldviertler Natur gibt es viel zu entdecken. Bei den Betriebs führungen tauchen Besucher in eine duftende Welt von frischer Pfefferminze, orientalischem Kurkuma und würzigem Rosmarin. Dabei gibt es spannende Geschichten über die Produktion von Tees und Gewürzen und die Entwicklung des Unternehmens zu erfahren. Draußen in der Natur lädt die Vielfalt der Kräuter und Gewürze in den bunt blühenden Kräutergärten und entlang des Kräuterwanderweges auf Entdeckungsreisen ein. Für das leibliche Wohl sorgt das Bio-Gasthaus Leibspeis’ mit köst­licher österreichischer Küche und vielfältigen vegetarischen und veganen Gerichten, gerne auch als Gruppenmenü. Für die Erweiterung des Kräuterwissens sorgen spannende Kräuterwanderungen, Kochkurse und Kräuter­seminare. Am Sonnentor Frei-Hof holen sich Besucher wertvolle Tipps von den Permakultur-Experten und erfahren, wie ein Leben im Kreislauf der Natur auch im eigenen Garten möglich ist. www.sonnentor.com Werkeln im Waldviertel. Zu den verborgenen Juwelen Österreichs gehört das Waldviertel, das im Nordwesten Niederösterreichs zwischen der Donau und der Grenze zur Tschechischen Republik liegt. Waldreiche, sanft gerundete Höhenzüge, mythenumrankte Granitfelsen und „Wackelsteine“, Wiesen und Felder, Heidelandschaften und Hochmoore, Bäche und Flüsse prägen eine Landschaft von beeindruckender Ursprünglichkeit. Bis in die Gegenwart bewahrte sich das Waldviertel neben seiner Natürlichkeit auch seine handwerk­lichen Traditionen, welche die gesamte Region seit 900 Jahren prägen. Während der Waldviertler Hand­werkswochen bis 7. April 2019 öffnen neun heimische Werkstätten und Manufakturen ihre Tore für Besucher, die sich selbst an der Drechselbank oder am Webstuhl versuchen möchten. www.waldviertel.at (js)
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