Mit großen Emotionen

© Foto: Slovenian Tourist Board

I feel Slovenia! Mit diesem doppeldeutigem Slogan warb Slowenien selbstbewusst auf der ITB ‘11 und präsentierte mit Maribor stolz seine Kulturhauptstadt Europas 2012.


Datum:
26.05.2011

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Slowenien feiert in ­diesem Jahr den 20. Jahres­tag seiner Unabhängigkeit. Und nicht nur das, das vielfältige EU-Land zwischen Alpen und Mittelmeer bereitet sich auch eifrig auf die Feierlichkeiten zur Ernennung des Großraums Maribor in der slowenischen Steiermark als „Europäische Kulturhauptstadt 2012“ vor. Eine Vielzahl der Aktivitäten zielt dabei auf deutsche Gäste ab. Kein Wunder, denn schon bei der Frühanerkennung der jungen Republik spielte die Bundesrepublik eine wichtige Rolle, seitdem sind die Beziehungen der beiden Staaten von gegenseitigem Res­pekt und freundschaftlicher Partnerschaft geprägt. Der positive Einfluss Deutschlands trat erneut beim Eintritt Sloweniens in die Europäische Union am 1. Mai 2004 deutlich zutage. Schon seit Jahren ist die Bundesrepublik der wichtigste Partner Sloweniens. Zur Feier der 20-jährigen Unabhängigkeit finden in Deutschland eine Reihe von Events statt, an denen sich auch ranghohe deutsche und slowenische Politiker beteiligen: Den Anfang macht ein festlicher Empfang am 7. Juni 2011 in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin mit spannenden Redebeiträgen, slowenischen Köstlichkeiten und mitreißender Musik von Sloweniens einzigem und international erfolgreichem Jazz-Chor „Perpetuum Jazzile“. Seinen fulminan­ten Ausklang nimmt das Jubiläumsjahr mit der Teilnahme an den Essener Lichtwochen, die vom 30. Oktober 2011 bis zum 7. Januar 2012 die Innenstadt der Ruhrmetropole erleuchten. So­zusagen als „Brücken-Event“ zwischen den Veranstaltungen zur Kulturhauptstadt Ruhr2010 und der Europäischen Kulturhauptstadt Maribor 2012 präsentiert sich Slowenien als Partnerland bei der 62. Auflage der traditionsreichen Lichtwochen. 2012 wird der Großraum Maribor in der slowenischen Steiermark im Mittelpunkt der europäischen Kulturlandschaft stehen: Unter dem Motto „Pure Energy!“ präsentiert sich Sloweniens zweitgrößte Metropole gemeinsam mit den fünf Nachbarstädten Ptuj, Murska Sobota, Novo mesto, ­Slovenij Gradec und Velenje als „Kulturhauptstadt Europas“ dem internationalen Publikum. Jede der Städte steuert zum Gesamtprojekt ihren eigenen Charakter bei: Velenje wird sich in erster Linie auf sein Industrieerbe ­konzentrieren, Ptuj ist reich an Funden aus der Antike und ethnologischen Stätten, darüber hinaus findet in der Stadt auch der traditionelle Kurentovanje Karneval statt, Novo mesto ist bekannt für seine Si­tulen aus der Hallstattzeit und sein avantgardistisches Theater, Murska Sobota wird Besuchern den Wert der ländlichen Kultur vor Augen führen und Slovenj Gradec sticht hervor als Welt­friedensstadt. Die malerische Universitätsstadt Ma­ribor selbst liegt am Ufer der Drau zwischen dem dunkel bewaldeten Pohorje-Gebirge im Norden und den üppigen Weinbergen der Steiermark im Süden. Der Stadtkern verfügt über zahlreiche gut erhaltene Schlösser und Paläste, darunter die Stadtburg und das Barockschloss Betnava. Die Altstadt ist hingegen geprägt von mittel­alterlichen Plätzen, und entlang des Fluss­ufers können Gäste noch heute Reste der historischen Stadtmauer mit Gerichtsturm, Wasserturm, Judenturm und Synagoge bewun­dern. Besonders im Juni jeden Jahres verwandelt sich Maribor in einen internationalen Besuchermagneten: Im ehemaligen Flößerviertel Lent, wo heute Maribors Kneipenmeile verläuft, steigt Sloweniens größtes und wichtigstes Musik- und Kultur­festival, der „Lent“, mit mehr als einer hal­ben Million Gäste. Auch beim „Festival Maribor“, welches alljährlich im September stattfindet, stehen Kunst, Kultur und Tradition im Mittelpunkt.

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