Natur & Kultur in Tirol

Das Ötztal präsentierte Tiroler Kochkunst in Dubai
© Foto: Tirol Werbung

Die Wintersaison ist vorbei und Tirol hat zwischen November 2008 und Februar 2009 ein neues touristisches Rekordniveau erreicht. Nun steht für das „Land der Wasser“ eine aufregende Sommersaison bevor. Das österreichische Bundesland punktet mit traumhafter Landschaft und einem vollen Veranstaltungskalender.


Datum:
08.05.2009

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Gruppenbild mit Scheich, hieß es für die Tirol Werbung Anfang April. Gemeinsam mit der Österreich Werbung und acht hochkarätigen Partnern der Marketingkooperation „Tirol – Heart of the Alps“ veranstaltete man erstmals ein Tirol-Networking-Event der Luxusklasse in Dubai. Unter dem Motto „Tirol – Land der Wasser“ waren arabische Medienvertreter und Reiseveranstalter dazu eingeladen, am ersten „arabischen Hahnenkammrennen“ teilzunehmen, eine eigene Swarovski-Krawatte zu designen, selbst Brot zu backen oder die Herstellung von „Zillertaler Krapfen“ zu verfolgen. Ziel war es, das Urlaubsland Tirol mit all seinen Facetten zu präsentieren. „Vor allem die Nähe zu München und die Kombination aus alpiner Bergwelt mit viel klarem Wasser und historischen Städten und Dörfern entsprechen genau den Bedürfnissen der arabischen Reisenden, die die höchsten Reiseausgaben im Nationenmix aufweisen“, so Klaus Ehrenbrandtner, Markt Manager der Österreich Werbung Dubai. Das variantenreiche Tiroler Urlaubsangebot und den Charme der Tiroler Gastfreundschaft konnte die Tirol Werbung interaktiv und hautnah in dem Emirat präsentieren.
© Foto: Tirol Werbung

Nun geht es in den Sommer

Nun geht es in den Sommer und Tirol kennt seine Stärken: „Der Wanderer und Naturgenießer ist unsere stärkste Gästeschicht im Sommer. Besonders erfreulich ist daher, dass unser neuer Adlerweg nach dem Jakbosweg und den Europäischen Fernwanderwegen bereits an dritter Stelle genannt wird“, so Tirols Landestourismusdirektor Josef Margreiter. „Unsere grandiose Naturlandschaft, die persönliche Gastfreundschaft und hochwertige, touristische Attraktionen belegen, dass der Tiroler Sommerurlaub mit Mehrwert bei unseren Gästen punktet und tatsächlich mehr Wert entfaltet“, erklärt Margreiter weiter. Sport und Kultur stehen neben dem Naturerlebnis im Mittelpunkt des Sommers 2009: So stoppt in Tirol der Giro d‘Italia und die Tour de Suisse. Fixe Größen im Kulturangebot sind der Innsbrucker Tanzsommer vom 15. Juni bis 9. Juli sowie die Innsbrucker Festwochen vom 7. Juli bis 30. August. Mit der Neuinszenierung der „Meistersinger von Nürnberg“ von Richard Wagner und der Neuproduktion von Beethovens Freiheitsoper „Fidelio“ unterhalten die Tiroler Festspiele in Erl vom 2. bis 26. Juli ihre Gäste. Eine Zeitreise mit Ritterturnieren, Gladiatorenspielen, einem riesigen historischen Markt und vielem mehr bieten die Ritterspiele auf Burg Ehrenberg vom 24. bis zum 26. Juli.
© Foto: Tirol Werbung

Zu den bedeutendsten Bergbaugebieten Nordtirols

Zu den bedeutendsten Bergbaugebieten Nordtirols zählte zu den Zeiten von Ritterturnieren das Tiroler Gurgltal. Von 1. Mai bis 31. Oktober 2009 können Besucher der „Knappenwelt Gurgltal“ am Fuße des Tschirgants in Tarrenz mehr über die Aufbereitung kostbarer Erze sowie das Leben der Knappen erfahren. Neun Gebäude und ein Stollen laden zu einer faszinierenden Reise in die Vergangenheit ein. Besucher erfahren dabei, wie die Knappen in der damaligen Zeit gelebt und gearbeitet haben, welche Erze im Gurgltal gefunden wurden und werden und mit welchen Abbautechniken das Erz aus den Stollen zu den Erzhöfen und zur weiteren Verarbeitung befördert wurde. Der Eintrittspreis für Gruppen ab 15 Personen beträgt fünf Euro, jede 21. Person frei. Die Innsbrucker Hofburg erstrahlt in altem Glanz und ist nach aufwändiger Renovierung der Prunk­räume in den Kaiserappartements wieder öffentlich zugänglich. Der Riesensaal, das Herzstück der Hofburg und kulturhistorisch der bedeutendste Festsaal Tirols, erstrahlt generalsaniert in neuem Gold. Über 18.000 Blatt Gold und die Reinigung der Wände mit kleineren Retuschen ermöglichten die originalgetreue Aufbereitung. Außerdem sind der Gardesaal, bei dem die Wände in historischer Kalktechnik gearbeitet wurden, und das Lothringer Zimmer wieder geöffnet. Neu entdeckt wurden bei den Arbeiten die originalen Dielenböden im Treppenhaus und in den Räumen des Damenstifts. Sie zählen zu den schönsten Dokumentationen Tiroler Handwerkskunst Mitte des 18. Jahrhunderts. Bis Frühjahr 2010 soll die letzte Sanierungsphase abgeschlossen sein, bei der die Privatgemächer und restlichen Kaiserappartements restauriert werden.
© Foto: Tiroler Landesmuseen

Volkskunstmuseum

Auch das Volkskunstmuseum in Innsbruck ist ab 19. Mai generalsaniert wieder zugänglich. Es beherbergt die größte und bedeutendste Sammlung von Tiroler Kulturgut. Trachten, Kunsthandwerk und Gebrauchsgegenstände lassen zusammen mit anschaulichen Schilderungen Festtage wie Hochzeiten im Lauf der Jahrhunderte wieder lebendig werden. Ein besonderes Highlight sind holzgetäfelte Stuben aus Barock, Renaissance und Gotik. Auf keinen Fall fehlen sollte beim Innsbruck-Besuch die Hofkirche, die wie das Volkskunstmuseum, Teil der Tiroler Landesmuseen ist. Mit dem Grabmal Kaiser Maximilians I. hat sie eine jahrhundertelang andauernde Berühmtheit erlangt. 28 überlebensgroße Bronzestatuen, die die Verwandtschaft Kaiser Maximilians und seine Vorbilder darstellen, flankieren das Hochgrab. Marmorreliefs von Alexander Colin, die Szenen aus dem Leben Kaiser Maximilians I. zeigen, schmücken den Sarkophag. Auf der Empore s ind die Bronzestatuetten der Heiligen aus der Sippschaft der Habsburger aufgestellt. Der Hofkirche näher kommen kann man auch mit der Kurzführung „Das Who‘s who der Habsburger“ von Mai bis Oktober 2009. Gruppenführungen sind nach Anmeldung unter Telefon 00 43 / 5 12 / 5 94 89 -1 11) möglich. Tipp: Infos für Busreiseveranstalter unter http://www.bus.tirol.at. Über die Internetseite kann auch die aktuelle Broschüre „Bus Tirol“ angefordert werden.

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