Österreichs grünes Herz

© Foto: Steiermark Tourismus

Natur, Genuss und Gemütlichkeit stehen im Mittelpunkt eines Steiermark-Urlaubs. Der Ruf des österreichischen Bundeslandes wird vor allem durch die Natur und ihre Schätze geprägt: Wald, Wein, Äpfel, Kürbisse, reines Trinkwasser und gesundes Thermalwasser sind typisch steirisch. Ebenso wie die heimatverbundenen Einwohner.


Datum:
24.09.2010

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Die Steiermark, das grüne Herz Österreichs, war noch nie grüner: Noch nie standen Natur und Natur­eindrücke so sehr im Vordergrund der Urlaubsinhalte. Noch nie waren aber auch der Komfort sowie das Kulinarium so wichtig. Grenzüberschreitende Erfahrungen, wilde Wanderungen, unterwegs zu jeder Tages- und auch Nachtzeit und natürlich geht’s immer auch ums Essen. Wer Lust auf Vielfalt hat, der ist in der Steiermark genau richtig aufgehoben: Im Norden prägen Berge und Almen das Wander- und Bikererlebnis Steiermark rund um den (fast) 3.000er Dachstein. 800 Zweitausender, unzählige Almen und Nationalparks warten auf die Gäste, ebenso wie neun Thermen. Schlösserstraße und Apfelplantagen schmücken das Grün des ­Ostens – im Westen locken das berühmte Kürbiskernöl, das „grüne Gold“ der Steiermark, und die Geburtsstätte der welt­berühmten Lipizzaner. Ganz im Süden bringt die sonnige Lage ­beeindruckender Weinberge international bekannte Weine hervor. Nicht umsonst wird die ­Steiermark auch immer wieder „der Feinkostladen Österreichs“ genannt. Und in der steirischen Landeshauptstadt Graz, Arnold Schwarzeneggers Geburtsstadt und die europäische Kulturhauptstadt 2003, pulsiert in der zum Unesco Weltkulturerbe erhobenen mittelalterlichen Altstadt das Leben. Kunsthaus und Murinsel geben den Ton im modernen Graz an, das im Jahr 2008 auch zur offi­ziellen „Genusshauptstadt“ erhoben wurde.
© Foto: pixelio.de/Maren Beeler

Vom Gletscher bis zum Wein

Steiermark-Genuss auf Busrädern: Busreisen Steiermark legt den Schwerpunkt des Angebots noch mehr auf Genuss und Kultur: Der Busunternehmer kann dabei direkt aus einem reichen Schatz an Angebotsbausteinen die gewünschte Busreise umkompliziert zusammenstellen. Mit dieser Spezia­lisierung wird der Busreisever­anstalter kompetent bedient. 17 unabhängige, besonders bus- und gruppenfreundliche Hotels und 42 Ausflugsziele spiegeln die ganze Bandbreite des steirischen An­gebots wider. Neu dabei sind: ­Hotel Teichwirt/Bad Aussee und Maiers/Söchau, bei den Ausflugszielen Schoko-Zotter und das Weinschloss Thaller, das Kräftereich St. Jakob im Walde, Schloss Herberstein, die Burg Strechau und Schloss Eggenberg. Das Zuckerl: Das „Ausflugsziele-Gutscheinsystem“ garantiert jedem Busunternehmer einen zusätzlichen Freiplatz für das gebuchte Busreisen Steiermark-Ausflugsziel, wenn in einem Busreisen Steiermark-Mitgliedshotel übernachtet wird, unabhängig von der Größe der Gruppe. Angebot: Die „Vom Gletscher bis zum Wein“-Rundreise führt als siebentägige Bus-Wander-Rundreise in drei Etappen zu den schönsten Plätzen der Steiermark. Im Vordergrund steht dabei das Natur-Erleben in der Gemeinschaft. Die Rundreise bietet pro Etappe eine leichte, von einem Wanderführer begleitete Wan­derung mit Hütten- oder Buschenschank-Einkehr. Auch die ku­linarischen und kulturellen Ausflugsziele am Weg werden berücksichtigt. Der Schwerpunkt im Norden liegt naturgemäß auf den Bergen, Almen und dem Wasser, im Süden auf Genusswanderwegen im Apfel- und Weinland mit kulinarischem Schwerpunkt. Im Zeichen des Wassers: Die Hochsteiermark ist das nordöstlichste Gebiet der Steiermark und die Wasserregion schlechthin. Es ist das Land, in dem die Hochquellen entspringen, die ganz Wien und halb Graz mit Wasser versorgen. Die II. Wiener Hochquellenwasserleitung feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag. Seit 1910 fließen täglich rund 217.000 Kubikmeter Trinkwasser aus dem Hochschwab nach Wien. Die Kläfferquellen – etwa 13 Kilometer von Wildalpen entfernt – sind das Ursprungsgebiet. Zu Zeiten besonders starker Schneeschmelze und nach starken Niederschlägen entspringen am linken Salza­ufer im Bereich der Kläfferquellen auf einer Länge von 300 Metern wunderschöne Wasserfälle mit einer Höhe von bis zu 70 Metern – diese können in Verbindung mit einem Besuch im „Wasserleitungsmuseum Wildalpen“ besichtigt werden. Aufgrund des Jubiläums wird das Wasserleitungsmuseum renoviert. Die Neueröffnung findet am 11. September 2010 statt.
© Foto: Stift Rein

Liebe, Begehren und Geschlechterrollen

Das Zisterzienserstift Rein, 15 Kilometer nördlich von Graz, wurde 1129 als 38. Kloster des Ordens gegründet. Da die 37 vor Rein gegründeten Klöster im Lauf der Geschichte aufgelöst worden sind, ist Rein das weltälteste aktive Zisterzienserkloster. Heute präsentiert sich das Stift Rein vor allem als typisch österreichisches Barockkloster, obwohl im Rahmen der jüngsten Renovierungsarbeiten Funde aus der Gotik, Romanik und Römerzeit zutage gefördert wurden. Gruppen können den Geheimnissen hinter den Klostermauern nachspüren, die alten Handschriften der Stiftsbibliothek bestaunen und mit den Stiftsbewohnern ins Gespräch kommen. Das Paket „Bibliothek & Kulinarik“ beinhaltet eine Bibliotheksführung, die Teilnahme am Chorgebet um 12.00 Uhr sowie ein Mittagessen in der Stiftstaverne mit Suppe und Hauptspeise. http://www.stift-rein.at 1811 mit dem Auftrag gegründet, das Lernen zu erleichtern und die Wissbegierde zu reizen, ist das Universalmuseum Joanneum heute der älteste und – neben dem Kunsthistorischen Museum in Wien – der zweitgrößte Mu­seumskomplex in Österreich. 21 Abteilungen und Einrichtun­gen, die sich in die Departments „Natur“, „Kunst- und Kulturgeschichte“, „Schloss Eggenberg“ und „Volkskunde“ gliedern, decken das breite Spektrum, das von fossilen Fundstücken bis zur modernen Malerei, von alten Bräuchen bis zu neuen Medien reicht, ab. So zeigt bis zum 26. Oktober 2010 das Volkskunde­museum in Graz die Ausstellung „l[i]eben“, die sich mit Liebe, Begeh­ren und Geschlechterrollen auseinandersetzt sowie neue ­Blicke auf die Sammlung des Volkskundemuseums gewährt. Dabei hinterfragt die Ausstellung auch die Festlegung, Einübung, Zuschreibung und Dekonstruk­tion von Geschlechterrollen und thematisiert die Geschichte des Kampfes für die Anerkennung von Liebe jenseits ihrer gesellschaftlichen Verwertbarkeit. Angebot: Busunternehmer und Reiseveranstalter erhalten bis 30. Dezember 2010 für Gruppen pro zehn Personen einen Freiplatz zusätzlich. Busfahrer und Reiseleiter haben weiter freien Eintritt. http://www.museum-joanneum.at Der Loser, das Wahrzeichen des Ausseerlandes, ist gerüstet für den sommerlichen Ansturm der Besucher. Die neun Kilometer lange Mautstraße ist frei von Eis und Schnee und der geräumige Parkplatz ist bereit für die Gäste. Das attraktive Ausflugsziel bietet unterschiedliche Möglichkeiten, die Freizeit zu gestalten. Für sportliche Besucher hält der Loser einige Leckerbissen bereit. Der neue ultimative Hochseilkletterpark „Omunduntn“ beeindruckt vor allem durch seine Naturnähe. Der Panorama-Klettersteig „Sisi“ wurde erst kürzlich von einer auserwählten Expertenjury als „Der Aussichtsreichste“ unter vielen europäischen Klettersteigen bewertet. Besonders beliebt ist der Loser zudem bei Hänge- und Paragleitern. http://www.loser.at
© Foto: Wolf/ikarus.cc

Ob Sommer oder Winter

Die Naturschönheiten, die aufrichtige Gastfreundschaft der Gastgeber und das idyllische Dorfleben machen die Gemeinde Tauplitz im steirischen Salzkammergut zu einem beliebten Feriengebiet. Wanderwege neben saftigen Blumenwiesen, anspruchsvolle Bergtouren und imposante Klettersteige bieten eine Fülle an Möglichkeiten für den Berg- und Wanderfreund. Bei geführten Wanderungen gelangt man unter sachkundiger Führung zu den versteckten Plätzen mit den besten Aussichten auf den „König Dachstein“. Zu den landschaftlichen Juwelen zählen die sechs glasklaren Bergseen inmitten der einzigartigen Flora auf der Tauplitzalm. Ein Hochgefühl für Seele und Geist ist die Sechs-Seen-Wanderung auf der Tauplitzalm. Mit dem Sessellift geht es auf das Hochplateau der Tauplitzalm. Im Westen beginnt die Tour beim Krallersee am Fuße des 1.996 Meter hohen Lawinen­steines. Die Wanderung führt weiter Richtung Osten, am Schnittlauchmoos vorbei zum Großsee. Etwa fünf Gehminuten nördlich davon befindet sich der romantisch gelegene Märchensee. In Richtung Osten wandert man am Naturfreundehaus vorbei zum Tauplitzsee, ebenfalls ein Moorsee. Von hier aus geht es zum Aussichtspunkt „Steirersee-Bankerl“. Beeindruckend ist der grandiose Ausblick zum Sturzhahn – 2.031 Meter – einst der Kletterberg von Heinrich Harrer, sowie über den grün schimmernden Steirersee. Bei den Steirerseehütten geht man weiter am Südufer des Steirersees bis zum Schwarzensee. Die Gehzeit beträgt insgesamt vier bis fünf Stunden.
© Foto: Steiermark Tourismus

Das steierische Kürbiskernöl

Das steirische Kürbiskernöl, ist neben Wein das bekannteste Produkt aus der Region. Wer wissen will, wie es früher gemacht wurde und wie heute, was die Besonderheiten sind und worauf es ankommt bei der Qualität, der sollte die Ölmühle Hartlieb in der Süd-steiermark besuchen. Im Museum erfährt man alles Wissenswerte, taucht ein in das traditionelle Handwerk der Ölerzeugung und lernt den Werdgang vom Kürbis bis zum fertigen Öl kennen. Interessierte können eine geführte Tour mit Verkostung bei Voranmeldung buchen. In knapp einer Stunde wird nach einem Begrüßungs-Schnapserl den Gästen nicht nur viel erzählt, sie lernen bei der anschließenden Verkostung auch das Wesentliche am Geschmack und der Qualität des Kürbiskernöles kennen. Auf Wunsch gibt es auch eine kleine Zwischenmahlzeit. http://www.hartlieb.at Wer Erholung und Sportmöglichkeiten sucht, kann im Vier-Sterne-Hotel Paradies in Graz nächtigen. Sauna, Dampfbad, Solarium, Massage-Behandlungen sowie Maniküre und Pediküre stehen den Gästen zur Auswahl. Im Sommer können sie sich am Swimmingpool entspannen. Sportlich bietet das Hotel drei klimatisierte Hallen mit neun Tennisplätze und zwei Squash-Boxen. Spazieren, joggen und mountainbiken ist in den angrenzenden Wäldern möglich. Alle 57 Doppel- und 24 Einzelzimmer sowie die vier Suiten sind in gehobener Ausstattung eingerichtet. Zehn Seminarräume stehen zur Verfügung. http://www.hotelparadies.a

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www.omnibusrevue.de ist das Online-Portal der monatlich erscheinenden Zeitschrift OMNIBUSREVUE aus dem Verlag Heinrich Vogel, die sich an Verkehrsunternehmen bzw. Busunternehmer und Reiseveranstalter in Deutschland, Österreich und der Schweiz richtet. Sie berichtet über Trends, verkehrspolitische und rechtliche Themen sowie Neuigkeiten aus den Bereichen Management, Technik, Touristik und Handel.