Staunen erlaubt

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Das Salzburger Land spart nicht mit Superlativen: die größte Eishöhle der Welt, die höchsten Wasserfälle Europas, die beeindruckendste Panoramastraße der Alpen. Als i-Tüpferl obendrauf: das schöne Salzburg, das seinen berühmten Sohn, liebevoll „das Wolferl“ genannt, so gut vermarktet, dass ganzjährig Gäste aus aller zu Besuch Welt kommen.


Datum:
23.05.2011

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Kein Wunder, dass die Sommersaison 2010 mit genau 10.173.973 Übernachtungen als stärkste Sommersaison der letzten 15 Jahre in die Geschichte des Salzburger Landes eingeht. Von Mai bis Oktober 2010 stiegen die Übernachtungen um rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Analyse der einzelnen Märkte zeigt allerdings ein differenziertes Bild. Leichte Rückgänge gab es bei den wichtigen Herkunftsmärkten Deutschland mit minus 1,1 Prozent und den Niederlanden mit minus 2,4 Prozent. Eine positive Nächtigungsentwicklung gab es hingegen bei den inländischen, also den österreichischen Gästen mit plus 3,4 Prozent. Im Kommen ist der Osten: Die erfreulichen Übernachtungszahlen wichtiger mittel- und osteuropäischer Länder wie Russland mit plus 45,4 Prozent, der Slowakei mit plus 28,6 Prozent und Rumänien mit plus 14,9 Prozent leisten einen wesentlichen Beitrag zum positiven Gesamtergebnis. Staunen erlaubt! Im Salzburger Land gerät man schnell in Versuchung, sich auf die Top-Sehenswürdigkeiten zu konzentrieren. Dabei stehen die vielen beeindruckenden Naturschauspiele, spannenden Museen oder charmanten Schlossgärten den ganz Großen in nichts nach. Wir haben aus den etwa 200 Sehenswürdigkeiten die wichtigsten Programmvorschläge ausgewählt, die sich gut für Gruppenreisen eignen. Los geht es mit der Stadt Salzburg, dem Zentrum des Salzburger Landes. Burg Hohensalzburg. Die Festung hoch über der Mozartstadt Salzburg wurde im Jahr 1077 erbaut und ist die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas. Besonders sehenswert sind die mittelalterlichen Fürstenzimmer und das Burgmuseum. Seit 1892 ist die Festung mit einer Standseilbahn von der Festungsgasse aus bequem erreichbar. Noch dazu genießt man von der Burg Hohensalzburg von verschiedenen Blickwinkeln aus eine traumhafte Aussicht auf die Mozartstadt Salzburg und die umliegende Landschaft. Darunter auch das Schloss und die Wasserspiele Hellbrunn. Beide zählen zu den schönsten Beispielen für manieristische Architektur nördlich der Alpen und sind einzigartig in Europa. In den weltberühmten Wasserspielen erleben Besucher heute dieselben Späße, die schon Fürsterzbischof Markus Sittikus seinen Gästen darbot. http://www.salzburg-burgen.at http://www.hellbrunn.at
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Der Mirabellgarten

Der berühmte Garten von Schloss Mirabell wurde unter Fürsterz­bischof Johann Ernst Graf von Thun (1687 bis 1709) nach Plänen von Johann Bernhard Fischer von Erlach um 1690 umgestaltet und um 1730 von Franz Anton Danreiter wesentlich verändert. Der Pegasus, ein Werk von Kaspar Gras aus Innsbruck (1661), wurde 1913 aufgestellt, nachdem er zuvor am Kapitelplatz, am Mirabellplatz, am Makartplatz und eine Zeit lang sogar im Museum gestanden hatte. Die vier Figurengruppen um den Springbrunnen stammen von Ottavio Mosto (1690) und symbolisieren die vier Elemente: Feuer, Luft, Erde und Wasser. Die alljährliche Blumenpracht im Mirabellgarten unterstreicht die Schönheit des Gartens und lädt zu einem Spaziergang ein. http://www.salzburg.info Mozarts Geburts- und Wohnhaus. Am 27. Januar 1756 wurde in dem berühmten Haus in der Getreidegasse Wolfgang Amadeus Mozart geboren. Die Ausstellungsräume laden den Besucher in die Wohnung der Familie Mozart ein und dokumentieren das Leben in Salzburg zu Mozarts Zeiten. Ausgestellt sind unter anderem Originalinstrumente Mozarts, Porträts und Briefe. Im Wohnhaus am Makartplatz lebte Mozart bis zum Jahr 1780 und schuf in diesen Jahren die wichtigsten seiner in Salzburg entstandenen Werke. Das Museum vermittelt – auch musikalisch – ein umfassendes Bild vom Leben und Werk des großen Salzburger Komponisten und seiner Familie. http://www.mozarteum.at Das Museum der Moderne Salzburg präsentiert zeitgenössische Kunst an einem der schönsten Plätze der Welt. Auf der steil abfallenden Klippe des Mönchsbergs gelegen, bietet es thematische Ausstellungen der Kunst des 20. Jahrhunderts sowie Präsentationen der hauseigenen Sammlung und der österreichischen Fotogalerie. Außerdem genießt man von hier aus einen schönen Blick auf die Stadt Salzburg. Das trendige Restaurant M32 gleich neben dem Museum lädt zu einem Besuch ein. http://www.museumdermoderne.at Stiegl-Brauwelt. Die Stieglbrauerei in der Stadt Salzburg ist die größte in Privatbesitz befindliche Brauerei Österreichs. Im Jahre 1492 wurde das „Brew am Stiegl“ erstmals urkundlich erwähnt, benannt nach einer kleinen Stiege, die von der Brauerei zum Alm­kanal führte, der als wichtige Zutat das quellfrische Wasser lieferte. Sehenswert ist das im Braugelände integrierte Museum „Stiegl- Brauwelt“, Europas größte Bier-Erlebniswelt. In der ehemaligen Mälzerei erfahren Besucher alles Wissenswerte zum Thema Bier: von den Grundstoffen über die Herstellung bis zur Geschichte der Stiegl-Brauerei. Das Brauereimuseum beherbergt auch eine Brauanlage, auf der ausschließlich Biobiere wie das Paracelsus naturtrüb hergestellt werden. http://www.brauwelt.at
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Naturschauspiele von Weltformat

Naturschauspiele von Weltformat im Salzburger Land: Die Eisriesenwelt Werfen. Die größte Eishöhle der Welt verspricht unglaubliche Eindrücke tief im Berg. Hier ist warme Kleidung gefragt! Hoch oben über dem Ort Werfen, in der prachtvollen Bergwelt des Tennengebirges, liegt der Eingang zur größten erforschten Eishöhle der Welt, die 1879 von einem Salzburger Naturforscher entdeckt wurde. In dem insgesamt 42 Kilometer langen Höhlensystem finden sich die Besucher inmitten einer bizarren Welt aus Kälte und Eis wieder, deren Formen atemberaubend und einzigartig sind. Dieses spektakuläre Naturdenkmal ist über eine fünf Kilometer lange Bergstraße und eine anschließende Fahrt mit der Seilbahn erreichbar. Ein kurzer Fußmarsch führt die Gruppengäste dann am steilen Fels entlang zum Eingang der Eishöhle. http://www.eisriesenwelt.at Krimmler Wasserfälle und die WasserWunderWelt. Das Naturschauspiel von Mitteleuropas höchsten Wasserfällen ist außergewöhnlich: Aus 380 Metern Höhe stürzt das Gebirgswasser der Krimmler Ache in drei Stufen ins Tal. Als einziges Naturdenkmal Österreichs wurden die Wasserfälle bereits im Jahr 1967 mit dem Naturschutzdiplom des Europarates in Brüssel ausgezeichnet. Gleich daneben befindet sich die WasserWunderWelt, ein Themenpark, der Wasser in jeder Form zeigt und der besonders bei Reisegruppen beliebt ist. http://www.wasserfaelle-krimml.at http://www.wawuwe.at Liechtensteinklamm. Es sprudelt, schäumt und brodelt: Der mächtige Wasserfall rauscht, die mit Moos bewachsenen Steine leuchten in sattem Grün, das Sonnenlicht lässt im feinen Wasserstaub unzählige kleine Regenbogen entstehen. Eine sagenumwobene Atmosphäre umgibt Besucher der Liechtensteinklamm in der Nähe von St. Johann-Alpendorf. Die Klamm zählt zu den schönsten, tiefsten und längsten Schluchten der Alpenwelt. Darüber hinaus werden für Gruppen im Sommer Fackelwanderungen angeboten. http://www.liechtensteinklamm.at Kaprun. Ein Ausflug zu den Hochgebirgsstauseen führt auf eine spannende Reise ins Gebirge. Die Kulisse der Hohen Tauern begleitet die intensiven Eindrücke vom Grün der Almen, vom Türkis des Wassers und vom Weiß der Gletscher. Vom hinteren Kapruner Tal geht es zum Lärchenwald-Schrägaufzug, dem größten offenen Aufzug in Europa. So gelangt man zu den beiden Hochgebirgsstauseen auf 1.672 und 2.036 Meter Seehöhe. Bei einer Staumauerführung kann man deren Innenleben kennenlernen und erfährt, wie sich türkisgrünes Bergwasser in Strom verwandelt –ein faszinierender Einblick in die Welt von Wasser und Technik in der „Erlebniswelt Strom und Eis“. Ebenso begeistert der Blick auf die hochalpine Bergwelt der Glocknergruppe und des Nationalparks Hohe Tauern ringsum. http://www.tauerntouristik.at
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Großglockner Hochalpenstraße

Sie darf auf keiner Busreise ins Salzburger Land fehlen. Mit 3.798 Metern Höhe ist der Großglockner nicht nur Österreichs höchster Berg, sondern er zählt auch zu den höchsten Berggipfeln der ­Alpen. Die beeindruckende Panoramafahrt auf der serpentinenreichen Großglockner-Hochalpenstraße, einem Meisterwerk des alpinen Straßenbaus, ist einzig­artig. Stationen und Aussichtspunkte entlang der Strecke geben Einblick in die Geschichte der Straße und der Natur des Berges. Höhepunkt der Fahrt auf der Hochalpenstraße ist die Franz-Josefs-Höhe auf 2.369 Metern Seehöhe. Hier öffnet sich dem Besucher der atemberaubende Blick auf Österreichs größten Gletscher, die Pasterze, und die Bergwelt der Glocknergruppe. http://www.grossglockner.at Freilichtmuseum Großgmain. Nur wenige Kilometer von der Stadt Salzburg entfernt taucht der Besucher ein in die bäuerliche Vergangenheit des Salzburger Landes. Inmitten von bunten Bauerngärten können Bauernhöfe, Scheunen, Mühlen, Handwerkerhäuser und Almhütten aus fünf Jahrhunderten bestaunt werden. Sie stammen aus allen Regionen des Landes und wurden originalgetreu an Ort und Stelle wieder aufgebaut. Das Freilichtmuseum bietet sich für Reisegruppen als ­informatives und abwechslungsreiches Ausflugsziel an. http://freilichtmuseum.com

Der Salzburger Almenweg

Der Salzburger Almenweg führt bei seinem 350 Kilometer langen Streifzug durch die Pongauer Bergwelt in 31 mehr oder weniger langen Tagesetappen zu über 120 Almen. Eine einzigartige Almendichte, über die keine andere Region, außer eben der Salzburger Pongau, verfügt. Allerdings ist da ein gutes Gedächtnis nötig: Denn jede Alm und jede Hütte hat ihren eigenen Namen. Keine gleicht der anderen. Aber in jeder werden die Wanderer von der Sennerin oder dem Senner mit derselben Herzlichkeit empfangen. Und natürlich auch mit g‘schmackigen Almspezialiäten wie frischer Milch, Käse, Butter, Topfen, Brot, Speck oder einem selbst gebrannten Schnapserl verwöhnt. Gleich vier der insgesamt 31 Etappen führen durch das Großarltal und so sind die beiden Orte Großarl und Hüttschlag ideale Start- und Zielpunkte für Wanderungen am Salzburger Almenweg. http://www.grossarltal.info Tipp für Schnäppchenjäger. Das Designer Outlet Salzburg in Wals-Himmelreich ist das ideale Ausflugsziel für Markenfans aus nah und fern: Mehr als 400 Designermarken wie Hugo Boss, Calvin Klein und Valentino locken das ganze Jahr mit Preisen um 30 bis 70 Prozent günstiger. Nahe der Mozartstadt bietet sich das De­signer Outlet Salzburg auch besonders als Shopping-Destination für durchreisende Busreisegäste an. Es liegt direkt an der Autobahn A1/Ausfahrt Flughafen, sowie nahe der A10 und A8. Für Reisebusse stehen Ausstiegsmöglichkeiten und Busparkplätze direkt beim Designer Outlet zur Verfügung. Reiseveranstalter profitieren im Designer Outlet Salzburg von speziellen Gruppen-­Arrangements und dürfen sich auf exklusive Vorteile freuen. http://www.designeroutletsalzburg.at Salzwelten Hallein-Bad Dürrnberg. Eine abenteuerliche Reise für Gruppen zum weißen Gold, das den Wohlstand des Salzburger Landes begründete: Mit der Grubenbahn, dem Hunt, ausgestattet mit der passenden Grubenbekleidung, geht es tief ins Herz des Dürrnbergs und in die neu inszenierten Salzwelten. Hier ließen die Fürsterzbischöfe das Salz abbauen, das ihnen Reichtum und Macht garantierte. Auf dem Weg durch die Stollen erfahren große und kleine Entdecker viel Wissenswertes über das harte Leben unter Tage. Auf Bergmannsrutschen geht es rasant zum unterirdi­schen Salzsee und mit dem Floß durch die mystische Klangwolke. Zahlreiche Funde belegen, dass bereits die Kelten vor mehr als 2.500 Jahren hier das weiße Gold gesucht haben. In Hallein befindet sich passend zum Thema eines der bedeutendsten Museen für keltische Kultur. Seine Schau­sammlung mit einzigartigen ­Exponaten gewährt einen umfassenden Einblick in das älteste Kulturschaffen Mitteleuropas. http://www.salzwelten.at http://www.keltenmuseum.at

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