Vollgas bis 2011

© Foto: Daimler

In Baden-Württemberg stehen die Zeichen auf Vollgas! Schließlich feiert die Landeshauptstadt Stuttgart im kommenden Jahr 125 Jahre Automobil. Aber auch bis die Feierlichkeiten richtig Fahrt aufgenommen haben, gibt es einiges zu erleben.


Datum:
14.07.2010

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So feiert Baden-Württemberg in diesem Jahr erst einmal die Staufer! Anknüpfend an die große Stauferausstellung in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen begibt sich die Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg gemeinsam mit den 17 wichtigsten Stauferorten und -stätten auf die Spuren einer Herrscherdynastie, die ganz Europa ihren Stempel aufgedrückt hat. Kommunen, Burgen und Museen aus allen Teilen des Landes nehmen das Stauferjahr 2010 zum Anlass, um mit Ausstellungen, Burgführungen, Konzerten, Vorträgen und lebendigen Mittelalter-Inszenierungen an die bedeutendste Herrscher­familie des frühen Mittelalters zu erinnern. Unter anderem präsentiert die Universitätsbibliothek Heidelberg im Rahmen des Stauferjahres ihren wertvollsten Schatz, den Codex Manesse – die berühmteste deutsche Handschrift des Mittelalters – im Original. Die Ausstellung „Der Codex Manesse und die Entdeckung der Liebe“ ist von 26. Oktober 2010 bis zum 20. Februar 2011 zu sehen. Der Codex Manesse entstand zu Beginn des 14. Jahrhunderts und ist die umfassendste überlieferte Sammlung mittelhochdeutscher Lieddichtung. Er besteht aus 426 beidseitig beschriebenen Pergamentblättern und enthält über 137 kunstvoll ausgeführte Bild-miniaturen. Diese stellen die jeweiligen Dichter der Lieder bei höfischen Aktivitäten vor.
© Foto: Porsche AG

Autos und Wein

Autos und Wein hat Stuttgart 2010 im Kopf: Keine große Überraschung, schließlich richtet sich die Automobilstadt bereits in diesem Jahr voll auf das große Jubiläumsjahr 2011 aus, in dem das Auto 125 Jahre alt wird. Für Busgruppen absolut empfehlenswert ist das Mercedes-Benz Museum, das auf neun Ebenen die beeindruckende Geschichte des Automobils präsentiert. Sieben kostenlose Busparkplätze in unmittelbarer Nähe des Museums lassen die Gäste bequem zum Museum kommen. Reiseunternehmer haben die Möglichkeit, sich beim Classic Kundencenter beraten zu lassen. Wenn sie vorher angemeldet sind, bekommen Busfahrer und Reiseleitung kostenfreien Eintritt und einen Imbiss im Museum. Extra für Reisegruppen wurde im Foyer des Museums ein Gruppenschalter eingerichtet, der die Abwicklung beim Ticketkauf stark verkürzt. Im Mercedes-Benz Museum gibt es außerdem Führungen für Gruppen mit speziel­len Anforderungen. Rössle statt Sternchen Das Porsche-Museum zeigt in seiner Ausstellung dauerhaft 80 Rennwagen und Straßenklassiker der langen Geschichte des Sportwagenherstellers. Außerdem würdigt das ganz in schlichtem Weiß gehaltene Museum die Entwicklungsleistungen von Professor Ferdinand Porsche. Bussen stehen mehrere kostenfreie Busparkplätze zur Verfügung und ein separater Infoschalter für Reisegruppen vereinfacht die Abwicklung
© Foto: Tourismus-Marketing Baden-Württemberg

Wahrheit des Weins

Zum Thema Wein bietet die Stutt-gart-Marketing GmbH exklusive Führungen für Busgruppen. Bei einer Rundfahrt durch die Stuttgarter Weinberge und zu den wichtigsten Punkten der Wein­region erfahren Reisegruppen ­Details über den Weinbau. Beim anschließenden Besuch im Weinbaumuseum Stuttgart wird von fachkundigem Personal die über 2.000-jährige Geschichte des Weinbaus in der Region vorgestellt. Auch eine Verkostung im museumseigenen Weinstüble darf nicht fehlen. Auf Wunsch organisiert die Stuttgart-Marketing exklusive Weinproben im Weinbaumuseum. Bei der „Wahrheit des Weines“ bieten alteingesessene Weinbauern die vielfach prämierten Weine der Region an und liefern fachkundige Erläuterungen. Ponyreiten und Rutschenspaß Das Ravensburger Spieleland startet am 1. April mit einer neuen Pony-Reitbahn in seine 13. Saison. Auf der Pony-Reitbahn im Themenbereich Grüne Oase findet jeder das richtige Reittier für sich. Die elektronisch gesteuerten Pferdchen tragen Groß und Klein über die Bahn. Nichts für Angsthasen ist dagegen der Rutschenspaß, der im Mai eröffnet. In Kooperation mit der Pfänderbahn entsteht im Themenbereich Entdeckerland eine Rutschanlage mit sieben Bahnen. Es geht im Turbo durch dunkle Tunnel, ruckelig wird es auf den Wellenrutschen, beinahe im Sturzflug geht es auf den steilen, 35 Meter langen Freifallrutschen hinab.
© Foto: Spieleland

Ponyreiten und Rutschenspaß

Das Ravensburger Spieleland startet am 1. April mit einer neuen Pony-Reitbahn in seine 13. Saison. Auf der Pony-Reitbahn im Themenbereich Grüne Oase findet jeder das richtige Reittier für sich. Die elektronisch gesteuerten Pferdchen tragen Groß und Klein über die Bahn. Nichts für Angsthasen ist dagegen der Rutschenspaß, der im Mai eröffnet. In Kooperation mit der Pfänderbahn entsteht im Themenbereich Entdeckerland eine Rutschanlage mit sieben Bahnen. Es geht im Turbo durch dunkle Tunnel, ruckelig wird es auf den Wellenrutschen, beinahe im Sturzflug geht es auf den steilen, 35 Meter langen Freifallrutschen hinab. Über 100 Attraktionen warten auf die Besucher des Erlebnisparks Tripsdrill, gelegen mitten im Naturpark Stromberg-Heuchel­berg. Mit dem Bau der ersten Altweibermühle 1929 legte der Großvater der heutigen Besitzer den Grundstein für den Freizeitpark. Ein Höhepunkt des Freizeitparks ist die Holzachterbahn Mammut. Die Züge sind als Sägen gestaltet, brettern durch eine Sägemühle und durchschneiden förmlich das Gebälk. Bereits im Wartebereich erhalten die Besucher einen ersten Eindruck von der Welt der Sägemühle – mit Ausstellungsstücken. Ab Sommer bietet Tripsdrill auch originelle Unterkünfte an. Gruppen können in Baumhäusern, Schäferwagen und Zelten übernachten. Ein Frühstück am Morgen sowie der Tripsdriller Tages-pass runden das Angebot ab.
© Foto: Tourismus-Marketing Baden-Württemberg

Schmuck zum Gwand

Das Schmuckmuseum Pforzheim zeigt vom 11. Juni bis 5. September 2010 die Ausstellung Ländliche Bijouteriewaren aus dem Bayerischen Nationalmuseum München. Florschließen und Kropfketten, Miedergeschnüre, Ohrringe und Gebetsbuchschließen – sie alle zählen zum ländlichen Schmuck, der sich ab Ende des 18. Jahrhunderts ausbildete. Häufig am Schmuck des Adels orientiert, entwickelte sich eine Vielfalt an Formen und Motiven, die auf die jeweilige Landestracht abgestimmt war. Die Schmuckstücke wurden vorwiegend in Silber, Silberfiligran oder Schaumgold gearbeitet und mit Glassteinen verziert. Rund 150 Schmuckstücke aus der Sammlung des Bayerischen Nationalmuseums sind im Schmuckmuseum Pforzheim zu sehen.

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