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Zukunft, ja bitte!

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Oberösterreich ist beliebter denn je! Erstmals seit Beginn statistischer Aufzeichnungen haben im Tourismusjahr 2018 mehr als drei Millionen Gäste einen Aufenthalt in Oberösterreich verbracht, dabei wurde die Marke von acht Millionen Übernachtungen überschritten. Kein Wunder, denn die Region im Norden Österreichs gibt sich innovativer denn je.


Datum:
01.03.2019
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Es ist kein Zufall, dass der Tourismus in Oberösterreich seit Jahren erfolgreich ist. Die im oberösterreichischen Tourismusgesetz vorgesehene Strukturanpassung mit rund 20 einzelnen Tourismusverbänden und die in der Landes-Tourismusstrategie festgelegte langfristige strategische Ausrichtung machen die Tourismus- und Freizeitwirtschaft fit für die Herausforderungen der Zukunft. Im Reisejahr 2018 wurden zahlreiche geplante Maßnahmen erfolgreich in die Tat umgesetzt. So tragen etwa die frisch ausgebildeten „eCoaches“ digitale Kompetenz in die Branche. Die konsequente Entwicklung einer touristischen Natur­raumstrategie und eines geschärften Kulinarik-Profils für Oberösterreich wurden angestoßen. In der Marktkommunikation erreichte die Imagekampagne „#uppermoments“ allein im Sommer über 23,6 Millionen Ad Impressions und 5,4 Millionen Video-Aufrufe. Der Sommer-Kino-Spot der Oberösterreich-Kampagne wurde mit dem Caesar Werbepreis in Bronze ausgezeichnet. Die konsequente Umsetzung der Landes-Tourismusstrategie 2022, die forcierte internationale Marktbearbeitung und die Fortführung der Digitalisierungsoffensive werden, so eine Sprecherin des OÖ-Tourismus, auch 2019 die Schwerpunkte der touristischen Arbeit für Oberösterreich sein.

Die ersten 20 Absolventen der Ausbildung zum touristischen „Oberösterreich eCoach“ feierten bereits Ende 2018 den erfolgreichen Abschluss des zweisemestrigen Lehrganges. „eCoaches“ sind Mitarbeiter von Tourismusverbänden, die ihre frisch erworbenen digitalen Kompetenzen nun direkt an die Tourismusbetriebe in ihrer Destination weitergeben können. Zudem nahmen Lehrer der vier Tourismusschulen am ersten Lehrgang teil. Sie lassen die digitalen Inhalte zukünftig direkt in die Ausbildung des touristischen Nachwuchses einfließen. „Die eCoach Akademie ist ein wesentliches Instrument, um die Landes-Tourismusstrategie 2022 erfolgreich umzusetzen. Sie ermöglicht eine zeitgemäße Qualifizierung unserer Gastgeber, die das Tourismusland Oberösterreich auszeichnen. Wir greifen damit die Chancen der Digitalisierung für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft auf und können mit dem Netzwerk an eCoaches künftig auch eine koordinierte Weiterentwicklung vorantreiben“, resümiert Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer des Oberösterreich Touris­mus. Die Ausbildung der eCoaches wird von den drei Strategiepartnern Land Oberösterreich, Wirtschaftskammer Oberösterreich und Oberösterreich Tourismus gemeinsam getragen. Die Inhalte wurden in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Salzburg entwickelt.

Fit für den Frühling. Die Tourismus-Profis aus Oberösterreich haben sich besondere Themen für die buchungsschwache Zeit ausgedacht. So helfen beispielsweise Oberöster­reichs Fasten-Spezialisten beim Umsetzen guter Neujahrs-Vorsätze, denn richtiges Fasten ist mehr als nur der Verzicht auf Nahrung und funktioniert nachweislich besonders gut in der Gruppe. Fasten heißt Ballast abwerfen, den Körper und die Seele reinigen. Und Fasten ist ein Projekt, das einer professionellen Begleitung bedarf, vor allem wenn eine nachhaltige Änderung des Lebensstils das Ziel ist. Oberösterreichs Profis für den Gesundheitsurlaub bieten verschiedene Zugänge zu diesem Thema an. Im Gesundheitshotel Miraverde im Eurothermen Resort Bad Hall betreut ein Fasten-Coach die Gäste bei Angeboten von Natur Heilfasten und Basenfasten. Begleitetes Fasten gehört auch im Kurhaus Schärding der Barmherzigen Brüder zum fixen Repertoire des Hauses, das vor allem mit seiner ruhigen Lage im Grünen direkt am Inn punktet. Spezialisten für die gesunde Ernährung und die behutsame und individuelle Veränderung des Lebensstils sind die Marienschwestern vom Karmel mit ihrem Curhaus Bad Mühl­lacken in der oberösterreichischen Donauregion. Die Detox- und Entschlackungsangebote des Curhauses entfalten ihre Wirkung in Verbindung mit den Kräutern aus dem hauseigenen Garten und Bewegung im Freien, etwa im direkt beim Haus liegenden Naturschutzgebiet Pesenbachtal.

Fasten ist die eine Sache, aber Oberösterreich ist auch ein Land der Brauereien. Das Mühlviertel nördlich der Donau und das an Bayern angrenzende Innviertel haben sich eine Vielzahl an kleinen Brauereien bewahrt. Mit ihren Spezialitäten begeistern sie Biergenießer. Allerdings: Wie wird denn das Bier wirklich gebraut? Und können Freunde des Gerstensaftes auch mal selbst Hand anlegen? Wer der Kunst des Brauens auf den Grund gehen und unter der fachkundigen Anleitung eines Braumeisters sein eigenes Bier kreieren möchte, kann in Oberösterreich unter mehreren Adressen wählen. „Bierbrauen live“ heißt etwa das Angebot in der Braugemeinde Freistadt im Mühlviertel. Einen Tag lang wird hier nach einem vorher gemeinsam ausgewählten Rezept Malz geschrotet und der Sud gerührt, Hopfen zugesetzt und Bier verkostet. Nach dem fünfwöchigen Gär- und Reifeprozess können die Teilnehmer ihr eigenes Bier dann auch verkosten. Das geht entweder direkt frisch vom Fass oder aus der Flasche, ein echtes Programm-Highlight für Gruppen.

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Oberösterreich – Teil II

Im Innviertel bietet die Brauerei Ried ihr „Brauseminar“ an. Auch hier gilt: Die Teilnehmer sind einen ganzen Tag lang beim Brauprozess mit dabei, vom Schroten, Einmaischen und Kochen bis zum Kühlen der fertigen Würze. In der Kleinbrauanlage der Rieder Traditionsbrauerei werden auf diese Weise aus Bierfreunden binnen eines Tages echte Bierexperten, die nach der Verkostung auch ausgewiesene Kenner nationaler und internationaler Bierspezialitäten sind. Nicht nur in klassischen Brauereien, auch bei den „Beer Buddies“, den Aushängeschildern der Mühlviertler Craft-Beer-Szene, kann ein Brautag erlebt werden. Einen ganzen Tag lang erfahren Bierfans, was die Kunst des Brauens ausmacht. Und sie dürfen dabei auch selbst mit Hand anlegen und die Früchte des Arbeitstages dann im Anschluss ernten. Denn natürlich können sie das Selbstgebraute auch mit nach Hause nehmen. Linz überrascht, begeistert und verändert. Und das verspricht der ambitionierte Tourismus-Slogan der oberösterreichischen Landeshauptstadt nicht nur, er hält es auch. Ob mit dem Schiff auf der Donau, bei wunderbaren Konzerten, auf Aussichtspunkten hoch über der Stadt, mit der Spraydose in der Graffiti-Galerie oder beim Experimentieren in den Museen, Linz hat sich für seine Besucher aller Generationen einiges einfallen lassen. Man sagt, wer einmal in die einzigartige Atmosphäre der Kulturhauptstadt Europas 2009 eintaucht, der kehrt immer gerne wieder in die „UNESCO City of Media Arts“ zurück. Was Linz von anderen Städten unterscheidet, ist ihr unverwechselbarer Charakter und die stetige Weiterentwicklung. Ein besonderer Wendepunkt war das Jahr 2009, als Linz Europäische Kulturhauptstadt wurde. Die Ideen, Projekte und Initialzündungen aus dem Kulturhauptstadtjahr begeistern bis heute die Besucher und die Bewohner selbst. Genau zehn Jahre danach trägt Linz heute den europäischen Titel „City of Smart Tourism“ für Kulturerbe und Krea­tivität. Entscheidend für diese Auszeichnung war die Identität von Linz, die vom Blick in die Zukunft geprägt ist. Im Jahr 2019 ist „Zukunft“ das touristische Jahresthema in Linz. Seit dem Kulturhauptstadtjahr 2009 stellt sich Linz Tourismus jedes Jahr einem bestimmten Thema. 2019 haben die Tourismusverantwortlichen in Abstimmung mit den Museums- und Kulturvertretern den Schwerpunkt „Zukunft“ gewählt. „Der Impuls von Linz09 wirkt bis heute nach, und wir wollen ihn im Zusammenwirken von Kunst, Kultur und Tourismus zehn Jahre danach neu beleben. So blicken wir auf dieses tolle Jahr weniger nostalgisch zurück, sondern nehmen es zum Anlass, über die Zukunft der Kultur, aber auch die Zukunft des Tourismus nachzudenken und zu Linz passende Akzente zu setzen“, erklärt Georg Steiner, Tourismusdirektor von Linz. Ein weiterer Schwerpunkt des Linz Tourismus ist die bereits erwähnte Auszeichnung der Europäischen Union „City of Smart Tourism“. Zur Erläuterung des Preises: Insgesamt haben sich 38 Städte aus 19 EU-Mitgliedsstaaten beworben. Linz wurde für das Jahr 2019 mit dem „Europäischen Smart Tourism Award“ für herausragende Leistungen im Bereich Kulturerbe und Kreativität ausgezeichnet. Neben den Gewinnerstädten Helsinki und Lyon wurden vier weitere Städte als Gewinner in den spezifischen Kategorien Erreichbarkeit (Málaga), Nachhaltigkeit (Ljubljana), Digitalisierung (Kopenhagen) und Kulturerbe und Kreativität (Linz) ausgewählt. Inhaltliche Schwerpunkte. Das bewährte Konzept „Höhenrausch“ am Pöstlingsberg hat sich wieder einmal neu erfunden und verzeichnet mittlerweile mehr als eine Million zahlende Besucher. Am 24. Mai geht dieses Jahr der Sinnesrausch auf im Wortsinne höchstem Niveau in eine neue Runde. Schon wegen der spektakulären Aussicht ein Muss für Gruppen! Die Tabakfabrik prägt den Innova­tionsstandort Linz mit einer enormen Anziehungskraft für Unternehmen aus dem digitalen Umfeld, aber auch mit kulturellen „Start­ups“, wie dem Valie Export Center oder der „Schule des Ungehorsams“. Auswärtige Besucher werden auf geführten Touren mit den aktuellen Neuerungen auf diesem Gebiet vertraut gemacht. Auch das Ars Electronica Center erhält nach zehn Jahren völlig neue Ausstellungsinhalte. Das Museum der Zukunft mit dem jährlichen Festival und dem „Prix Ars Electronica“ bildet, so Tourismuschef Georg Steiner, so etwas wie die Radnabe, wenn es darum geht, Linz mit Zukunft, mit Vorausdenken und mit der ganzheitlichen Auseinandersetzung mit der Thematik „Digitalisierung“ in Verbindung zu bringen. Auch hier gibt es neue Führungen zu zahlreichen innovativen Themen. Passend dazu sei ein Besuch in der Graffiti-Galerie empfohlen. Sie präsentiert Werke der besten Künstler dieses speziellen Genres aus der ganzen Welt und ist unter dem Begriff „Mural Harbor“ bereits zu einem weltweiten Anziehungspunkt geworden. Ebenfalls ein Hingucker: das Lentos Kunstmuseum. Seine transparente Glasfassade lässt Linz und die Donau nachts in bunten Farben leuchten, anschaulicher kann der Slogan „Zukunft“ nicht gezeigt werden. www.linztourismus.de (js)
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