12.03.2019Wachstum in der Tourismuswirtschaft: Nicht bei Busunternehmern

bdo, Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer

Laut aktueller Konjunkturumfrage des Bundesverbands Deutscher Busunternehmer (bdo) beurteilen Busunternehmer die Geschäftslage und die Zukunftsaussichten schlechter.

Der bdo hat anlässlich der Eröffnung der Internationalen Tourismus-Börse Berlin (ITB) aktuelle Umfrageergebnisse zur Geschäftsentwicklung sowie zu den Zukunftsaussichten in der Busreisebranche veröffentlicht. Die Zahlen der 14. Konjunkturumfrage unter privaten Busunternehmen zeigen ein Absinken der Umsatzentwicklung sowie eine stark eingebrochene Rendite. Aufgrund dieser Eckdaten wird auch die Geschäftslage insgesamt im Vergleich zu Vorjahren als schlechter eingeschätzt. Der Trend im Touristik-Sektor der Busbranche zeigt damit nun bereits seit dem Jahr 2015 nach unten. Die negative Entwicklung der Werte für 2018 spiegele sich in einem pessimistischen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Deutlich mehr Unternehmen als im Vorjahr würden für 2019 ein schlechteres Abschneiden prognostizieren. Optimistisch würden hingegen nur noch 12 Prozent in die Zukunft sehen. Größere Unternehmen würden dabei weniger skeptisch auf das laufende Geschäftsjahr als mittlere und kleinere blicken. Aus Sicht des bdo ist das Stimmungstief im Busmittelstand nicht den Unternehmen der insgesamt wachsenden Tourismuswirtschaft zuzuschreiben, sondern schlechten äußeren Umständen geschuldet.

„Wir müssen derzeit feststellen: Die Lust der Bürgerinnen und Bürger auf Busreisen steigt zwar, leider wachsen aber auch die bürokratischen Hürden sowie weitere Wettbewerbshindernisse. Der Boom im Tourismus kommt somit ausgerechnet nicht bei den mittelständischen Busunternehmen an, die mit ihren Fahrzeugen für ein nachhaltiges Reisen als Alternative zum zunehmenden Overtourism stehen. Es stimmt mich besorgt, dass schlechte Rahmenbedingungen die Chancen auf Wachstum und Arbeitsplätze im Bustourismus schmälern“, erklärte bdo-Präsident Karl Hülsmann. „Ich appelliere an alle politischen Entscheidungsträger, die Ausgangsbedingungen für den umweltfreundlichen Bustourismus zu verbessern. Es darf nicht sein, dass die mittelständischen Unternehmen und ihre vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trotz großer Nachfrage und toller Angebote immer mehr unter der sich weiter verschlechternden Situation leiden müssen.“ (ts)



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