Zeitreise in die Vergangenheit - Teil II

Kraftwerksgeschichte. In den Jahren 1964 bis 1992 brannte im Kesselhaus in drei riesigen Kohleöfen das Feuer, gefüttert von Kohlebunkern, angefacht von Druckluft, überwacht von Kesselwärtern, Schichtführern und Aschemännern. Nach der Stilllegung im Jahr 1992 wurde es hingegen zunächst einmal still auf dem Industriegelände in Leipzig. Nachdem das Gebäude in den Jahren 2012 bis 2014 einen neuen Eigentümer erhielt und grund­legend saniert wurde, konnte es im Jahr 2015 unter neuer Firmierung wiedereröffnen. Das Kunstkraftwerk in Leipzig war geboren und startete auch gleich mit einem Ausstellungsprogramm. Auch im neuen Jahr begeistert das Kunstkraftwerk Leipzig mit einzigartigen Veranstaltungs- und Ausstellungsangeboten. Beispielsweise findet weiterhin die Show „Leonardo da Vinci – Raffael – Michelangelo. Giganten der Renaissance“ statt. Begleitet von Musik bringt diese Show Besucher mit den größten Meistern der italienischen Malerei in Kontakt. Geöffnet hat das Kunstkraftwerk in Leipzig dienstags bis freitags von 10.00 bis 18.00 Uhr. Zusätzlich hat es an Samstagen, Sonntagen und an allen Feiertagen von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Gruppenführungen sind nach vorheriger Absprache möglich. www.kunstkraftwerk-leipzig.com

Bergbaugeschichte. Lange Zeit war der mitteldeutsche Raum geprägt von der jahrhundertelangen Förderung von Braunkohle. Nachdem Anfang der 90er-Jahre dieser Industriezweig langsam zum Erliegen kam, verschwand innerhalb von kürzester Zeit beinahe die gesamte Infrastruktur, die an diese Zeiten erinnerte. Um den Braunkohleabbau in der Region nicht völlig in Vergessenheit geraten zu lassen, wurde vor mehreren Jahren der Bergbau Technik-Park im Leipziger Neuseenland ins Leben gerufen. Er soll einen authentischen Einblick in die Vergangenheit gewähren und damit eine Brücke zur Gegenwart und Zukunft schlagen. Heute können Besucher des Parks einen kompletten Förderzyklus in einem Braunkohletagebau nachverfolgen. Außerdem kommen hier Themen wie Energierückgewinnung und -verbrauch zur Sprache. Ein spezieller Bereich im Bergbau-Technik-Park erinnert zudem an die Geschichte vom Verschwinden ganzer Dörfer. www.bergbau-technik-park.de

Porzellangeschichte. Auch die filigrane Herstellung von Porzellan ist ein Industriezweig, der besondere Aufmerksamkeit verdient. Vor allem die berühmte Porzellanmanufaktur Meißen dürfte vielen ein Begriff sein. Die Qualität Meißener Porzellans beginnt im manufaktureigenen Bergwerk unweit von Meißen, in dem Kaolin abgebaut wird. Die weiße Tonerde ist der Schlüssel für das weltberühmte Meißener Porzellan. Die richtige Mischung des Kaolins mit einheimischem Feldspat und Quarz wurde in Meißen in über 300 Jahren verfeinert und wird bis heute von Hand hergestellt. Wer der Geschichte der Porzellanherstellung in Meißen einmal genauer auf die Spur kommen möchte, sollte die Manufaktur besuchen. Diese ist ganzjährig von Montag bis Sonntag jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. www.erlebniswelt-meissen.com

(ts)


« Seite 2/2


 

« Zurück › An die Redaktion › Drucken
 



Kommentare verfassen

Regelmäßig werden online verfasste Kommentare in der OR veröffentlicht.
Um sich für eine Veröffentlichung zu qualifizieren, geben Sie bitte Ihren vollen Namen und unter den Kommentar Ihren Wohnort an. Herzlichen Dank!

* Pflichtfeld

› Aktuelles Heft

OMNIBUSREVUE 2/20


Mehr zu den Inhalten!

Aktuelles Heft
Bilder

BusChallenge 2019
MAN, Lion's City, Premiere 2018
Premiere MAN Lion's City


AKTUELLE VIDEOS

Das große Winterspezial!

Das große Winterspezial!

Der Elektrobus Heuliez GX 337e - Französisch unter Strom

Der eCitaro von Mercedes-Benz im Supertest

Coach of the year 2020: MAN Lion's Coach

Die Bus Challenge 2019 - Fahrer unter Stress

ADVERTORIALS

Bergweihnacht Innsbruck

Bergweihnacht Innsbruck

Altöttinger Christkindlmarkt

Epic Innsbruck

Innsbruck Tourismus

Neu: Weihrauchmuseum in Altötting

OR_Marktuebersicht_Bild_klein

› Marktübersicht

Jetzt entdecken!

Die große Marktübersicht der OMNIBUSREVUE

Marktübersicht Box für NL