21.09.2019Zipper organisiert Autobahnverkehr

Auf der A 9 in Bayern wird derzeit ein Baustellen-System getestet, das Stau verringern und Bauarbeiter vor vorbeifahrenden Fahrzeugen schützen soll.

Das Zipper-System wird nach Angaben des bayerischen Verkehrsministeriums ab November auf der A 9 getestet, auf der die Fahrbahn zwischen Langenbruck und dem Autobahndreieck Holledau erneuert wird.

Um dort eine Fahrbahn aufzuziehen, müsse eine Fahrbahnrichtung gesperrt werden, und der gesamte Verkehr in beiden Richtungen auf den übrigen Spuren abgewickelt werden, heißt es in einer offiziellen Pressemitteilung. Der Stau solle dabei so gering wie möglich gehalten werden, deshalb gebe es je nach Tageszeit einen Fahrtrichtungswechsel.

„Wenn morgens viele Pendler nördlich des Dreiecks Holledau nach … Norden fahren, werden drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Nürnberg zur Verfügung gestellt. Mittags wird umgesetzt, wodurch sich nachmittags drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung München ergeben. Abends beziehungsweise nachts wird dann wieder zurückgesetzt.“

Dieser Richtungswechsel soll laut Ministerium mit einer Maschine abgewickelt werden, „die mobile und miteinander verbundene Betonschutzwand-Elemente im fließenden Verkehr verschiebt“. Die Fahrspuren könnten also je nach Verkehr zur Verfügung gestellt werden können. 

(tc)



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