28.01.2010Der Weg aus der Krise

Ich bin dann mal weg! Pilgerreisen sind nicht erst seit Hape Kerkeling populär und seit „Wir sind Papst“ verzeichnet das touristische Nischenprodukt gute Zuwächse. Dabei reicht das Spektrum von Lourdes bis Compostella, von Altötting bis Rom und der Reisende stellt erstaunt fest: Jakobswege gibt es überall!
Im schönen Voralpenland, nur eine Autobusstunde östlich von München, nahe dem Chiemsee und Salzburg, liegt Altötting. Seit über 1.250 Jahren ist die Stadt geistliches Zentrum Bayerns und über 500 Jahre einer der bedeutendsten Marien-Wallfahrtsorte Deutschlands. Ziel der jährlich mehr als eine Million Pilger und Besucher ist die „Schwarze Muttergottes“ im Oktogon der Gnadenkapelle. Papst Benedikt XVI. ist dem Altöttinger Marienheiligtum von Kindheit an durch zahlreiche Wallfahrten innig verbunden.
Ein Höhepunkt der jahrhundertealten Geschichte des Wallfahrtsortes war sein Heimatbesuch im September 2006. Er bezeichnete die Wallfahrtsstadt als „das Herz Bayerns und eines der Herzen Europas“. Den Spuren der Kindheit und Jugend Joseph Ratzingers können Besucher in Altötting und auf dem „Benediktweg“ folgen. Die Sehenswürdigkeiten dieser Rundtour können bequem mit dem Reisebus angesteuert werden: der Papst-Geburtsort Marktl, die Wohnorte Tittmoning, Aschau und Traunstein, dazu die weiteren bekannten Sehenswürdigkeiten in den landschaftlich reizvollen oberbayerischen Ferienregionen Inn-Salzach, Chiemgau, Chiemsee und Rosenheimer Land. Start- und Zielpunkt des insgesamt 248 Kilometer langen „Benediktwegs“ ist die 1980 von Papst Johannes-Paul II. gepflanzte „Papstlinde“ von Altötting.
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(Foto: Maurizio Brambatti/ddp)
Der Weg aus der Krise
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