19.11.2009Triumph der Sicherheit

Nicht viele Busse haben das Zeug zum Star. Der Mercedes-Benz Travego gehört allerdings zweifellos ­dazu. Das Fahrzeug in der jüngsten Generation hat viel bieten, denn wo andere mehr Schein als Sein in die Waagschale werfen, überzeugt der Travego durch pure Innovation und reines Können.

Als der Travego 1999 zum ersten Mal die Straßen der Welt befuhr, begann damit ein ganz neues Zeitalter, denn schon früh zeichnete sich ab, dass der Travego in Sachen Sicherheit ganz vorn mitspielen würde. Sowohl die Konstruktion des Aufbaus in Ringspantentechnik als auch das dynamisch abgestimmte Fahrwerk setzten Maßstäbe, nicht zu vergessen die serienmäßige Sicherheitsausstattung. Diese umfasste bereits zu dieser Zeit das Elektronische Bremssystem EBS mit innenbelüfteten Scheibenbremsen an allen Achsen, das Antiblockiersystem ABS, die Antriebs-Schlupf-Regelung ASR und den Retarder.

In den folgenden Jahren dann hatten weitere Sicherheitssysteme ihren Auftritt. Dazu zählt das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP, welches heute ebenfalls zur Serienausstattung jedes Mercedes-Benz-Reisebusses gehört. Aber auch der Abstandsregeltempomat, der Spurassistent, der Bremsassistent und der Dauerbrems­limiter zeugen vom hohen Anspruch der Mercedes-Ingenieure in Sachen Sicherheit. Kein Wunder also, als 2006 ein „Safety Coach“ vorgestellt wurde. In diesem Bus waren alle damals verfügbaren Sicherheitssysteme verbaut. Doch die Entwicklung kennt keinen Stillstand. Mit dem Active Brake Assist ABA, der auch als Notbrems-Assistent bezeichnet wird, feierte ein weiteres Sicherheitselement Premiere. Die Funktionsweise: Erkennt ABA die Gefahr eines Auffahrunfalls auf ein langsamer vorausfahrendes Fahrzeug – etwa weil der Fahrer abgelenkt ist – führt er nach diversen Warnmeldungen eine Vollbremsung durch.

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