07.10.2016Verdacht auf Millionenbetrug bei Verkehrsgemeinschaft Gotha

Wie MDR Thüringen berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft Mühlhausen gegen Regionale Verkehrsgemeinschaft Gotha (RVG) wegen des Verdachts eines Millionenbetrugs.

Das Verfahren richtet sich laut gegen gegen den Geschäftsführer der Verkehrsgemeinschaft Gotha, Markus Würtz, und gegen den Busunternehmer Wolfgang Steinbrück. Bei dem Verdacht handele es sich um Betrug, Subventionsbetrug und Untreue, bestätigte ein Behördensprecher MDR THÜRINGEN. Die Größenordnung liege im Millionen-Bereich. Unter anderem geht es um den Ankauf von Fahrzeugen. Das Verfahren ist bereits seit Juni anhängig. Erst gestern wurden bei einer groß angelegten Aktion weitere Geschäftsunterlagen beschlagnahmt.

Die Ermittlungen, so MDR Thüringen, stehen laut Staatsanwaltschaft Mühlhausen nicht in Zusammenhang mit den Korruptionsvorwürfen bei den Nahverkehrsgesellschaften in Gera/Landkreis Greiz und Weimarer Land. In diesem Fall hatte die Staatsanwaltschaft Erfurt Ende September Anklage erhoben.

Wolfgang Steinbrück hatte erst am Montag seinen Rücktritt als ehrenamtlicher Beigeordneter des Landkreises Gotha erklärt. Als Grund nannte er Unzufriedenheit mit der Verkehrspolitik von Landrat Konrad Gießmann. Er könne sich mit dieser Politik nicht mehr identifizieren, sagte Steinbrück MDR THÜRINGEN.(ah)


 

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