Bestätigt er doch das, was Fachleute schon lange ahnten: Der Bus ist in vielerlei Hinsicht der Eisenbahn überlegen. Konkret macht dies Rößler zunächst an den Nutzungszahlen fest. Sowohl in der Anzahl der Fahrgäste als auch in der Verkehrsleistung (also gefahrene Personenkilometer) lässt der Bus die Bahn stehen. Rößler untersucht ferner den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen von Bus im Vergleich zu Straßen-, U- und S-Bahn wie auch Eisenbahn im Nahverkehr. Auch hier ist der Bus klarer Umweltsieger, sogar in puncto Energiebedarf für den Bau des Fahrwegs schneidet des Bus besser ab.
Des Weiteren vergleicht Rößler Lärmemissionen, Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit sowie Fahrzeug- und Betriebskosten, auch wagt er eine Prognose für den wachsenden Ballungsraum Mittlerer Neckar, bei der aufgrund der günstigeren Kosten für Ausweitung und Fahrbahnbau wiederum der Bus den Vorzug vor der Schiene bekommt.
Karlheinz Rößler wirkte bei Aufbau der Verbände Pro Bahn e.V. und Verkehrsclub Deutschland e.V. mit. Er arbeitete als Journalist mit Schwerpunkten Eisenbahn, Transrapid und Umweltprobleme. Als Teilhaber der Vieregg-Rössler GmbH Innovative Verkehrsberatung mit Schwerpunkt Wirtschaftlichkeit und Umweltbelastung war er für öffentliche Auftraggeber, Verbände, Parteien und Verkehrsunternehmen tätig. Die vorliegende Broschüre basiert auf seinem Vortrag anlässlich der WBO-Jahrestagung in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle im Dezember 2013 und steht als pdf-Datei zum kostenfreien Download auf der Internetseite des Verbands Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) unter http://www.busforum.de/downloads/broschueren/ zur Verfügung. (WBO/ah)