Das Training richtet sich unter anderem an Rollstuhlfahrer, Personen mit Rollatoren, Sehbehinderte oder Menschen, die sich bisher nicht getraut haben, mit dem Bus zu fahren. Das Angebot soll helfen, Ängste abzubauen und ohne Zeitdruck das Ein- und Aussteigen beziehungsweise das richtige Verhalten im und am Linienbus zu üben. Zu diesem Zweck stehen am 13. September zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr zwei Fahrzeuge der RegioBus am ZOB in Barsinghausen bereit, ausgestattet mit manuellen Rampen und Niederflurtechnik.
Während der vierstündigen Veranstaltung kümmern sich geschulte Mitarbeiter der RegioBus um Besucher, klären Fragen rund um die Nutzung der Linienbusse und geben Auskunft zum Verkehrsangebot. Neu in diesem Jahr ist der Übungs-Parcours für Rollstühle und Rollatoren, den der Bereich Selbsthilfe Körperbehinderter Hannover und Umgebung e.V. (BSK) begleitend anbietet. Hier kann man sowohl mit dem eigenen als auch mit vorhandenen Hilfsmitteln an kleinen Rampen und Kanten üben und erhält zudem Tipps zur richtigen Einstellung des individuellen Rollators oder Rollstuhls. Freiwillige Helfer des örtlichen SoVD bieten neben einer Sitzgelegenheit im Feuerwehrzelt auch Kaffee und Kuchen an. Das Mobilitätstraining, das von der Region Hannover fachlich und finanziell unterstützt wird, fand im vergangenen Jahr erstmals in Barsinghausen statt und stieß dabei auf breite Resonanz. (ah)