„Die Zukunft des Busverkehrs muss klimafreundlich sein und Elektromobilität wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Gemeinsam mit FlixBus bringen wir sie jetzt auch im grenzüberschreitenden Reiseverkehr konsequent in den Mobilitätsalltag. Die Verbindung zwischen Wien und Bratislava zeigt, was bereits heute möglich ist, wenn starke Partner gemeinsam vorangehen. Als Familienunternehmen wollen wir die Transformation aktiv mitgestalten und dort neue Maßstäbe setzen, wo die Technologie sinnvoll und zuverlässig eingesetzt werden kann“, sagte Paul Blaguss, Geschäftsführer der Blaguss-Gruppe, anlässlich des offiziellen Starts.
Überwiegend flache Streckenführung ein Vorteil für die E-Busse
Die acht von Blaguss eingesetzten E-Busse verkehren täglich zwischen Wien, dem Wiener Flughafen und Bratislava und dem Flughafen Bratislava. Die Linie umfasst laut FlixBus 66 Kursfahrten pro Tag zwischen beiden Hauptstädten. Von den insgesamt 6086 täglich gefahrenen Kurskilometern entfallen 5568 auf die acht E-Busse, 518 Kilometer werden von dem verbleibenden Dieselbus abgedeckt – das entspricht laut FlixBus „über 90 Prozent elektrisch zurückgelegten Kurskilometern auf der Strecke“.
Wien und Bratislava zählen mit rund 80 Kilometern Entfernung zu den am engsten benachbarten Hauptstädten Europas. Die überwiegend flache Streckenführung durch das Marchfeld macht die Verbindung besonders geeignet für den Einsatz von E-Bussen.
Eingesetzt werden Elektrobusse von Yutong
Blaguss hat im September 2025 insgesamt zwölf Elektro-Reisebusse des Typs Yutong T12E bestellt. Die E-Fahrzeuge verfügen über eine Batteriekapazität von 466 kWh und erreichen laut Hersteller eine Reichweite nach eigenen Berechnungen von rund 500 Kilometern. Zentraler Schnellladepunkt der Linie ist die neu errichtete Ladestation in Wien. Auch in Bratislava wurde in eine weitere Ladestation für Nachtladungen und als Backup investiert. Den operativen Betrieb der Linie übernimmt Blaguss über seine slowakische Gesellschaft Blaguss Slovakia. Blaguss zählt seit vielen Jahren zu den Partnern von FlixBus in Zentraleuropa.
„Mit einer der ersten grenzüberschreitenden E-Bus-Linien Europas arbeiten wir daran, Reisen zwischen Hauptstädten emissionsärmer zu machen, erklärte Daniel Packenius, Geschäftsführer FlixBus Zentraleuropa. „Die Linie zeigt: Elektromobilität im Fernverkehr funktioniert heute schon zuverlässig unter den richtigen Umständen.”