Laut Jahresbericht der Gewerbeaufsicht 2005 gab es drastische Verstöße bei den Lenk- und Ruhezeiten. Von 392 kontrollierten Omnibusbetrieben seien im vergangenen Jahr lediglich 66 mängelfrei gewesen, so Verbraucherschutzstaatssekretär Otmar Bernhard. Am häufigsten sei die erforderliche Mindestruhezeit nicht eingehalten worden, gefolgt von Überschreitungen der höchstzulässigen Tageslenkzeit. 20 Prozent der Beanstandungen mussten als schwere Verstöße eingestuft werden. Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmer (LBO) hat auf den Jahresbericht reagiert. „Die Verbraucher und das Omnibusgewerbe müssen wirksam vor Unternehmen und Fahrern geschützt werden, die schwerwiegend und oft gegen die Lenk- und Ruhezeitvorschriften verstoßen“, so der LBO in einer Pressemitteilung. Man müsse den „schwarzen Schafen“ das Handwerk legen. LBO-Präsident Heino Brodschelm fordert eine genaue Analyse der Ursache für die festgestellten Verstöße sowie effektive Maßnahmen dagegen. (tt, 28.06.2006)
Busunternehmen im Blick der Gewerbeaufsicht
Nach neuesten Zahlen der Gewerbeaufsicht über Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten fordert der LBO: "Schwarzen Schafen" muss das Handwerk gelegt werden.