Touristik: ITB öffnet ihre Pforten

03.03.2026 11:42 Uhr | Lesezeit: 3 min
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Mario Tobias, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin, bei der Eröffnungspressekonferenz der ITB 2026
© Foto: Messe Berlin

Fast 6000 Aussteller aus mehr als 160 Ländern präsentieren sich auf der diesjährigen ITB, die vom 3. bis 5. März in Berlin stattfindet.

Es ist die 60. ITB, die in diesem Jahr ihre Tore für die Touristiker öffnet. Seit der Gründung der ITB im Jahr 1966 hat sich die Messe von einer kleinen Fachmesse zu einer globalen Branchenplattform entwickelt. Inzwischen umfasst das ITB-Portfolio fünf Veranstaltungen in Europa, Asien und Amerika. Die Jubiläumsausgabe soll laut Veranstalter für einen Tourismus stehen, der „Wachstum, Innovation und Verantwortung gemeinsam denkt – und globale Entwicklungen nicht ausblendet, sondern aktiv in den Dialog einbindet“. Auch vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten stehe die ITB Berlin im „engen Austausch mit ihren internationalen Partnern und Ausstellern“ und bewerte fortlaufend die aktuelle Situation, heißt es laut Mitteilung.

Reisemesse komplett ausgebucht

Laut Veranstalter ist die ITB Berlin 2026 vollständig ausgebucht. Über 160 Länder präsentieren sich, darunter die größten Aussteller Thailand, Ägypten, Türkei und Italien. Besonders hohe Nachfrage bestehe in Asien, bei zentralasiatischen Ländern sowie in Nord- und Südamerika. Laut dem World Travel Monitor von IPK International haben die weltweiten Auslandsreisen 2025 um vier Prozent zugelegt und setzen damit den positiven Trend der Vorjahre fort. Regional zeigen sich deutliche Unterschiede: Während Europa mit +4 Prozent im Mittel liegt und Nordamerika leicht zurückgeht (-1 Prozent), legte Asien +5 Prozent zu – Spitzenreiter war Südamerika mit einem Plus von 11 Prozent.

Reiseausgaben sind gestiegen

Fast drei Viertel aller Reisen entfielen auf Erholungsaufenthalte, insbesondere Strandurlaube, Städtereisen, Rundreisen und ländliche Aufenthalte. Die Reisedauer stieg auf durchschnittlich neun Nächte, während die Ausgaben pro Reise um fünf Prozent zulegten – größtenteils für Unterkunft. Für 2026 erwarten Experten eine stabile Nachfrage, wobei Themen wie Overtourism und Nachhaltigkeit neue Chancen für innovative Destinationsstrategien eröffnen.

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