Ein Antrag der SPD, die Ausschreibung von Busbündeln in Frankfurt zu stoppen und künftig wieder die städtische Verkehrsgesellschaft VGF direkt in einer Inhouse-Vergabe mit den Busaufträgen zu betrauen, ist abermals geschoben worden. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, will eine Mehrheit von CDU, Grünen und FDP erst zwei dazu erstellte Gutachten einsehen. Die erste Ausschreibung in Frankfurt hatte noch die VGF gewonnen, jedoch mit einem Tochterunternehmen, das billiger arbeitet. Das zweite Bündel ging an ein Privatunternehmen. Bei der VGF fürchtet man Entlassungen, sollten weitere Aufträge verloren gehen. Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) hatte versprochen, sich für eine Direktvergabe einzusetzen.
Frankfurter Ausschreibungsfrage ungeklärt
Entscheidung über Inhouse-Vergabe oder Ausschreibung bleibt aus