Das Unternehmen habe für die Beteiligung 520 Millionen Euro geboten, erklärte Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). Mit dem Großteil des Geldes solle die Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, die Muttergesellschaft von Stadtwerken, Wasserwerken und Verkehrsbetrieben, entschuldet werde. Zusätzlich werde Gaz de France in den kommenden Jahren Millionenbeträge in die Kulturförderung der Stadt und die Biomasseforschung investieren. Der Stadtrat entscheidet am 12. Dezember. Verzögert werden könnte der Verkauf jedoch noch durch ein Bürgerbegehren.
Gaz de France Favorit für Leipziger Stadtwerke
Leipzig will 49,9 Prozent der Stadtwerke an den französischen Staatskonzern Gaz de France verkaufen.