In der Erklärung von Mofair sagt Hauptgeschäftsführer Dr. Engelbert Recker unter anderem: „Mit der Weigerung, die strikte und vollständige EU-ÖPNV-Verordnung durch eine entsprechende Novelle des Personenbeförderungsgesetzes sicher zu stellen, leisten die beiden Verbände den kleinen und mittelständischen Busunternehmen einen Bärendienst“. Der bdo erklärt dazu, dass Mofair den ideologischen Ansatz von staatsverwaltetem ÖPNV durchsetzen wolle, in dem private Mittelständler nur noch Lohnkutscher sind. Dass sich Mofair auch noch zum Fürstreiter des Mittelstandes macht, sei geradezu grotesk. Wohin das Bestreben Mofairs tatsächlich führen würde, zeige sich in Hessen, aber auch in Schweden und Dänemark: Zu einem „Massensterben“ mittelständischer Busunternehmen.
Mofair gegen bdo: Zweite Runde
Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer bdo nimmt Stellung zur Mofair-Presseerklärung „bdo und DB Stadtverkehr arbeiten gegen mittelständisches Busgewerbe“.