Die Gesamtkosten für die Beseitigung entsprechender Schäden beliefen sich nach MVG-Angaben auf gut zwei Millionen Euro. Das entspricht einem leichten Plus von vier Prozent gegenüber 2009 (1,93 Millionen Euro). Die 2010 erhoffte Trendwende hat sich damit zwar nicht bestätigt, so die MVG in einer Mitteilung, dennoch lag die Schadenssummme im vergangenen Jahr unter den Höchstmarken von 2008 und 2007. Ähnlich wie in den Vorjahren entfielen gut drei Viertel der Schadenssumme (rund 1,6 Millionen Euro) auf die U-Bahn. Die Schäden bei Bussen und Trambahnen beliefen sich auf knapp 350.000 Euro. Schäden an der technischen Infrastruktur (Automatentechnik, Rolltreppen et cetera) machten circa 90.000 Euro der Gesamtschadenssumme aus. Insbesondere in kameraüberwachten Bereichen registrierte die MVG einen Rückgang der Vandalismusfälle. Die MVG geht davon aus, dass unter anderem der weitere Ausbau der Videoüberwachung dazu beitragen wird, Vandalen von möglichen Taten abzuhalten, Täter zu ergreifen und die Schadenssumme damit zumindest auf das bisherige Niveau begrenzen zu können. Gleichzeitig dürften auch weitere präventive Maßnahmen wie der zielgerichtete Einsatz der U-Bahnwache und die Strategie der schnellen Beseitigung von Vandalismusschäden einen positiven Effekt haben und Nachahmungstaten verhindern, erklärt die MVG. (ah)
MVG: Zwei Millionen Euro Schaden durch Vandalismus
Vandalismus in U-Bahn, Bus und Tram kam die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) auch 2010 teuer zu stehen.