Mut, Phantasie und den Willen zur Veränderung: Das hat der baden-württembergische Staatssekretär Rudolf Köberle zum Abschluss des 3. ÖPNV-Innovationskongresses in Freiburg von den Verantwortlichen im ÖPNV gefordert. „Wir müssen das Kunststück fertig bringen, mit weniger Geld einen attraktiven ÖPNV bei gleich bleibender Qualität zu gestalten“, so Köberle am 14. März. Die Landesregierung werde sich auch in Zukunft dafür stark machen, dass der ländliche Raum nicht vom ÖPNV abgehängt werde. Mit bedarfsgerechten und flexiblen Lösungen solle der ÖPNV in der Fläche attraktiv und bezahlbar bleiben, erklärte der Staatssekretär weiter. Im Rahmen des dritten ÖPNV-Innovationskongresses wurden die Preisträger des ÖPNV-Innovationspreises geehrt. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung ging an den Donau-Iller-Nahverkehrsverbund für das Projekt „Schutz der Kunden am Bahnhof Biberach in der Nacht.“ Den zweiten Preis und 5.000 Euro erhielt das Landratsamt Rastatt für ein flächendeckendes Nahverkehrskonzept mit Anruf-Linien Taxis im gesamten Landkreis. 2.500 Euro bekam der Drittplatzierte, die Verkehrsgemeinschaft Villingen-Schwenningen. Das Unternehmen schafft über ein voll integriertes Rufbussystem im Stadtlinienverkehr Einsparungen von rund 250.000 Euro pro Jahr.
ÖPNV-Innovationskongress in Freiburg
ÖPNV braucht Mut, Phantasie und den Willen zur Veränderung