„Schon früh haben wir uns für die Hybridtechnologie interessiert, da wir ein hohes Einsparpotential durch die Rückgewinnung der Bremsenergie vermuteten“, erklärt Marc Sales, Geschäftsführer von Sales-Lentz. Der Volvo Hybrid konnte nach Unternehmensangaben von Anfang an durch Zuverlässigkeit, hohe Dieseleinsparungen und angenehmes Fahrverhalten überzeugen. Der um durchschnittlich 30 Prozent geringere Kraftstoffverbrauch habe sämtliche Erwartungen übertroffen, was zur Folge gehabt habe, dass seit September 2010 zusätzliche fünf Hybridbusse zum Einsatz kämen. Weitere fünf Hybridfahrzeuge sollen im Januar 2011 folgen. Eingesetzt würden die Fahrzeuge hauptsächlich auf Überlandlinien mit kurzen Haltestellenabständen, wo neben ihrem technischen Nutzen noch eine andere positive Seite zum Tragen komme: die Start/Stop-Automatik. Sowohl der leise Motor während der Fahrt wie auch das Ausbleiben von Lärm und dem Geruch von Auspuffgasen an den Haltestellen führten dazu, dass die Hybridbusse bei den Fahrgästen sehr beliebt seien. Bis auf die gelegentlich spürbaren Schaltvorgänge durch das Automatikgetriebe würden die Busse auch von den Fahrern sehr gut angenommen und durchweg positiv bewertet. Dem Problem der ungewissen Lebensdauer der Batterien sei durch einen Wartungsvertrag mit dem Händler entgegengewirkt worden. (ah)
Positive Erfahrungen mit Hybridtechnik
Das luxemburgische Busunternehmen Sales-Lentz setzte bereits ab November 2009 einen Volvo 7700 Hybrid, eines der zehn Vorserienfahrzeuge, im täglichen Linienverkehr ein.